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Bier- und Weinhaus Pepping

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Bier- und Weinhaus PeppingDas Bier- und Weinhaus Pepping wurde im Jahr 1766 erbaut und bekam im Jahr 1953 das ovale Sei...

Bier- und Weinhaus Pepping

Das Bier- und Weinhaus Pepping wurde im Jahr 1766 erbaut und bekam im Jahr 1953 das ovale Seitenfenster. Es ist die 5. Kunststation.

Kunststation 5: Elisabeth Brügger

Vita:

Geboren 1966 in Höxter. 1989 .- 1992 Ausbildung im Atelier Karl J. Dierkes, Dalhausen. 1992 Kulturpreis des Kreises Höxter. 1996/97 Künstlerhausstipendium in Schieder-Schwalenberg, 1996 Förderpreis „Junge Kunst im Hochstift“ Paderborn. Seit 1993 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen.

Künstlerische Schwerpunkte: Skulptur, Installation

Zum Bild:

Die Künstlerin Elisabeth Brügger hat in ihrem Beitrag für die Lagenser Ansichten ein Fenster des Bier- und Weinhauses Pepping auf Stramin (Gittergewebe für Holzstickerei) übertragen. In die Ausstellung kommt das Werk gerahmt, aber nicht ausgestickt. Das mit Stuck umrahmte Fenster am Seiteneingang des Gasthauses sprach die Künstlerin direkt an. Das Motiv hat für sie eine ruhige Ausstrahlung. Für sie ist es ein idyllisches nebeneinander von Geschichte und Moderne. Der Stuckrahmen auf der einen Seite und direkt daneben das leuchtende Schild mit der Aufschrift „Saal“ ist für sie ein Stilbruch, der Charme hat. Die Künstlerin möchte, dass ihre Stickvorlage die Neugierde weckt und den Betrachtern den Impuls gibt, nach Merkmalen zu suchen, die für die Lage charakterisieren.

Die Künstlerin kam über Umwege zu ihrem Motiv für die Lagenser Ansichten. Immer wieder ist sie mit dem Fotoapparat durch die Stadt gegangen, um nach einem geeigneten Motiv Ausschau zu halten. Dabei stieß sie immer wieder auf das Seitenfenster. Bevor sie die Idee hatte, wie sie das Motiv umsetzen konnte, musste sie immer wieder experimentieren. Eine reine Collage war ihr zu wenig. Schließlich entschied sie sich für ein Stickbild und begann den Stramin als „Werkstoff“ zu bearbeiten. Sie veränderte zahlreiche Fotos am Computer und druckte sie auf Spezialpapier aus. Anschließend wurden die Rasterung, die Flächen und Strukturen auf den 16 x 16 cm großen Stoff übertragen. Zum Aussticken ist das Bild aber nicht gedacht, dies soll der Betrachter in Gedanken vornehmen. Das Motiv soll anregen, darüber nachzudenken, was macht es aus, dass ich mich in meiner Stadt wohl fühle. Denn es sind nicht immer die imposanten Bauwerke, sondern vor allen die vielen liebenswerten kleinen Dinge des Lagenser Stadtlebens, die das Gefühl vermitteln „Hier bin ich zu Hause.“

Auf der Karte

Friedrichstr.

32791 Lage

Deutschland


Tel.: 05232/8193

Fax: 05232/89531

E-Mail:

Webseite: www.lage.de

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