Gräftenwanderung bei HalleWestfalen

  • Start: Bahnhof Halle/Westfalen
  • Ziel: Bahnhof Gerry Weber-Stadion Halle
  • leicht
  • 13,64 km
  • 4 Std.
  • 51 m
  • 129 m
  • 88 m
  • 20 / 100

Beste Jahreszeit

Die Gräftenwanderung verbindet die Wasserschlösser Tatenhausen und Holtfeld zwischen Halle und Borgholzhausen und führt Sie am Fuße des Teutoburger Waldes durch weitläufige Wälder und Kulturlandschaften. Charakteristisch für diese Strecke sind breite und ebene Wege ohne steile Anstiege – ideal für eine entspannte Wanderung. Große Teile der Wanderung führen Sie durch das europäische Schutzgebiet Tatenhauser Wald. Die naturnahe und altholzreichen Buchen- und Eichenmischwälder mit vielen Bächen und Auenwäldern sind Lebensraum für zahlreiche Specht- und Fledermausarten. Ausgangspunkt dieser 13 km langen Wanderroute ist der Bahnhof im westfälischen Halle. Bald erreichen Sie den ausgedehnten und gewässerreichen Tatenhauser Wald.

Das Wasserschloss Tatenhausen wurde im Stil der Weserrenaissance erbaut und ist ein Schatz für Romantiker. Es ist von breiten Wassergräben – den Gräften – und alten Baumgruppen umgeben. Die Orangerie im Schlosspark gilt als Meisterwerk des Barocks. Eine Besichtigung der Anlage ist nach vorheriger Anmeldung möglich. Auf schmalen Waldpfaden erreichen Sie die Kapelle in Stockkämpen, die für die Bewohner von Tatenhausen und Holtfeld erbaut wurde und genau zwischen den beiden Wasserschlössern liegt.

Das Wasserschloss Holtfeld im Stadtgebiet von Borgholzhausen mit seiner historischen Gräftenanlage und einer alten Eichenallee ist das nächste kulturelle Ziel der Wanderung. Von hier aus bieten sich Ihnen immer wieder Blicke auf den Gebirgskamm des Teutoburger Waldes und den Turm der Burg Ravensberg. Wiesen und Felder wechseln sich mit Waldabschnitten des Tatenhauser Waldes ab, bis Sie schließlich das Gerry-Weber-Stadion in Halle erreichen. Ein Besuch der nahe liegenden Haller Altstadt mit gepflegten Fachwerkhäusern und Museum ist sehr zu empfehlen.

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Wegpunkte der Route

Halle (Westf.)

Halle Westfalen, Kirchplatz

Ein Ring typisch westfälischer Fachwerkhäuser, teilweise aus dem Mittelalter, bildet das Haller Herz rund um die Johann...

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Halle (Westf.)

Wasserschloss Tatenhausen

Das Schloss  war über 470 Jahre lang der Stammsitz der Barone und Grafen von Korff gen. Schmising. Heute bewohnen direkten Nachfahren der Familie das Schloss.

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Halle (Westf.)

Halle Westfalen, idyllische Waldkapelle in Stockkämpen

Abseits vom Lärm, in einer Waldlichtung, liegt die idyllische Pfarrkirche Stockkämpen, wo alljährlich eine Fronleichnam...

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Ab Bahnhof HalleWestfalen folgen Sie dem X4 zunächst durch das Stadtgebiet. Anschließend durchqueren Sie den Tatenhauser Wald mit dem Schloss Tatenhausen. Sie passieren die offene Landschaft in der Haller Feldmark bis Sie Schloss Holtfeld erreichen. Von dort aus führt Sie der "L" bis zum Ziel am Bahnhof Gerry-Weber-Stadion.

Von hier ist es eine Station zum Ausgangsort der Tour oder mit dem Haller Willem weiter in Richtung Bielefeld oder Osnabrück.

Sicherheitshinweise

Diese Tour verläuft durch ebenes Gelände und quert einige Verkehrsstraßen. Bitte Vorsicht!

Ausrüstung

Die Tour eignet sich auch als Nordic-Walking-Variante.

Tipp des Autors

Machen Sie noch einen Abstecher in die Haller Altstadt. Der historische Kirchplatz ist ein geschlossenes Ensemble westfälischer Fachwerkbauart.

Anfahrt

A33, dann B68 bis HalleWestfalen

Parken

Bahnhof Halle/Westfalen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour startet am Bahnhof Halle/Westfalen und endet an der Haltestelle Gerry-Weber-Station. Beide Haltestellen liegen an der Bahnstrecke "Haller Willem" von Osnabrück nach Bielefeld und werden stündlich bedient.

Immer wissen, was fährt: Die Schlaue Nummer für Bus und Bahn in NRW 01803 504030 (Fahrplanauskünfte für 0,09€/Min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.)

Literatur

Kreis Gütersloh: Informationsfolder „Gräftenwanderung“

Karten

Wanderkarte NRW Nr. 57 „Bielefeld und das Ravensberger Hügelland“,

 

Weitere Informationen

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