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Fürstenzimmer im Bahnhof

  • Detmold

Füstenzimmer im Bahnhof Die jüngst abgeschlossene Sanierung des 1880 errichteten Bahnhofsgebäudes in Detmold umfasste ...

Füstenzimmer im Bahnhof

Die jüngst abgeschlossene Sanierung des 1880 errichteten Bahnhofsgebäudes in Detmold umfasste auch die Wiederherstellung des so genannten Fürstenzimmers. Diese von den übrigen Wartesälen strikt getrennte Räumlichkeit diente den lippischen Fürsten, ihrer Familie und ihren Gästen bei Bahnreisen als exklusiver Warte- und Empfangsraum. Zur standesgemäßen Ausstattung gehört neben der üppigen hölzernen Kassettendecke auch die gemalte Dekoration der Wände. Die seit langem nicht mehr sichtbaren Malereien konnten jetzt von Tapetenüberklebungen befreit und restauriert werden.

Den hohen, auf der Westseite durch drei Fenster belichteten Raum überspannt eine plastisch reich gegliederte Kassettendecke, die vorwiegend aus Eichenholz gearbeitet ist. Verschiedene Holzlasuren, farbige Absetzungen und florale Ornamentmalereien verstärken den prächtigen Eindruck. Direkt unterhalb der Decke verläuft auf den Wänden ein in Grautönen illusionistisch gemalter Architekturfries in Gestalt einer neugotischen Maßwerkbalustrade vor einem tiefblauen bzw. braunen Hintergrund. Oberhalb der Türen sind darin Stadtansichten Detmolds von 1530 und 1670 eingefügt. Kleinere Maßwerkfelder in den Raumecken nehmen die Wappen der Städte des Fürstentums Lippe auf.

Die von der Stadt Detmold als Eigentümerin des Bahnhofs beauftragte Restauratorin konnte den Architekturfries - fast vollständig erhalten - unter Tapetenschichten freilegen. Nach Festigung der Malschicht reichten Retuschen der Fehlstellen aus, um das Original wieder ablesbar zu machen. Zukünftig steht dieses besondere Baudenkmal im Detmolder Bahnhof durch die Nutzung als Café allen Bevölkerungsschichten offen.

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