Rundwanderweg Nr. 3 von Brakel über Istrup, Schmechten, Riesel zurück nach Brakel.

  • Start: Parkplatz Nr. 9 am Bredenweg in Brakel
  • mittel
  • 22,19 km
  • 7 Std.
  • 359 m
  • 264 m
  • 134 m
  • 40 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Dieser gut 22 km lange Rundwanderweg ist sehr abwechslungsreich und bietet neben viel Natur einen kurzen Einblick in einen Teil der Brakeler Geschichte, interessante Dörfer und historische Höhepunkte.

Vom Parkplatz am Rande der Bruchtaue überquert man den Bredenweg und und gelangt dann durch die ehemalige Wall- und Grabenzone und durch eine Öffnung in der Stadtmauer in den historischen Stadtkern und bald auf den Kirchplatz. Dieser stellt sich als weite Kircheninsel dar. Er ist umstanden mit Linden und Kastanien und misst von Ost nach West 122 m, von Nord nach Süd 80 m. Bis 1791 – etwa 850 Jahre – war der Platz Begräbnisstätte. Daran erinnern das 6,50 m hohe spätgotische Steinkreuz mit dem Crucifixus aus Sandstein und die spätgotische Kirchhofslaterne.

Die kath. Pfarrkirche St. Michael war ursprünglich eine dreischiffige eingewölbte Basilika im gebundenen System mit Querschiff und Staffelchor mit halbkreisförmigen Apsiden aus der Zeit kurz vor 1200. Zwischen 1300 und 1345 wurde das Staffelchor durch das jetzige hochgotische Chor mit hohen Maßwerkfenstern ersetzt. Als im 16. Jahrhundert das südliche Seitenschiff auf die Höhe des Mittelschiffs gebracht wurde, erhielt die Kirche im südlichen Bereich den Charakter einer Hallenkirche. Beim Betreten des Kirchplatzes lässt der Blick auf das nördliche Seitenschiff noch den basilikalen Stil der Kirche erkennen. Der Kirchturm wurde 1846 bis 1849 an Stelle des 1840 wegen Baufälligkeit abgebrochenen Turmes erbaut. Er ist –so Wilhelm Engelbert Giefers (1817 – 1880)– „im Verhältnis zu seiner Höhe viel zu dünn und gleicht einer Bohnenstange“.

Vom Kirchplatz kommt man in die Thystraße. Mit der nach Osten anschließenden Königstraße bildete sie die ursprüngliche westöstliche Verkehrsachse der Stadt. Die Thystraße weitet sich vor der Kircheninsel zu einem Platz, dem Thyplatz. An dessen Nordseite stand im Mittelalter die Burg des Geschlechtes der Herren von Brakel, die für den Bischof von Paderborn und benachbarte Klöster Herrschaftsrechte im Ort ausübten. Der Platz vor der Burg, „Thy“ genannt, war historisch der erste zentrale Platz und diente als „Thing“, d. h. als Ort der Gerichtsversammlung im stadtherrlichen Gericht. In Höhe des stattlichen Fachwerkhauses „Zur Meierei“ von 1763 erhob sich das höchste Tor der Stadtbefestigung, das Thytor. Es wurde mit den übrigen Stadttoren 1803 zu Beginn der preußischen Herrschaft abgebrochen. Das Material wurde für den Ausbau der innerstädtischen Straßen verwandt.

Nach dem Überqueren der Nieheimer Straße gelangt man zum Bohlenweg und dem sogenannten Feuerteich. Ursprünglich waren 1541 zwei Teiche -der kleinere wurde 1950 verfüllt- an der westlichen Seite der Stadt angelegt worden. In die Teiche leitete man Wasser aus dem Meierbrunnen am Fuße des Saurenberges, um in der Nähe der Stadt einen Wasservorrat im Falle von Bränden zu haben.

Dem Feuerteich gegenüber liegt die Kreisstelle der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe. Die heutige Institution hat ihren Ursprung in der 1908 von der Stadt Brakel erbauten „Winterschule“ für den landwirtschaftlichen Nachwuchs. Der Gänseanger ist heute ein repräsentativer Straßenzug. Den Anger erwarb die Stadt 1428 vom Hochadeligen Freiweltlichen Damenstift Heerse (Neuenheerse). Er wurde ab 1900 nach und nach parzelliert und mit stattlichen Häusern bebaut.

Der Bohlenweg führt durch den Westerlindensiek nach Flechtheim. Das Kreuz –die alte Linde wurde im Frühjahr 2004 gefällt– erinnert an die im Spätmittelalter wüstgefallene Ortschaft Flechtheim. Nach Ruprecht Ewald ist das Kreuz ein alter Grenzpunkt, wo bis in die heutige Zeit die Gemarkungen von Brakel und Riesel aneinandergrenzen.

Wenn der Weg den Rustenberg hinauf links den Waldrand erreicht, bietet sich eine weite Sicht über den Brakeler Talkessel: auf den Hinnenburger Wald mit dem Schloß Hinnenburg im Nordosten, hinter dem sich die Kuppe des Köterberges erhebt; in das Tal der Nethe mit seinen bis ca. 300 m hohen Randbergen und auf die Höhen des Sollings im Hintergrund. Nach Süden geht der Blick über den Sudheimer Wald auf das Plateau der Hegge nördlich von Auenhausen und Hampenhausen.

Ca. 100 m weiter steht im Waldwinkel am Wege unter einer alten Linde ein barocker Bildstock mit dreiteiligem Aufbau aus Sockel, Schaft und Aufsatz. Auf dem Schaft des Bildstocks steht, eingefasst in ein kranzförmiges Medaillon, die Inschrift:

o ihr alle

die ihr vor

über gehet ge-

bet acht und

schauet ob ein

schmertz sey wie

mein schmertz

Amen

Darunter ist die Jahreszahl 1736 zu lesen. In der mit einem eisernen Gitter verschließbaren Nische des Bildstockaufsatzes stand eine kleine barocke Pietà, gleichsam als Verkörperung der Worte der Inschrift. Vor ca. 40 Jahren wurde das Gitter aufgebrochen und die Figur gestohlen. Rechts neben dem Bildstock ragt eine Steinplatte mit ausgehauenem Kreuz, ein sogenannter Kreuzstein, aus dem Boden. Nach der Überlieferung waren Bildstock und Kreuzstein ein wichtiger Markierungspunkt der Gemarkungsgrenze von Brakel, Istrup und Riesel.

Der Weg führt nun sanft bergab ins Tal der Aa. Nach ca. 100 m ist links unter Laub, Humus und Zweigen der Verlauf des alten Weges zu erkennen. In früheren Zeiten wurden nicht befestigte Wege oftmals aufgegeben, wenn sie zu tief ausgefahren oder durch Regen ausgespült waren. Ist das Waldstück durchquert, fällt der Blick auf die Gebäude des Rustenhofes. Das ältere Gebäude auf hohem Sockel wurde von den Asseburgern als Witwensitz erbaut. Sie hatten im Dorf und in der Feldmark um Riesel die Gerichtsbarkeit inne. Mittelpunkt der Herrschaft war der Rustenhof, zu dem auch der Wald ringsum gehörte. 1931 wurde der Rustenhof samt den zugehörigen Waldungen (Rieseler Berg und Triftholz) an die Familie von und zur Mühlen in Merlsheim verkauft. Zum Rustenhof gehört die kleine Bartholomäuskapelle diesseits der Eisenbahn, die 1723 im Auftrag der Herren von Asseburg errichtet wurde.

Der Weg führt an einem der geologischen Aufschlüsse im Bereich der Brakeler Muschelkalkschwelle vorbei. Hier hat sich die Aa bis in die unter dem Muschelkalk liegende Schicht des Oberen Bundsandsteins, den Röt, eingegraben, was an der Rotfärbung der Ackerböden erkennbar ist. Hier stößt man auch auf einen typischen Quellhorizont im Muschelkalk. Wo dieser mit seinen wasserdurchlässigen und wasserspeichernden Klüften auf der wasserstauenden Schicht des Röts auflagert, tritt eine Schichtquelle zu Tage, deren Wasser am Waldrand der Aa zufließt.

Ein markanter Punkt im Gelände ist rechts der Fernmeldeturm auf dem Sporn des Rieseler Berges. 1999 umgebaut, dient er der Telekommunikation und der Verbesserung der Qualität des Fernsehempfangs. Etwa 100 m unterhalb des Fernmeldeturms liegt der im Jahre 1912 gebaute Trinkwasserbehälter, aus dem in früheren Jahren die Ortschaften Istrup, Herste und Riesel zentral mit Trinkwasser versorgt wurden, heute noch die Ortsteile Riesel und Istrup versorgt werden. Die zentrale Wasserversorgung war ein Fortschritt auf dem Felde der Volksgesundheit; denn aus den bis dahin genutzten, aber mikrobiologisch unkontrollierten Hausbrunnen drohte ständig die Gefahr von Cholera und Typhus.

Der Weg führt durch den Holzgarten und überquert die 1862 – 1864 gebaute Bahnstrecke Altenbeken – Holzminden und die 1994 fertiggestellte Umgehungsstrecke der B 64. Über die vierbogige Brücke über die Aa, deren Quelle am Rehberg (427 m) im Eggegebirge liegt, wird die Mitte des erstmals 1158 urkundlich erwähnten Dorfes Istrup erreicht. Aufgrund des Ortsnamens mit der Endung –trup kann der Ursprung der Ortschaft in den Zeitraum der Besiedlung unseres Raumes durch die von Norden vorrückenden Sachsen (7. – 8. Jahrhundert) datiert werden. Das Wappen des Dorfes mit den waagerecht gereihten drei roten Rosenblüten in goldenem Feld wird vom Wappenbild des Geschlechtes der Ritter von Istingthorpe (Istrup) hergeleitet, die vom 12. – 15. Jahrhundert Herrschaftsrechte über die Menschen des Ortes hatten. Weithin sichtbar erhebt sich auf einem Geländesporn die in den Jahren 1696 – 1697 erbaute Kirche, die dem Apostel Bartholomäus geweiht ist. Neben dem Inventar im barocken Stil ist eine besondere Kostbarkeit die Madonna im Strahlenkranz.

Das Altarbild des Hochaltares wurde im Zuge der Kirchenrenovierung 1966 – 1970 eingefügt. Es entstand um 1700, also in der Zeit der Erbauung der Kirche, im Raum um Bingen und befand sich zuletzt im Walraff-Richartz-Museum in Köln. Die typisch barocke Gestalt Mariens mit dem Jesuskind, die der Schlange den Kopf zertritt und über Erdball und Mond steht, ist Ausdruck der Marienverehrung im Zeichen der katholischen Gegenreformation.

Von der Dorfstraße zweigt nach rechts die Johannes-Allerkamp-Straße ab, die bergan zur sogenannten Heimkehrerkapelle am Rande des Staatsforstes Spitzenberg führt. Sie wurde 1966 von Männern aus dem Dorf als Zeichen des Dankes für ihre Heimkehr aus dem Zweiten Weltkrieg und aus der Kriegsgefangenschaft errichtet. Unverstellt fällt von diesem Ort der Blick auf das Dorf mit seinen alten Fachwerkhäusern und schweift nach Norden über das quell- und wasserreiche Escherbachtal bis zu den Waldungen um die Emder Höhe.

Nun beginnt der Wanderweg durch den Staatsforst nach Schmechten. Vorbei an einem Kreuz gelangt man zum „Herster Pilz“, einem pilzgestaltigen Unterstand für Wanderer, und im weiteren Verlauf zu einer der zahlreichen kohlensäurehaltigen Quellen um Herste. Diese Quelle ist heute wirtschaftlich ohne Belang. Deren Wasser wurde in den vergangenen Jahrhunderten jedoch gern getrunken und vielfach gepriesen. Weil man im Wasser der Quelle angeblich Honigsüße schmeckte wie im Met, dem aus vergorenen Honigwasser und Würzstoffen destillierten alkoholischen Getränk der Germanen, wurde die Quelle im Volksmund „Metbrunnen“ genannt.

Das früheste Lob der Quelle soll von dem arabischen Juden Ibrahim Ibn Jakub stammen, der als Handelsreisender und Geograph des Kalifen Hakam von Cordoba (961 – 976) Kaiser Otto I. (936 – 973) im Jahr 965 in Magdeburg aufsuchte. In seinem Reisebericht erwähnt der arabische Kaufmann aus Spanien „eine wundervolle Quelle, Honigquelle genannt“, die „auf einem Berge in der Nähe eines Waldes“ liegt. „Ihr Wasser schmeckt anfangs wie Honig, dann aber hat es einen galligen Nachgeschmack...“ In der örtlichen Tradition wird diese Reisenotiz auf den Schmechtener Metbrunnen bezogen. Vermutlich habe der Fernreisende aus Spanien an der Quelle seinen Durst gestillt.

Berühmt ist das Preislied des Paderborner Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg (1661 – 1683) auf die Quelle in den „Monumenta Paderbornensia“ von 1672. Das Gedicht in lateinischer Sprache wird illustriert durch eine Radierung, der eine Zeichnung Johann Georg Rudolphis als Vorlage diente. Der Bischof nutzte das Wasser zu Trinkkuren. Er lobt die den Appetit anregende, Stauungen in der Leber lösende und wassertreibende Wirkung der Quelle. Von der barocken Ballustrade, mit der Bischof Ferdinand die Quelle umgeben ließ, waren um 1900 noch die Fundamente sichtbar. Die jetzige Anlage ist das Werk des verstorbenen Ortsheimatpflegers Fritz Redecker, der nach jahrelanger Arbeit 1966 die Neugestaltung abschließen konnte.

Bald wird das Dorf Schmechten erreicht, das auf einem flachen Plateau (ca. 210 m) liegt. Es kann auf fast 1150 Jahre Geschichte seit seiner ersten Erwähnung in dem Güterverzeichnis des Klosters Corvey aus der Zeit um 968 zurückblicken. Auch das Damenstift in Neuenheerse besaß bereits im 10. Jahrhundert Land und Zehntrechte im Ort. Der zum Sprung ansetzende Wolf in Schwarz auf goldfarbenem Grund im Dorfwappen erinnert an die Herrschaft der Asseburger, die die Patrimonialgerichtsbarkeit im Dorf ausübten.

Am 31.12.2001 hatte das Dorf 260 Einwohner, von denen 148 berufstätig waren, davon 36 in der Landwirtschaft. Während im Stadtgebiet Brakels der Anteil der in Land- und Forstwirtschaft Tätigen, bezogen auf die Zahl der Erwerbstätigen, unter 6 % lag, betrug der entsprechende Anteil für Schmechten 24,4 %. Stattliche Bauernhöfe prägen daher noch heute das Dorfbild. Außer einem Betrieb, der Holzschuhe fertigt, gibt es aber keinen der Landwirtschaft zugeordneten Handwerksbetrieb mehr.

Mittelpunkt des Dorfes, das zur Pfarrei Istrup gehört, ist die 1908 im neoromanischen Stil erbaute Kirche, die den Aposteln Jakobus und Philippus geweiht ist. In ihrer gedrungenen, festungsartigen Gestalt fügt sie sich mit ihren kräftigen Türmen harmonisch in das Landschaftsbild ein.

Auf dem Weg nach Riesel wird das Triftholz durchquert. Am östlichen Waldrand bietet sich ein überraschendes Bild des weiten Brakeler Talkessels und seiner Randhöhen. Die Kapelle, im Volksmund „Rieseler Kapelle“ genannt, ist wie die Inschrift auf dem Sandstein über der Tür in lateinischer Sprache kundtut, eine Marienkapelle. Sie wurde von Bürgermeister Johannes Crux aus Brakel und seiner Ehefrau Eva Gertrud Becker aus Dringenberg gestiftet, damit die Jungfrau Maria ihnen eine „wohlwollende Königin“ und Hilfe sei. Das Jahr der Erbauung ist aus dem Chronogramm der Großbuchstaben zu erkennen: 1739. Eigentümlich an dieser Fachwerkkapelle ist, dass die Querbalken nicht waagerecht, sondern im Zickzack verlaufen und die Wände wie aufwärtsstrebende Giebel erscheinen.

Der Altar ist das Juwel der Kapelle. Er ist aus Alabaster im Barockstil gestaltet: mit gedrehten Säulen, einem kräftigen durchbrochenen Gesims mit geschwungenem Bogenansatz und aufgerollten Enden, mit Engeln, Blumen- und Rankengewinde. Den Altar flankieren die Figuren des Antonius von Padua und des Nepomuk. Das Altarbild ist eine Nachbildung des Gnadenbildes von der Immerwährenden Hilfe. Daher ist die Kapelle das Ziel von Wallfahrten. Am Fest Maria Heimsuchung (1. Sonntag im Juli) zieht die katholische Gemeinde Riesels zur Kapelle. Auch von Christen aus anderen Gemeinden wird die Kapelle besucht.

Der Weg nach Riesel verläuft streckenweise auf einem grasigen Alleeweg mit zum Teil altem Baumbestand und führt den Mühlenberg hinunter ins Dorf. Dieses liegt im Tal der Aa, wo es sich ins Nethetal weitet. Seit 1970, als Riesel ein Ortsteil der Stadt Brakel wurde, ist die Zahl der Bewohner von 515 (01.09.1965) auf 610 (31.12.2003) gestiegen. Die Nähe zur Kernstadt und günstiges Bauland haben den Zuzug bewirkt. Von alters her bestanden enge kirchliche Beziehungen zu Brakel. Bis 1880 wurden die Toten in Brakel bestattet, denn Riesel war eine Filialgemeinde der Pfarrei Brakel. 1902 wurde Riesel Pfarrvikarie. Die der Jungfrau Maria und dem heiligen Georg geweihte Kirche hat eine sich von 1387 – 1923 erstreckende Baugeschichte. Die ehemals gotische Kapelle erhielt um 1450 den jetzigen Chorraum mit geradem Abschluss; um 1900 wurde die Kapelle nach Westen erweitert und 1923 der markante Turm errichtet.

Der Name des Ortes wird vom Namen des starken Bachs abgeleitet, der früher „Riesele“, heute Aa genannt wird. Erstmals erwähnt ist der Ort in einer Urkunde aus dem Jahre 920, in der dem Damenstift zu Heerse ein Zehnt im Dorf übertragen wird. Das Dorf gehörte später zu von Asseburgischen Dörfern, in denen die Herren von der Hinnenburg, die bis 1931 das Triftholz besaßen, die niedere Gerichtsbarkeit innehatten.

In Riesel gibt es ein reges Vereinsleben. Aus dem Gemeinschaftsgeist seiner Bewohner entstand 1990/1991 das Dorfgemeinschaftshaus. Dabei wurde das Erdgeschoß des seit 1968 nicht mehr genutzten Schulgebäudes in das Gemeinschaftshaus einbezogen.

Der Rückweg nach Brakel führt am Hang des Knuttenberges hinauf, überquert die Eisenbahnschienen und führt auf dem Rieseler Prozessionsweg durch den Siek zum Westerlindenkreuz. Über den bereits bekannten Bohlenweg gelangt man wieder in die Kernstadt und zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Bredenweg, zurück.

 

 

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz 9 am Bredenweg in Brakel.

Man überquert den Bredenweg Richtung Innenstadt und gelangt durch eine Öffnung in der Stadtmauer in den historischen Stadtkern.

Vom Kirchplatz kommt man in die Thystraße. Auf der Thystraße geht man rechts, überquert die Nieheimer Straße und gelangt zum Bohlenweg . Der Bohlenweg führt durch den Westerlindensiek nach Flechtheim.

Der Weg geht den Rustenberg hinauf, führt sanft bergab ins Tal der Aa, durch den Holzgarten und überquert die Umgehungsstrecke der B 64. Über die vierbogige Brücke über die Aa, erreicht man die Mitte von Istrup. Von der Dorfstraße zweigt nach rechts die Johannes-Allerkamp-Straße ab, die bergan zum Rand des Staatsforstes Spitzenberg führt.

Nun beginnt der Wanderweg durch den Staatsforst Schmechten. Bald wird das Dorf Schmechten erreicht.

Auf dem Weg nach Riesel wird das Triftholz durchquert und den Mühlenberg hinunter ins Dorf geführt.

Der Rückweg nach Brakel führt am Hang des Knuttenberges hinauf, überquert die Eisenbahnschienen und führt durch den Siek zum Westerlindenkreuz. Über den Bohlenweg gelangt man wieder in die Kernstadt und zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Bredenweg, zurück.

Ausrüstung

Fernglas

Anfahrt

Autobahn A 44 (Dortmund-Kassel), Ausfahrt Warburg auf die Ostwestfalenstraße 252 Richtung Brakel

Von Paderborn über die Bundesstraße B 64 bis Abzweig Brakel

Ostwestfalenstraße 252 von Lemgo kommend die 1. Abfahrt, von Warburg kommend die 3. Abfahrt Brakel. Auf die Nieheimer Straße bis zur 1. Kreuzung, dort links auf den Bredenweg. Der Parkplatz ist auf der linken Seite.

Parken

Parkplatz Nr. 9 in Brakel

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus und Bahn

Literatur

Rundwanderweg Brakeler Bergland

Karten

Stadt- und Wanderplan Brakel

Weitere Informationen

Tourist-Information, Am Markt 5, 33034 Brakel / Telefon-Nr. 05272/360269

tourist-info@brakel.de

www.brakel.de

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