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,,Bürgerlich grüne" Siedlung Freidrichshöhe

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Friedrichshöhe Die Entwicklung dieser Villenkolonie begann im Jahre 1902, als der Küster Deppe ein Wohnhaus als Ruhesi...

Friedrichshöhe

Die Entwicklung dieser Villenkolonie begann im Jahre 1902, als der Küster Deppe ein Wohnhaus als Ruhesitz, der Major Schulz die Villa Waldesruh und Heinrich Pieper die Sommerfrische „Friedrichshöhe“ erbauten. Nach ihnen ließen sich Kaufleute, höhere Beamte, Angehörige der freien Berufe und Ruheständler in der Friedrichshöhe am Südhang des Büchenberges nieder. In einer reizenden Wohnlage entstanden hier bis 1923 mehr als 20 stattliche Villen in historistischer Formensprache, im Stil der Wilhelminischen Epoche, der Heimatschutzarchitektur, des Jugendstils und des Expressionismus.

Das gut situierte Bürgertum hat seit jeher versucht, die persönlichen Wohnbedingungen so angenehm wie möglich zu gestalten und auch die Stellung innerhalb der Gesellschaft nach außen zu repräsentieren. Insbesondere da, wo die finanziellen Mittel ausreichend verfügbar waren, konnten aufwendige Villenbauten mit parkähnlichen Gärten errichtet werden, die einen ganz besonderen Wohngenuss versprachen.

So entstand in reizvoller Natur mit besonders schönen Ausblicken ein ganz neuer Ortsteil mit einer sozial, wirtschaftlich und kulturell völlig anders gestellten Bevölkerung. Die Anzahl der Wohnhäuser war hier nach dem 1. Weltkrieg bereits größer als die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Heiligenkirchen. Sowohl für die Ortsgeschichte als auch für die Siedlungsgeschichte ist diese Villenkolonie von besonderer Bedeutung.

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Friedrichshöhe

32760 Detmold

Deutschland


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