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Einheimische und Stammgäste nennen den Teutoburger Wald auch gern kurz TEUTO - weiterblättern >>>

Landschaften

in der Urlaubsregion Teutoburger Wald

Die Urlaubsregion Teutoburger Wald liegt im Übergang der naturräumlichen Einheiten "Deutsche Mittelgebirgsschwelle" mit dem Oberen und Unteren Weserbergland, und dem "Norddeutsches Tiefland" mit der Westfälischen Bucht und der Dümmer-Geestniederung. Von Nord nach Süd bildet die Urlaubsregion also naturgemäß sehr unterschiedliche Landschaften und Lebensräume ab und bietet so ein reiches Naturerleben.



Teutoburger Wald

Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald erstreckt sich von Hörstel im Kreis Steinfurt im Nordwesten, südlich an Osnabrück vorbei, durch den Kreis Gütersloh, durch das Bielefelder Stadtgebiet und durch den Kreis Lippe nach Südosten bis zum Eggegebirge bei Horn-Bad Meinberg. Er ragt als Faltengebirge zusammen mit dem Wiehengebirge weit in die Norddeutsche Tiefebene hinein. Bis auf den Abschnitt im Landkreis Osnabrück, der zu Niedersachsen gehört, liegt der Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen.

Zum großen Teil besteht der Teutoburger Wald aus drei parallelen Kämmen, von denen der nordöstliche und der südwestliche an vielen Stellen von Durchbruchstälern durchschnitten werden, während der mittlere nur an wenigen Stellen und überwiegend nur gering eingeschnitten ist. Die Kämme sind durch die unterschiedliche Härte der hier schräg aus der Tiefe hervortretenden Gesteinsschichten entstanden. Das Gebirge hat nur wenige sichtbare Felsen, darunter die Externsteine.

Einen wesentlichen Anteil am heutigen Erscheinungsbild des Teutoburger Waldes mit seinen ausgeprägten Längstälern hatten zudem die Eiszeiten des Quartär mit ihren starken erodierenden Kräften.

Der geologisch älteste Kamm ist der nördliche, der aus Muschelkalk des Trias besteht. Aus der Unterkreide stammt der mittlere Kamm, zugleich der Hauptkamm des Teutoburger Waldes, dessen höchste Erhebung der Barnacken (446 m ü. NN) ist. Dieser Kamm wird aus Osning-Sandstein gebildet. Geologisch am jüngsten ist der südliche Kamm aus Kalkstein der Oberkreide.



Senne

Senne

Die Senne fasziniert heute mit ihrer Dünenlandschaft und mit großen Heideflächen, die von Heidschnucken naturverträglich bewirtschaftet werden. Typisch sind auch die kristallklaren Sennebäche, die aus dem mächtigen Sandkörper austreten. So entspringen hier auch Ems und Lippe und schlängeln sich in ihrem Sandbett durch diese einmalige Landschaft.

Der Landstrich zwischen Paderborn, Gütersloh und Bielefeld ist von Natur aus sehr nährstoffarm und galt lange Zeit als wertlose Fläche. Aus desem Grund war sie auch lange Zeit kaum besiedelt.

Der Kern der Senne wird durch den Truppenübungsplatz Senne gebildet: Ungestört von der im Umfeld voranschreitenden Siedlungsentwicklung und landwirtschaftlichen Nutzungsintensivierung konnte sich hier ein fast ursprüngliches Paradies für eine Vielzahl vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten erhalten. Die Flächen des Truppenübungsplatzes Senne gehören damit zu den naturschutzfachlich wertvollsten Flächen in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der aktuellen militärischen Nutzung der Flächen als Übungsplatz kann das Gebiet jedoch nur zu besonderen Zeiten außerhalb des Übungsbetriebes und ausschließlich auf einigen befestigten Straßen erkundet werden – was für viele scheue Tierarten jedoch durchaus von Vorteil ist.



Kaiser Wilhelm am Wiehengebirge

Wiehengebirge

Das kammartige Wiehengebirge besteht aus einem schmalen, bewaldeten Höhenrücken. Ähnlich wie der Teutoburger Wald wird der Gebirgszug durch Pässe und Durchbruchstäler in einzelne "Eggen" voneinander getrennt. Von Norden betrachtet erhebt sich das Wiehengebirge wie eine Mauer aus dem norddeutschen Tiefland.

Die Breite des schmalen Hauptkamms schwankt beträchtlich, liegt jedoch durchschnittlich nur bei etwa 1 km. Das Wiehengebirge erreicht aber selbst in den höchsten Bergen kaum mehr als die absolute Höhe von 300 m, meist lediglich 250 m. Dagegen steigt es über die Sohle des Wesertals und das benachbarte Niederungsland bis zu 200–220 m empor und erscheint deshalb dem Auge bedeutender als manches absolut höhere Gebirge. Manchmal wird in Frage gestellt, ob das Wiehengebirge tatsächlich bereits als Mittelgebirge oder eben nur als Hügelland zu klassifizieren sei. Neuerlich wurde dem Wiehengebirge auch schon der fragwürdige Titel „Niedrigstes Mittelgebirge Deutschlands“ verliehen.


Hinweis. Die weiteren Landschaftstypen der Urlaubsregion Teutoburger Waldes werden - nach und nach - ebenfalls an dieser Stelle vorgestellt.