© Simon Block, Gemeinde Steinhagen

Wacholderheiden am Petersberg | Wanderwege Steinhagen

  • Steinhagen

Früher waren die heimischen Wacholderpflanzen die Grundlage der weltberühmten Schnapsproduktion in Steinhagen.

Heute existiert am Kammweg des Teutoburger Waldes nur noch ein kleines Restvorkommen.

In Steinhagen finden sich auch heute noch zahlreiche Flurbezeichnungen (unter anderem Deterts Heide, Hasenheide, Voßheide), die an die armen Sandböden und die Zeit erinnern, als die Wacholderheiden fast an das Dorf heranreichten. Überhaupt waren die Hänge des Teutoburger Waldes früher teilweise völlig verheidet - noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren entlang des Hermannsweges Heideflächen anzutreffen.

Der Wacholder ist ein Zypressengewächs, das in Europa und Nordamerika in vielen Arten verbreitet ist.

Schon in der germanischen Mythologie und auch im mittelalterlichen Volksglauben wurden dem Wacholder besondere Fähigkeiten zugeschrieben. Er sollte Schutz gegen Zauber und böse Geister bieten und die Pest vertreiben.

Die "Beeren" sind sehr zuckerhaltig und werden seit Jahrhunderten vielfältig eingesetzt, etwa als Küchengewürz oder beim Einlegen von Wildgerichten.

Auch wenn die Anfänge der Wacholderbrennerei in Steinhagen im Dunkeln liegen, soll in der Gegend bereits im Spätmittelalter ein Getränk aus Wacholderbeeren hergestellt worden sein.

Aus den in den folgenden Jahrhunderten gesammelten Erkenntnissen heraus stellten die Bauern dann zunächst Wacholderbranntwein für den Eigenbedarf her.

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