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St. Marien

  • Lemgo

Die Marienkirche ist äußerlich von einer Schlichtheit, die vielleicht auf dominikanischen Einfluss (Areal des ehemaligen Dominikanerklosters St. Marien) zurückgeht. Im Westen erinnert die mittige Mauerverstärkung an den unvollendeten ersten Turm. Die Westfassade war nie Schauseite: Unmittelbar schloss sich hier das Kloster an, dessen mittelalterliche Gebäude seit dem 19. Jahrhundert nahezu völlig verschwunden sind. An der Ostseite, an den Strebepfeilern des von außen sehr niedrig wirkenden Chorabschlusses, findet sich figürlicher Schmuck: Unten Fabelwesen, Löwe und ein anderes Raubtier, oben Tierfiguren als Wasserspeier (die diese Funktion aber nie hatten): Schwein, Jagdhund, Hund, Widder.

Die Längswände werden von den überwiegend hochgotischen Fenstern unterschiedlicher Größe gegliedert, die sich durch variationsreiche Aufteilung und ausgesprochen kunstvolles Maßwerk auszeichnen. Sie entstanden meist zwischen 1350 und 1370. Die Fenster basieren auf einem umlaufenden, über den vier spitzbogigen Portalen verkröpften Kaffgesims.

Die fünf Geschosse des massigen Turms sind durch Gesimse markiert. Er hat spitzbogige Doppelfenster im Glockengeschoss, darunter kleine einfache Fenster, und wird von einem hohen pyramidenförmigen Helm bekrönt.

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Heustraße

32657 Lemgo

Deutschland


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