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Nicolai-Kirche

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Die 1766-70 mit Hilfe des Fürstabts Philipp v. Spiegel (Wappenstein) am Marktplatz erbaute und 1895 im Stil der Neoromanik erweiterte katholische Pfarrkirche hatte einen Vorgängerbau in der Nicolaistraße. Hierbei handelte es sich um eine direkt an der Stadtmauer gelegene, einschiffige Saalkirche, die wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 12. Jh. entstand. Das benachbarte Nicolaitor - eines von fünf Stadttoren - diente zugleich als Glockenturm. 1767/68 wurde das alte Gotteshaus abgebrochen. Die neue Nicolaikirche wurde im Zentrum der Stadt im Stil des Spätbarock errichtet und 1770 geweiht. Da die kleine katholische Gemeinde nur wenig beitragen konnte, bot die Finanzierung des Neubaus allerdings große Schwierigkeiten. Außer Geldspenden leisteten die katholischen Bürger erhebliche Spann- und Handdienste. Obwohl unansehnlich und stark durch Wurmbefall beschädigt, wurden anfangs die Altäre aus dem Vorgängerbau übernommen. Der heutige Altar wurde 1782 von Meister Schwarze angefertigt und aus den Nachlass des damaligen Dechanten finanziert. Ende des 19. Jh. wurde die Kirche im neoromanischen Stil erweitert.

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