Wanderweg 10

  • Start: Hotel-Restaurant Waldesrand
  • mittel
  • 5,52 km
  • 2 Std.
  • 128 m
  • 214 m
  • 116 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der Weg ist vorwiegend gut ausgebaut. Er eignet sich in allen Jahreszeiten für einen ausgiebigen Spaziergang. Im letzten Drittel des Weges liegt ein Teil  in der Sonne, sonst führt er meist durch Laubwald

Stuckenberg: Eine Senke erzählt von der jüngeren Geschichte des Stuckenberges. Der Berg ist während des Zweiten Weltkrieges Munitionsdepot gewesen. Er war hermetisch abgeriegelt und militärisches Sperrgebiet der deutschen Wehrmacht. In großen Bunkern lagerte hier Munition. Nach dem Krieg wurden die Bunker gesprengt, ein Teil der Munition wurde dadurch in die angrenzenden Waldstücke als Blindgänger geschleudert. Bis heute ist immer wieder der Kampfmittelräumdienst unterwegs, um diese Munition aufzuspüren.

Diese Karte verwendet Google Maps. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Wegpunkte der Route

Herford

Bismarckturm

Der Beschluss zum Bau eines Bismarckturmes auf dem Herforder Stuckenberg erfolgte am 26. Oktober 1904 im Herforder Hote...

Mehr erfahren

Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Der Weg beginnt hinter dem Hotel-Restaurant Waldesrand, nach kurzer Zeit wendet er sich nach rechts und heißt hier Kammweg. Nach einer Weile ist rechts von Ihnen der Bismarckturm zu sehen. Sie stehen vor einer Eiche, an der sich Wege kreuzen. Wenn Sie sich hier einen Blick nach links gönnen, haben Sie einen wunderschönen Ausblick in die Landschaft.

Unser Weg biegt an dieser Eiche nach links ab. Nach einer Weile sehen Sie auf der rechten Seite eine Senke, die von einem Geländer begrenzt ist. Die Senke erzählt von der jüngeren Geschichte des Stuckenberges (so heißt das Gebiet, in dem Sie sich befinden). Der Berg ist während des Zweiten Weltkrieges Munitionsdepot gewesen. Er war hermetisch abgeriegelt und militärisches Sperrgebiet der deutschen Wehrmacht. In großen Bunkern lagerte hier Munition. Nach dem Krieg wurden die Bunker gesprengt, ein Teil der Munition wurde dadurch in die angrenzenden Waldstücke als Blindgänger geschleudert. Bis heute ist immer wieder der Kampfmittelräumdienst unterwegs, um diese Munition aufzuspüren. Die Senke ist bei einer der Sprengungen entstanden. Falls Sie hier das Bedürfnis haben, „sich in die Wälder zu schlagen“, beachten Sie unbedingt die Warnschilder, die an einigen Stellen vor nicht aufgespürter Munition warnen.

Sie sind hier immer noch auf dem Kammweg, rechts und links ist der Wald sehr abwechslungsreich. Kiefern, Tannen, Lärchen, Eichen, Buchen können Sie hier finden, dazu rechts einen alten Kiefernbestand, in dem junge Küsten- oder Riesentannen wachsen. Diese Tanne kommt aus Nordamerika und wird sehr groß. Die Anpflanzungen sollen eines Tages die alten Kiefernbestände ablösen. Der Weg trifft an einer großen Eiche, von Förstern „Papierkorb-Eiche“ genannt, auf ein Wegkreuz, unser Weg knickt nach rechts ab. Nach kurzer Zeit geht er wieder nach rechts, Sie sehen links unter sich eine Siedlung. Er ist hier gut ausgebaut und geht leicht abwärts. Sie treffen auf einen asphaltieren Weg, den Wüstener Weg, und gehen ihn nach rechts. Links sehen Sie freies Feld und einzelne Häuser, rechts wird der Weg von Wald begrenzt. Bei schönem Wetter liegt der Wüstener Weg den ganzen Tag in der Sonne. Sie haben eine gute Fernsicht auf Herforder Ortsteile, am Horizont sind Bielefeld und der Teutoburger Wald zu sehen.
Der Weg führt rechts aufwärts zum Waldrestaurant Steinmeier, hinter den Gebäuden wird er schmal, wendet sich nach links ziemlich steil bergauf und ist uneben.

Oben angekommen, mündet er in den Ameisenweg, so genannt, weil ihn im Sommer viele Ameisenstraßen überqueren. Hier wenden Sie sich nach links. Kurz darauf geht ein schmaler Weg rechts ab, auf ihm erreichen Sie die große Wiese vor dem Herforder Bismarckturm. Den Bismarckturm können Sie von April bis Oktober am ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen besteigen. Vor dem Stichweg zum Bismarckturm haben Sie über einem Tal, das mit einem Holzgeländer gesichert ist, einen schönen Ausblick über Herford. Hinter dem Bismarckturm wenden Sie sich nach links abwärts, unten angekommen können Sie links den Ausgangspunkt Ihrer Wanderung sehen, das Hotel-Restaurant Waldesrand. (©Renate Tegtmeyer) 

Sicherheitshinweise

Eine Steigung von 20,5 % über 500 Meter, sonst sanfte Steigungen. Es werden 112 Höhenmeter überwunden.

Anfahrt

Sie fahren aus Bad Salzuflen die Herforder Straße in Richtung Herford und biegen am Ortsausgang im Kreisel nach rechts in die Mozartstraße. Sie folgen der Straße, bis sie auf den Gröchteweg trifft, hier biegen Sie links ab. Sie folgen dem Gröchteweg, der nach der Autobahnunterführung Stadtholzstraße heißt. An der ersten Ampelkreuzung biegen Sie rechts in die Ulmenstraße ab. Sie folgen der abknickenden Vorfahrt nach links in die Stuckenbergstraße. Am Ende biegen Sie rechts ab in die Vlothoer Straße. Dieser Straße folgen Sie bis zum Kreisel. Hier halten Sie sich rechts und gelangen nach etwa 1,2 km zum Parkplatz des Hotel-Restaurants Waldesrand rechts an der Straße.

Parken

Ausgangspunkt: Parkplatz am Hotel-Restaurant Waldesrand
Für Seiteneinsteiger: Parkplatz unterhalb des Waldrestaurants Steinmeier

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus:  
Linie 433 der Gesellschaft VMR ab ZOB Bad Salzuflen bis zum Alten Markt in Herford, hier umsteigen in die Linie 434 bis zur Haltestelle Schwarzenmoor Siedlung. Vor sich sehen Sie das Hotel-Restaurant Waldesrand. (Wartezeiten bis zu 30 Minuten in Herford am Alten Markt einplanen!)

.

Wegbelag

  • Unbekannt (3%)
  • Asphalt (3%)
  • Schotter (88%)
  • Wanderweg (2%)
  • Pfad (4%)

Wetter

Was möchten Sie als nächstes tun?
GPX herunterladen