Panoramaweg Hungerberg-Oldenburg (A3)

  • Start: Vörden, Rad- und Wanderparkplatz
  • Ziel: Vörden, Rad- und Wanderparkplatz
  • mittel
  • 13,07 km
  • 3 Std. 30 Min.
  • 343 m
  • 326 m
  • 222 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der  Weg führt in seinem ersten Teil überwiegend durch Laubwald, anschließend durch die freie Feldflur bis zum bewaldeten Hungerberg, wo Sie zum Abschluss der Wanderung der Aussichtsturm mit einer großartigen Fernsicht in alle Richtungen erwartet.

Diese Karte verwendet Google Maps. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Wegpunkte der Route

Marienmünster

Freizeit-Hallenbad

Das moderne Freizeit-Hallenbad im Luftkurort Vörden bietet hervorragende Möglichkeiten, den Urlaub oder die Freizeit ak...

Mehr erfahren

Marienmünster

Minigolfanlage am Freizeitsee

Moderne, gepflegte Anlage mit 18 Bahnen- Viel Spass für Jung und Alt bietet unsere bekannte Minigolfanlage. Im Sommer s...

Mehr erfahren

Marienmünster

Oldenburg

Die Burganlage wurde um 1100 von den Grafen im Wetigau errichtet, die sich ab 1127 nach dem Standort der Burg Grafen vo...

Mehr erfahren

Marienmünster

Hungerbergkapelle

Heiligenhäuschen und Kreuzweganlage1779 wurde am Hungerberg ein Heiligenhäuschen gebaut und erstmals eine Prozession do...

Mehr erfahren

Marienmünster

Aussichts- und Museumsturm

Grandiose Aussicht aus 350 m Höhe - Eine wahrlich tolle Aussicht bietet sich demjenigen, der den steilen Aufstieg auf d...

Mehr erfahren

Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Zunächst verläuft der mit A3 gekennzeichnete Weg am Feriendorf vorbei zum Waldrand des Hungerberges. Hier folgen Sie nicht dem steilen Weg geradeaus in den Wald hinein sondern zunächst der Markierung nach Westen bzw. nach links. Erst an der nächsten Einmündung wenden Sie sich nach Norden bzw. nach rechts in den Wald und bewegen sich so unterhalb des Gipfels des Hungerbergs zur Abtei Marienmünster, einem im 12. Jahrhundert errichteten Kloster . Nach fast völliger Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde die Anlage im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut.

 

Die Oldenburg ist der nächste Höhepunkt der Wanderung. Die einstige Burganlage der Oldenburg, ursprünglich die „Olde Schwalenburg“, wurde um 1100 errichtet. Um 1370 wurde der heute noch erhaltene Wohnturm errichtet. Die Anlage ist in Privatbesitz und wird bewohnt.

 

Nördlich von Oldenburg führt Sie der Weg zunächst am Waldrand entlang, der gesäumt wird von einer Zeile mächtiger Eichen. Anschließend verläuft Ihr Weg am oberen Rand eines bewaldeten Steilhangs über einen schmalen, gewundenen Pfad . Diese Passage gehört zweifellos zu den schönsten Abschnitten dieser Wanderung. Sie passieren eine enge Schlucht – historische Karten vermerken hier die Bezeichnung „Hölle“ – und erreichen den Waldrand oberhalb von Papenhöfen.

 

Sie spazieren nun in das Tal der Brucht hinab und passieren dabei die Ortschaft Kleinenbreden. Die Brucht, ein kleines Fließgewässer, ist ein bedeutender Feuchtbiotopkomplex mit Weiden und Wiesen, der sich zwischen Großenbreden und Vörden erstreckt. Berg- und Kammmolch haben hier ihre Heimat und am Himmel kann man in aller Regel Rotmilane kreisen sehen.

 

Zum Abschluss Ihrer Wanderung steigen Sie zum Hungerberg auf. Auf dem Gipfel erwartet Sie der im Jahr 2008 errichtete Aussichtsturm . 111 Stufen bzw. weitere 26 Höhenmeter sind zu überwinden bevor Sie die große Aussichtsplattform erreichen. Von hier hat man bei idealer Fernsicht einen Rundblick bis zum Eggegebirge, dem Teutoburger Wald, dem Hermannsdenkmal, über das Steinheimer Becken, bis zur Ottensteiner Hochfläche, dem Köterberg, über das Brakeler Bergland bis zu den Kasseler Bergen im Süden.

 

Von 1833 bis 1849 befand sich auf dem Hungerberg die Station Nr . 30 der optischen Telegrafenlinie Berlin – Koblenz . Jeweils etwa 7 km entfernt befanden sich westlich die Station Nr. 31 bei Entrup und östlich die Station Nr. 29 auf dem Köterberg. Auf dem Standort des dazugehörigen, abgebrochenen Wohnhauses befindet sich heute die Hungerbergkapelle von 1852. Im Jahre 1857 wurde der Kreuzweg mit 14 steinernen Stationen angelegt.

Knapp 1,5 Kilometer sind es von hier, bis Sie Ihren Ausgangspunkt am Parkplatz wieder erreicht haben.

Tipp des Autors

Schöne Rastmöglichkeiten am Weg:

-         am Waldrand nördlich von Oldenburg (Zusammentreffen mit den Wanderwegen
A 5 und X 2), Sitzmöglichkeit

-         am Waldrand oberhalb von Papenhöfen mit Fernsicht, Sitzmöglichkeit

-         auf dem Hungerberg, Sitzmöglichkeit

Eine Besichtigung der Oldenburg ist nach Absprache möglich. Anmeldung: Touristinformation der Stadt Marienmünster 05276 - 9898 0

Besuch des Abenteuerspielplatzes und der Minigolfanlage

Anfahrt

Von Steinheim über die B 239 Richtung Höxter, weiter über die L 825 nach Vörden.

Parken

Vörden, Rad- und Wanderparkplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung:

- Stadtbuslinie (Haltestelle: Vörden Busbahnhof)

- Linie 590 Höxter - Steinheim - Höxter (Haltestellen: Vörden Busbahnhof und Marienmünster Abtei)

Literatur

Dieser Wanderweg sowie vier weitere im Gebiet der Stadt Marienmünster sind beschrieben in der Wanderbroschüre "Wanderbares Marienmünster" - 5 Touren von 4 bis 13 km Länge". Die Broschüre enthält auch eine Übersichtskarte der Touren sowie 5 Karten mit den beschriebenen Wegen und ist gegen eine Schutzgebühr von 3 € bei der Stadt Marienmünster erhältlich.

Wetter

Was möchten Sie als nächstes tun?
GPX herunterladen