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Siebenquellen

  • Lügde

Die „Siebenquellen“ gehören zu einer Vielzahl von Quellen im „Lügder-Pyrmonter Tal“. Für unsere Vorfahren war das Wasser dieser Quellen sehr wertvoll und auch ihre Stätten von beträchtlicher Bedeutung, denn in vielen von ihnen wurden bei dem Pyrmonter Brunnenfund im Jahr 1864 zahlreiche Opfergaben gefunden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich verschiedene Sagen, Märchen und Überlieferungen rund um die Quellen drehen.

Den „Siebenquellen“ wird seit langer Zeit eine verjüngende Wirkung zugeschrieben. Sie gelten als „Jungborn-Quelle“. Diese Überlieferung führt zurück auf einen Mann, der sich eines Tages in der Gegend der Herlingsburg verirrt haben soll. Stunde um Stunde irrte er umher und suchte den richtigen Weg, bis schließlich die Dunkelheit über ihm hereinbrach. Nach einiger Zeit schlug er, ohne zu wissen wo er war, sein Nachtlager auf, um sich dort niederzulegen. Das stundenlange Wandern hatte ihn sehr durstig gemacht, weshalb er einfach nicht in den Schlaf fand. Plötzlich hörte er das belebende Geräusch von plätscherndem Wasser. Erneut raffte er sich auf, um dem Geräusch nachzugehen und entdeckte im Mondschein mehrere Quellrinnsale. Ohne zu zögern hockte er sich hin, um von dem klaren Quellwasser zu schöpfen. Während er trank durchfuhr seinen Körper urplötzlich ein aktivierendes Gefühl von Frische. Schon kurze Zeit später, vom Wasser so erquickt, stand er auf und setzte seinen Heimweg fort, fitter als je zuvor. Trotz der nach wie vor anhaltenden Dunkelheit fand er schnell den richtigen Kurs. Daheim kam ihm bereits seine wartende Frau entgegen und leuchtete ihm mit einer Öllampe. Beim Anblick ihres Mannes erschrak sie. Verwundert stellte sie große Veränderung bei ihrem Mann fest: Er war jünger geworden, um etliche Jahre verjüngt. Der Mann berichtete von dem Wasser der Quellen, die ihn so belebt hatten und auch auf welchem Weg sie zu erreichen waren, denn die Frau gierte danach selbst von dem Wasser zu probieren. Sie setzte ihren Vorsatz bereits in den frühen Morgenstunden in die Tat um und suchte nach den Quellen. Als sie diese fand, stürzte sie sich zügellos auf das Wasser und begann gierig und im Übermaß davon zu trinken. Nach einiger Zeit setzte nun auch bei ihr die gewünschte Wirkung ein, doch leider wurden ihr die großen Mengen Wasser, dass sie in Windeseile zu sich nahm, zum Verhängnis. Nachdem seine Frau längst hätte zurück sein müssen, doch weit und breit nichts von ihr zu sehen war, machte sich ihr Mann auf, sie an den Quellen zu suchen. Und tatsächlich – er fand sie dort sitzend, mit langen Zöpfen. Das Quellwasser hatte sie zu dem kleinen Mädchen verjüngt, dass sie einst gewesen war…

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Fremdsprachen
  • Deutsch
Zahlungsmöglichkeiten
  • Eintritt frei
Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen
  • Abstandsregelung
  • Ausreichende Lüftung
  • Beachtung der Hygienehinweise
Anreise

Die Siebenquellen sind an dem Rundwanderweg "Der Osterbergweg" gelegen. Vom Ausgangspunkt der Wanderung (St. Kilianskirche) erreichen Sie diese nach ca. 20-30 Minuten.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Lügde.

Weitere Infos

Weitere Informtionen erhalten Sie in der Tourist-Information Lügde.


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