Durch Wald & Flur über Höhendörfer A9

  • Start: Marienmünster-Altenbergen, Wanderparkplatz
  • Ziel: Marienmünster-Altenbergen, Wanderparkplatz
  • mittel
  • 11,18 km
  • 3 Std. 30 Min.
  • 266 m
  • 339 m
  • 202 m
  • 60 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Drei Täler sind auf dieser Wanderung zu durchschreiten . Die An- und Abstiege sind moderat, ziehen sich jedoch über lange Passagen . Zunächst führt der Weg durch Laubwald, später über weite Strecken durch freie Landschaft und abschließend am Waldrand entlang.

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Wegpunkte der Route

Marienmünster

Historisches Windrad in Altenbergen

Das Windrad süd-östlich von Altenbergen ist eines der wenigen erhaltenen Windräder (Windmotoren). Es wurde in den Jahre...

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Der mit A9 gekennzeichnete Weg beginnt in Altenbergen, der mit etwa 325 m am höchsten gelegenen Ortschaft der Stadt Marienmünster. Etwa einen Kilometer östlich der Ortschaft, nicht am Wanderweg gelegen, befindet sich das 1911 fertig gestellte Windrad. Es diente bis 1959 der Wasserversorgung des Dorfes; heute liefert es noch das Wasser für den Dorfteich.

 

Zunächst führt Sie die Wanderung bequem bergab durch Laubwald auf einer historischen Wegeverbindung, bis Sie an einem Wald – und Wiesenbereich den Grubebach auf 205 m Höhe erreichen. Der temporär wasserführende Bach entspringt im Gebiet der Stadt Marienmünster, südlich der Ortschaft Hohehaus und trieb einst dort die gleichnamige Mühle an. Weiter führt Sie der Weg durch Laubwald, jetzt aber ansteigend auf den 310 m hohen Kapenberg.

 

Leicht ansteigend geht es weiter und Sie erreichen am Waldrand vor Bremerberg den mit 340 m Höhe höchsten Punkt Ihrer Wanderung. Gleichzeitig ist dies der höchstgelegene Punkt des Stadtgebietes Marienmünster. Weit reicht von hier der Rundblick bis zum Köterberg und den Höhenzügen Ith, Hils, Vogler und Solling. Die hier auftretenden Aufwinde werden gerne von Greifvögeln, unter ihnen der Rotmilan genutzt, um aus der Höhe nach Beute Ausschau zu halten.

 

Vor Ihnen liegt die kleine Ortschaft Bremerberg, die Sie durchwandern. Hier bestand einst eine Schule, weil es den Kindern im Winter nicht immer möglich war, den Ort zu verlassen. Anschließend treffen Sie erneut auf die Grube, deren Tal Sie ein weiteres mal durchschreiten. Hier sehen Sie auch die sogenannte Bachschwinde. Und wie der Name sagt, verschwindet der Bach hier tatsächlich im Erdreich um weiter südlich wieder zutage zu treten.

 

Wenig später erreichen Sie Eilversen, die kleinste Siedlung der Stadt Marienmünster mit 80 Einwohnern. Im Ortskern blicken Sie auf die 1854 erbaute Kapelle.

 

Das letzte Drittel Ihrer Wanderung liegt nun vor Ihnen und Sie wandern zunächst ohne nennenswerte Höhenunterschiede durch die Feldmark und anschließend am Waldrand entlang. Letztmalig müssen Sie ein kleines Tal queren und erreichen wenig später den Ausgangspunkt Ihrer Wanderung in Altenbergen.

Tipp des Autors

Empfohlene Gehrichtung:

gegen den Uhrzeigersinn (dadurch vermeidet man einen langen Anstieg aus dem Grubetal am Ende der langen Wanderung): vom Wanderparkplatz aus zur vorbeiführenden Ortsdurchfahrtsstraße („Schützenstraße“), diese geradeaus überqueren und in den Weg „Unterm Berg“ einbiegen.

Schöne Rastmöglichkeiten am Weg:

-         am Waldrand südöstlich von Bremerberg mit Fernsicht

-         westlich von Bremerberg, oberhalb der sog . Bachschwinde

-         in Eilversen, Ortsmitte (Sitzmöglichkeit)

-         nördlich von Altenbergen, an der Marienstatue (Sitzmöglichkeit)

Anfahrt

Von Steinheim über die B 239 Richtung Höxter, weiter über die L 825 bis Vörden, dann über die K 59 nach Altenbergen

Literatur

Dieser Wanderweg sowie vier weitere im Gebiet der Stadt Marienmünster sind beschrieben in der Wanderbroschüre "Wanderbares Marienmünster" - 5 Touren von 4 bis 13 km Länge". Die Broschüre enthält auch eine Übersichtskarte der Touren sowie 5 Karten mit den beschriebenen Wegen und ist gegen eine Schutzgebühr von 3 € bei der Stadt Marienmünster erhältlich.

Weitere Informationen

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