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Bomhof

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Erlebnispunkt auf dem Lügder Mythenweg

Etwa 500 Meter südöstlich von hier befindet sich kaum sichtbar im Wald eine weitere kleine Wallanlage, der so genannte Bomhof. Die ringförmige Anlage mit Tor ist etwa 400 Quadratmeter groß und liegt auf einer Geländestufe. Befestigt ist sie durch eine drei bis vier Meter breite und etwa 1,50 Meter hohe Holz-Erde-Mauer. Dieser ist ein flacher Außengraben vorgelagert. Heute ist die Wallanlage stark verfallen und die archäologische Forschung rätselt noch über ihre einstige Nutzung. 

Für die Archäologen sind die um Umfeld der Anlage gefundenen, tief eingeschnittenen Hohlwegsreste ein Hinweis für die zentrale Bedeutung des Bomhofs. Dieser uralte Höhenweg verlief von Paderborn über das spätere Blomberg, vorbei an der Herlingsburg sowie dem späteren Stadtort der Kilianskirche und über Hameln weiter in Richtung Hildesheim. Bei Grabungen im Jahr 1902 fand man Keramik aus der Zeit 600 - 800 nach Christus. Aufgrund dieser Anhaltspunkte wird vermutet, dass der Bomhof möglicherweise einen "Fränkischen Wachposten" oder einen kleine Dynastie darstellt. Vielleicht handelt es sich bei dem Ringwall an dem alten Verkehrsweg auch lediglich um eine geschützte, alte Siedlungsfläche. Eine genaue historische Einordnung des Bomhofs ist aufgrund fehlender schriftlicher Zeugnisse nicht möglich. So werden sich die Forscher weiterhin den Kopf über die Bedeutung dieser ungewöhnlichen Anage zerbrechen. 

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