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Ehemaliger ,,Berlebecker Krug"

  • Detmold

Ehemaliger ,,Berlebecker Krug"

Das Hotel Kanne repräsentiert Berlebecker Wirtschaftsgeschichte im wahrsten Wortsinn. Eine Urkunde aus dem Jahr 1613 belegt schon Schankrechte für einen Simon Küster zu Berlebeck, dem (siehe Grafik (Urkunde)). 

So hat manch einer der nachfolgenden Wirte, wie wohl auch der Krüger Reuter in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, nebenbei Mehl, Zucker, Kaffee, Heringe und Teer verkauft. Insgesamt verbindet sich mit diesem von wechselnden Wirten, Eigentümern und Pächtern immer wieder zu erneuernden Recht zum Betreiben des Berlebecker Kruges eine lange und wechselvolle Geschichte der Gastlichkeit, des Schankwesens, zeitweise des Handels, aber auch der Einnahme von Chausséegeldern.

Auskömmliches Wirtschaften ebenso wie Konkurrenzdruck, Misstrauen, Pleiten und Nachfolgeprobleme gehören dazu. Nach 1843, mit dem Ausbau der Chaussée von Paderborn-Schlangen-Horn nach Detmold, sank die Rentabilität des Kruges, der weniger von den Berlebeckern als vielmehr von den durchfahrenden Reisenden gelebt hatte. Zuvor war über mehr als zwei Jahrhunderte insbesondere die Lage am Alten Postweg, der Verbindung zwischen der Residenzstadt Detmold und Paderborn, die ab 1810 einen neuen Verlauf durch den Ausbau der Gauseköte erhielt, bestimmend für die Existenz des Kruges.

Das heutige Gebäude stammt ursprünglich aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, da der Vorgängerbau 1795 einem Feuer zum Opfer gefallen war. 1865 wurde es von dem Krugpächter Kanne aus Heidenoldendorf gekauft, der es jedoch wieder abgab. Später kam es dann durch Einheirat wieder in den Besitz einer geborenen Kanne. Unter diesem Namen ist das Haus bis heute bekannt, das um die Wende des 19. Jahrhunderts der Inbegriff der Berlebecker Sommerfrische war.

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