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Museen & Ausstellungen

LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim

Museen & Ausstellungen • Teutoburger Wald
  • Glashütte Gernheim
    / Glashütte Gernheim
    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: A.Hudemann-M.Holtappels
  • Glashütte Gernheim: Feuer und Eis
    / Glashütte Gernheim: Feuer und Eis
    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum
  • Glashütte Gernheim: Glasbe- und Verarbeitung
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    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: A.Hudemann-M.Holtappels
  • Gernheimer Glas
    / Gernheimer Glas
    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: A.Hudemann-M.Holtappels
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    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: M.Holtappels
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    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: M.Holtappels
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  • Glashütte Gernheim: Weserpanorama von 1845
    / Glashütte Gernheim: Weserpanorama von 1845
    Foto:Annika Lammers, LWL-Industriemuseum: A.Hudemann-M.Holtappels
Karte / LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim

Willkommen im LWL-Industriemuseum in Gernheim

Kunst aus Feuer und Sand

Die Kunst des Glasmachens ist an der Weser zu Hause. Viele Mundblashütten stellten hier früher Glas für den Weltmarkt her. In den meisten Fabriken sind die Feuer längst erloschen. Wir haben für unsere Museumsbesucher die Produktion an einem Originalschauplatz wieder aufgenommen. Im Gernheimer Glasturm von 1826, einem der letzten beiden erhaltenen Gebäude dieser Art in Deutschland, erleben Sie täglich, wie unsere Glasmacher mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Glasmasse Gefäße herstellen. Gleich nebenan werden die Gläser durch Schliff und Gravur veredelt – auch das vor Ihren Augen.

Große Teile des frühindustriellen Fabrikdorfs Gernheim im heutigen Petershagen sind erhalten geblieben: neben dem Glasturm auch die ältesten Arbeiterhäuser Westfalens, genauso wie das Wohnhaus der ehemaligen Hüttenbesitzer und die alte Korbflechterei. Auf mehreren Etagen erfahren Sie hier vieles rund um die Produktion von Hohl- und Flachglas. Außerdem laden wir Sie hier ein zu einem Streifzug durch die Alltagsgeschichte: Rund 2.000 Ausstellungsstücke – vom Einmachglas bis zum prunkvollen Pokal - zeigen, wofür Gefäße aus dem vielseitigen Material gebraucht wurden.

Geschichte

Die Glashütte Gernheim wurde 1812 von den Bremer Kaufleuten Schrader und Lampe gegründet. Für den Betrieb warb man Fachleute aus Thüringen und Böhmen an und baute für deren Familien kleine Reihenhäuser. In der Expansionsphase der Hütte in den 1820er Jahren errichteten die Fabrikherren, nach englischem Vorbild, den markanten Glasturm für die Produktion von Fensterglas. Ihre Waren exportierte die Hütte über die Weser in die ganze Welt. Auch die Kohle für die Schmelzöfen kam über den Fluss. Ihr Transport war am Ende so teuer, dass die Produktion unwirtschaftlich wurde. 1877 erlosch das Feuer in Gernheim. Über 100 Jahre lag die Glashütte im Dornröschenschlaf, bis der LWL das Gebäudeensemble in sein Industriemuseum übernahm. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen an dem Baudenkmal wurde das Museum 1998 eröffnet.

Öffnungszeiten:

Geöffnet:

Dienstag–Sonntag sowie an Feiertagen 10–18 Uhr
Letzter Einlass 17.30 Uhr

Geschlossen:
montags (außer an Feiertagen) sowie
vom 24.12.2016 bis einschließlich 2.1.2017

 

Preise:

An mehreren Tagen im Jahr können Sie unser Museum kostenlos besuchen. An folgenden Tagen haben Sie 2016 freien Eintritt: 4.3., 10.4., 6.5., 22.5., 1.7., 3.7., 2.9.,11.9., 2.10., 30.10., 4.11

Erwachsene 3,00 €

Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren, Schüler 1,50 €

Ermäßigt 2,00 €

Familien-Tageskarte 7,50 €

weitere Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Internetseite

http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage/besucherinfos

outdooractive.com User
Autor
Beatrice Brinkmeyer
Aktualisierung: 21.07.2016


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Name
Strecke
Dauer
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LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim

Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Telefon 05707 93110 Fax 05707 931111

Eigenschaften

Ausflugsziel
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