Teilstrecke Lönspfad- Detmold

  • Start: Lopshorner Allee
  • Ziel: Kreuzkrug
  • mittel
  • 13,28 km
  • 3 Std. 2 Min.
  • 233 m
  • 415 m
  • 224 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der insgesamt 40km lange Lönspfad startet in Oerlinghausen und endet in Leopoldstal bei Horn.

Diese gut 13 km lange Teilstrecke des Lönspfades im Detmolder Gebiet beginnt am Parkplatz an der Lopshorner Allee, in der Nähe des Donoper Teiches und endet beim Kreuzkrug kurz vor Oesterholz- Haustenbeck. Streckenteile sind deckungsgleich mit der Wegführung des Cherusker- und Residenzweges sowie mit der des lokalen Rundwanderweges A4. Die Route erstreckt sich im Detmolder Westen und hält für Sie lange aber sehr sanfte Steigungen bzw. Neigungen bereit. Wegpunkte sind u.a. der Bielsteinsender und der Dreiflussstein.

Bielstein mit Bielsteinsender

Der 393 m hohe Bielstein befindet sich im Detmolder Ortsteil Hiddesen und ist eingebettet in den Lippische Wald, der zum Teutoburger Wald gehört. Ganz in der Nähe des stark bewaldeten Berges ragt die 386 m hohe Grotenburg hervor, auf der u.a. das Hermannsdenkmal steht. Zwischen Bielstein und Grotenburg befindet sich das idyllische und bei Wanderern beliebte Heidental, durch das der Heidenbach fließt.

Auf dem Bielstein steht seit 1951 der 298 m hohe Grundnetzsender Bielstein oder Sender Teutoburger Wald. Dieser stürzte im Januar 1985 ein und bescherte 2 Millionen Menschen eingeschränkten Rundfunk- und Fernsehempfang. 230 Tonnen Stahl waren u.a. aufgrund von Witterungsverhältnissen eingestürzt. Mitte 1986 wurde der Sender mit einer Höhe von 302m wiederaufgebaut, nachdem über ein Jahr mit eingeschränkter Sendeleistung gearbeitet wurde. Inzwischen ist der Mast wegen des neuen DVBT- TV um 4 m auf eine Höhe von 298 m gekappt worden.

Dreiflussstein

Der Dreiflussstein verbindet die Einzugsgebiete dreier großer europäischer Flüsse, der Ems, der Weser  und des Rheins und fungiert als Schnittpunkt der Einzugsgebiete und Hinweiser, Gewässer zu einem möglichst gutem Zustand zu verhelfen und intakte Gewässer zu schützen. Er erinnert auch an die Bedeutung intakter Gewässer als Lebensraum für Menschen, Flora und Fauna.

Der Dreiflussstein besteht aus Osning- Sandstein aus dem Teutoburger Wald, der lange Zeit bis Ende des 20. Jahrhunderts als Bau- und Werkstein diente. Um den Stein herum guppieren sich die Namen der Flussgebiete, die ebenfalls aus für die einzelnen Regionen typischen Gesteinsarten angefertigt wurden: Gildehauser Sandstein aus Bad Bentheim (Ems), Roter Wesersandstein aus dem Solling (Weser) und Rheinisches Schiefer (Rhein). Als weiteres Element des Steins lassen sich historische Pflastersteine aus der Krummen Straße in Detmold nennen, die den Stein flankieren. Des Weiteren soll der Dreiflussstein als Ausgangspunkt für Veranstaltungen und Informationen für umweltbezogene Themen dienen.

Am Dreiflussstein führen drei Wanderwege vorbei: Lönspfad, Hartröhrenweg und Residenzweg.

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
Wegbeschreibung

Vom Parkplatz an der Lopshorner Allee wandern Sie waldeinwärts. Linkskurve. Sie kommen wieder an die Lopshorner Allee und überqueren diese und passieren die Mordkuhle. Nun sind auch auf dem Wanderweg A4.

Sie wandern eine Linkskurve und lassen den Abzweig zum Residenzweg (Wegmarkierung: Weißes umkreistes ,,R“ auf schwarzem Grund) und die Erhöhung ,,Kanzel“ hinter sich. Jetzt folgen Sie der Rechtskurve und überqueren die Heidentalstraße. Ab hier verläuft auch der Residenzweg auf der Streckenführung des Lönspfades.

Sie erreichen den Bielsteinsender und passieren ihn. Bald ist eine Friedenseiche in Sicht. Sie liegt an einer Weggabelung, an der Sie links wandern müssen. Nun wandern Sie auch auf dem Cheruskerweg ( ,,X3“).

Sie überqueren den Klöppingsberg und schlagen beim zweiten Abzweig rechts ein. Hier trennt sich der Residenzweg vom Lönspfad und nur noch der A4 ist mit dem Lönspfad deckungsgleich. Nun begleiten Ihren Weg einige kleinere Erhöhungen. 

An der Weggabelung Breitenaht/ Fürst- Leopold- Straße und Lönspfad biegen Sie rechts auf die Fürst- Leopold- Straße ab. Der Wegverlauf nimmt nun eine Linkskurve bis Sie an eine enge Weggabelung gelangen: Nach einer scharfen Linkskurve, wandern Sie gleich wieder rechts. Nach etwa 500m erwartet Sie nochmal eine ähnliche Weggabelung.

Auf den letzten Metern Ihrer Route, wird Sie der Lönspfad mit einer langgezogenen Rechtskurve am östlichen Rand des Truppenübungsplatzes zum Endpunkt, dem ,,Kreuzkrug" führen.

Ausrüstung

Neben üblichem Wanderequipment und Proviant ist keine besondere Ausrüstung nötig.

Tipp des Autors

Genießen Sie den Ausblick auf die herrlichen Höhenzüge des Teutoburger Waldes, wenn Sie am Bielsteinsender angelangt sind.

Anfahrt

Mit dem Auto: Über die Autobahnen A2 Ruhrgebiet- Hannover (Ausfahrt Bielefeld Zentrum, B66 Richtung Oerlinghausen/ Detmold) und über die A33 (Ausfahrt Paderborn- Elsen, B1 Richtung Detmold/ Hameln) kommt  man einfach und bequem nach Detmold. Aus allen Richungen beträgt die Entfernung zur jeweiligen Autobahn rund 25km.

Parken

Der Detmolder Parkleitring wird Sie zu einer der großzügigen Parkmöglichkeiten leiten.

Am Startpunkt an der Lopshorner Allee befindet sich außerdem eine Parkmöglichkeit.

Öffentliche Verkehrsmittel

Regelmäßig verkehrende Regionalzüge von/ nach Herford und Bielefeld, bzw. Altenbeken und Paderborn. Von dort aus Umsteigemöglichkeit auf das Fernverkehrsnetz.

Von der Detmolder Innenstadt gelangen Sie mit den Buslinien 703 und 704 zur Haltestelle ,,Sternschanze". Von dort aus kurzer Fußweg Richtung Donoper Teich.

Karten

Public Press Publikationsgesellschaft mbH (Hrsg.): ,,Rad- und Wanderkarte Detmold und Umgebung, 1:25.000"

 

Erhältlich in der Tourist Information Lippe & Detmold.

Weitere Informationen

Stadt Detmold:www.detmold.de

Verband der Hermann Löns Kreise Deutschland und Österreich e.V.: www.löns-verband.de

Wegbelag

  • Unbekannt (95%)
  • Schotter (5%)

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