Wanderweg 2

  • Start: Kurparkeingang am Kurparksee
  • mittel
  • 8,81 km
  • 2 Std. 7 Min.
  • 169 m
  • 214 m
  • 76 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Überwiegend sanfte Steigungen, es werden 75 Höhenmeter überwunden. Gut ausgebaute Wege, ohne Schwierigkeiten. Der Weg eignet sich für Wanderungen
an sonnigen Tagen.

Info Wüsten: Das Dorf Wüsten gibt es erst seit etwa 400 Jahren, davor gab es hier nur wildes Waldgebiet und Brachland, das sagenumwoben ist. Der Name leitet sich vom plattdeutschen Begriff „Woiste“ (= Wüste, wüst) ab. Umgeben war die „Wüste“ hufeisenförmig von einem Ring sehr alter Höfe. Das Gebiet gehörte den Grafen zur Lippe, die es 1552 der Stadt Salzuflen als Lehen zur Nutzung  überließen. Allerdings mit einer Bedingung: Die „Woiste“ sollte teilweise abgeholzt und besiedelt werden. Die Grafen behielten sich vor, Leute „in die Wüste zu schicken“, nicht als Strafe, sondern um Bauern hier anzusiedeln, die dafür Abgaben leisten mussten.


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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Der Weg beginnt am Kurparkeingang am Kurparksee. Es geht durch den Landschaftsgarten vorbei am Gustav-Horstmann-Thermalsprudel in Richtung Wildgehege. An den Kurkliniken „Am Burggraben“ führt der Weg nach rechts aus dem Salzetal heraus. Dann wendet er sich nach links, verläuft ein kleines Stück parallel zur Alten Vlothoer Straße, überquert sie und führt zur Wüstener Straße und der Gaststätte Vierenberg. Sie überqueren die Wüstener Straße (Vorsicht! Hier dürfen die Autos 70 km/h fahren!), kurz darauf gabelt sich der Weg. Sie halten sich geradeaus aufwärts und sind jetzt auf dem Heuweg. Er heißt so, weil hier früher Heu und andere Erzeugnisse der Wüstener Bauern in die Stadt Salzuflen gefahren wurden. Der Weg ist gut begehbar, sie können rechts und links Eichen mit verdickten Wurzelstöcken finden, die früher für den Brennholzbedarf der Salzsieder und Salzufler Haushalte „geerntet“ wurden. Dieses Wegstück endet unterhalb des Langenberges.

Der Weg kommt aus dem Wald heraus, sie können vor sich das „Neue Dorf“ sehen. Es gehört zum Ortsteil Wüsten. Rechts oben können sie eine Bank und einen Gedenkstein sehen, Hühnerwiem genannt. Unser Weg geht ein Stück geradeaus und biegt dann rechts ab, auf den Hühnerwiem zu. Der Name hat nichts mit Hühnern zu tun, wahrscheinlich ist er von „Hüne“ (Riese) abgeleitet. Der Weg kreuzt den Sole-Radweg und geht hinter der Bank aufwärts. Hier müssen Sie gut auf die Markierungen achten.

Am Hühnerwiem biegen Sie rechts ab. Sie befinden sich jetzt auf dem sogenannten Bumbam-Weg. Er ist ein alter Kirchweg, der nach Schötmar führte. Wenn die Menschen am Sonntagmorgen auf diesem Weg gingen, konnten sie die Glocken der Kilianskirche  hören. Das „Bum Bam“ der Glocken hat dem Weg seinen Namen gegeben. Dieser Weg verläuft zu großen Teilen steil abwärts, ist aber gut befestigt. Am Ende des Bumbam-Weges biegt der Wanderweg rechts ab und führt an den Asenteichen vorbei wieder zur Wüstener Straße. Von da aus gelangen Sie wieder ins Salzetal und zum Ausgangspunkt.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk

Anfahrt

A2/E34 – Ausfahrt 31/ Vlotho-Exter, weiter Richtung Bad Salzuflen, Straßenverlauf folgen Richtung „Kurgebiet Obernberg“

Parken

Parkmöglichkeiten:
Ausgangspunkt: Parkhaus Kurpark (P2)

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus:
Ausgangspunkt: Stadtbus Linie 943 (ZOB – Am Markt – Waldemeine), Haltestelle: Lietholzstraße

Wegbelag

  • Asphalt (14%)
  • Schotter (41%)
  • Wanderweg (12%)
  • Pfad (32%)

Wetter

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