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Kloster Bentlage

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Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zum NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft am linken Ufer der Ems.
 
Das im Jahre 1803 säkularisierte und seit 1978 im Stadtbesitz befindliche Kloster präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt. Bentlage ist das besterhaltene gotische Konventsgebäude eines ländlichen Klosters in Westfalen. Barocke und klassizistische Bauspuren verweisen auf die Bautätigkeit der Mönche und ihrer Nachfolger, einer belgischen Adelsfamilie, die das Kloster ab 1803 als Schloss nutzte. Bei der Restaurierung wurden diese Altersspuren bewusst erhalten. Die Ergänzungen wurden mit modernen Materialien ausgeführt. Die geschichtliche Entwicklung bleibt somit am Gebäude ablesbar. Heute bietet das als kulturelle Begegnungsstätte betriebene Haus ein umfangreiches Kultur - und Werkstattprogramm sowie ein Museum mit Zeitzeugnissen zur Klostergeschichte und eine Dependance des Westfälischen Landesmuseums mit Werken von Expressionisten aus Westfalen.   Das Museum Kloster Bentlage Der Ostflügel des Klosters birgt zwei Sammlungen, die eindrucksvoll die Kunst- und Kulturgeschichte Westfalens vom Mittelalter bis heute dokumentieren. Im Erdgeschoss werden Kunstwerke und Dokumente aus dem ehemaligen Kreuzherrenkloster und späterem Schloss gezeigt. Sie vermitteln Einblicke in eine Zeit in der Kunst und Leben durch die Religion noch eng miteinander verbunden waren. Glanzstücke der ständigen Ausstellung sind die prächtigen spätmittelalterlichen Reliquienschreine, wertvolle Zeugen sakraler Kunst aus vorreformatorischer Zeit, wie sie heute im deutschsprachigen Raum einmalig sind. Besondere Beachtung verdienen daneben die von Heinrich Brabender geschaffenen Sandsteinskulpturen. Für die Bentlager Klosterkirche vollendete er im Jahre 1500 Apostelfiguren, an denen sich eindrucksvoll der künstlerische Wandel von der Spätgotik zur Renaissance veranschaulichen lässt. Das Obergeschoss beherbergt die "Westfälische Galerie". Hier wird die Entwicklung der Moderne in Westfalen seit 1900 mit bedeutenden Arbeiten aus den Beständen des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte dokumentiert. Ein Schwerpunkt liegt auf den Werken expressionistischer Künstler wie Morgner, Viegener, Böckstiegel, Rohlfs oder Mense. Als wichtige Vertreter einer vom Bauhaus beeinflussten ungegenständlichen Bildsprache sind Josef Albers, Fritz Levedag und Wilhelm Imkamp vertreten. Die Kunstentwicklung von 1945 bis in die Gegenwart wird mit wechselnden Präsentationen aus den Beständen des Landesmuseums und dem umfangreichen Besitz der Westfälischen Provinzial Feuersozietät dokumentiert. Führungen durch das Museum und das Haus können unter 05971 92060 gebucht werden.

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Weihbischof-D´Alhaus-Straße

48431 Rheine

Deutschland


Tel.: 05971 54055

Fax: 05971 52988

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Webseite: www.rheine.de

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Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Die Tourist Info ist für Sie wie folgt geöffnet:
Montag - Freitag:
9.00 - 17.30 Uhr
Samstag:
(April - September)
10.00 - 12.00 Uhr

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