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Themenwege

Erlesene Natur Tourentipp: Kalkmagerrasen bei Ossendorf

Themenwege• Teutoburger Wald
  • Der Heinturm auf dem Heinberg bei Ossendorf
    / Der Heinturm auf dem Heinberg bei Ossendorf
    Foto:Armin Sander, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Wegemarkierung Erlesene Natur
    / Wegemarkierung Erlesene Natur
    Foto:Stefan Krooß, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Salbei-Glatthaferwiese am Rabensberg
    / Salbei-Glatthaferwiese am Rabensberg
    Foto:Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Mediterrane Stimmung am Heinberg
    / Mediterrane Stimmung am Heinberg
    Foto:Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Wandergruppe auf dem Serpentinenpfad
    / Wandergruppe auf dem Serpentinenpfad
    Foto:Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Blick über die Kalkscherbenäcker im Frühjahrsaspekt
    / Blick über die Kalkscherbenäcker im Frühjahrsaspekt
    Foto:Stefan Krooß, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
  • Diemelaue im Frühjahr
    / Diemelaue im Frühjahr
    Foto:Frank Grawe, Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH
Karte / Erlesene Natur Tourentipp: Kalkmagerrasen bei Ossendorf
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Schaufenster in die Vergangenheit - wenn eine Landschaft Geschichten erzählt...

Auf der 6,5 Kilometer langen Rundwanderung zwischen Warburg und Ossendorf blickt man zurück auf 7000 Jahre Siedlungsgeschichte des Menschen in der Warburger Börde. Wie sich die Naturlandschaft zur Kulturlandschaft entwickelt hat, lässt sich hier mit Hilfe von Informationstafeln und GPS-gestützten Hörstationen nachvollziehen.

Das Logo der Erlesenen Natur (Stil mit Blatt auf weißem Hintergrund) ist gleichzeitig das Wegekennzeichen des Weges.

mittel
6,7 km
2:30 Std
125 m
125 m
alle Details
Vor gut 7000 Jahren hat der Mensch begonnen, in der Warbuger Börde den Wald zu roden um auf den fruchtbaren Böden Ackerbau zu betreiben. Die Börde ist eine der ältesten Kulturlandschaften Mitteleuropas. In den vergangenen Jahrtausenden wurde die Landschaft, den Ansprüchen des Menschen entsprechend, völlig umgestaltet. Reste der Naturlandschaft gibt es hier kaum noch, dafür aber Zeugnisse alter Bewirtschaftungsformen. Sie sind vor allem in den Randlagen der Börde und im Diemeltal zu finden, in Gestalt von Halbtrockenrasen, blumenbunten Mäh- und Streuobstwiesen und flachgründigen Kalkscherbenäckern.

Erfreuen Sie sich auf der 6,5 Kilometer langen Wanderung an der sommerlichen Blütenpracht der Wiesen und Äcker, am mediterranen Flair rund um den Heinturm und gehen Sie auf Spurensuche. Mit der kostenlosen App für Smartphones und iPad erwarten Sie GPS-gestützte Infopunkte mit interessanten Hörgeschichten zu den Besonderheiten am Wegesrand.

outdooractive.com User
Autor
Stefan Krooß
Aktualisierung: 12.09.2016

Schwierigkeitmittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
245 m
165 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
aussichtsreich
kulturell / historisch
botanische Highlights

Sicherheitshinweise

Starke Steigung auf dem Serpentinenpfad hinauf auf den Heinberg, Wanderstöcke sind hier hilfreich. Sonnenschutz/Mütze sind an diesem Südhang unbeding zu empfehlen. Bis auf diesen Streckenabschnitt ist der Weg einfach zu begehen.

Ausrüstung

Mütze/Hut, Sonnenmilch, festes Schuhwerk und ggf. Wanderstöcke werden empfohlen. Für die Waldpassagen kann auch ein Mückenschutz vorteilhaft sein.

Weitere Infos und Links

Alle Erlebnisgebiete der Erlesenen Natur finden Sie unter www.erlesene-natur.de.
Weitere Infos speziell zum Erlebnisgebiet Kalkmagerrasen bei Ossendorf, den Link zum Download der GPS-App und die Hörgeschichten finden Sie hier.

Start

Parkplatz an der K 25 gegenüber Germeta-Brunnen (166 m)
Koordinaten:
Geogr. 51.488830 N 9.103940 E
UTM 32U 507216 5704192

Ziel

Parkplatz an der K 25 gegenüber Germeta-Brunnen

Wegbeschreibung

Die Runde startet am Parkplatz bei Germeta-Brunnen, direkt am Ortseingang zu Germete. Zunächst folgt man dem Weg in nordwestlicher Richtung, ungefähr parallel zur Diemel. Er führt durch die hauptsächlich als Grünland genutzte Diemelaue und zweigt nach ca. 1 km rechtwinklig ab, um die Weiden in Richtung Diemel zu überqueren (unbefestiger Rasenpfad!). Eine großzügig anmutende Brücke überquert den Fluss und man erreicht den Fuß des Heinbergs. Direkt ab hier führt ein steiler Serpentinenpfad in zwei Etappen bis auf die Spitze des Berges. Hier ist Kondition gefragt, der Höhenunterschied beträgt rund 70 Meter. Schon relativ weit oben im ausgelichteten Kiefernbestand bietet sich eine Landschaftsliege zur Rast an. Zwischendurch hat man immer wieder tolle Ausblick zurück ins Diemeltal und voran auf dem Berg thront der Heinturm. Zum Turm führt ein kurzer Abstecher links auf dem Grat (ca. 100m), der eigentliche Weg schwenkt aber nach rechts und führt auf der anderen Seite des Heinberges parallel zum Hang entlang eines Gebüschsaums am Waldrand. Hier bietet sich eine Abkürzungsmöglichkeit über den Kreiswanderweg an, ansonsten durchqueren wir jetzt auf einem befestigten Feldweg die Flächen der flachgründigen Kalkscherbenäcker bis zum Rabensberg. Seinem Rand folgen wir in süd-östlicher 'Richtung, wiederum durch Gebüsche gesäumt, bis zum Garten des Landhauses am Heinberg, einem Bildungs- und Freizeithaus in idyllischer, abgeschiedener Lage. Wir durchqueren den Garten und passieren das benachbarte Missionshaus der Maroniten, um danach rechts der Verlängerung der Zufahrt zur Bundesstrasse zu folgen und in den Wald einzutauchen. Hier ändert sich der Landschaftscharakter grundlegend, wir sind umgeben von dichtem schattigem Buchenwald, den wir erst wieder bei einem kleinen Gehöft verlassen. (Hier besteht die Möglichkeit, direkt auf der K 25 zum Ausgangsort zurück zu kehren.) Kurz darauf unterqueren wir die Bundesstrasse 252 und spazieren erneut im Wald, wo man schon die kühlende Nähe des Flusses. Dem kleinen Waldpfad oberhalb der wenig befahrenen Straße folgen wir ca. 500m schwenken dann nach rechts und überqueren die kleine Strasse. Auf der anderen Seite führt der Weg über den Werkgraben. Die Stelle, wo der Diemellauf oberhalb an einem Wehr abzweigt, erreichen wir nach ca. 100m. (Alternativ kann man etwas auf halber Strecke die Diemel auf durch eine Furt durchqueren.) Nun haben wir wieder die Grünland geprägte Diemelaue vor uns und nach nochmaliger Unterquerung der B 252 erreichen wir schließlich wieder unseren Ausgangsort.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Buslinie 515 (Warburg - Diemelstadt-Rhoden), Haltestelle "Am Heinberg". Verkehrt nur Mo-Sa.

Anfahrt:

Von der B7 (Warburg - Ossendorf) kommend auf die B252 Richtung A44 abbiegen. Nach ca. 1 km rechts in die K25 nach Germete einbiegen. Der Parkplatz befindet sich linkerhand unmittelbar vor dem Ortseingang.

Parken:

Direkt am Startpunkt ist ein kostenloser öffentlicher Parkplatz vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeitmittel
Strecke6,7 km
Dauer2:30 Std
Aufstieg125 m
Abstieg125 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich

Statistik

: Std
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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