Wanderweg 3

  • Start: Kurparkeingang am Kurparksee
  • Ziel: Kurparkeingang am Kurparksee
  • leicht
  • 4,95 km
  • 1 Std. 37 Min.
  • 31 m
  • 100 m
  • 76 m
  • 40 / 100
  • 20 / 100

Beste Jahreszeit

Ein Weg für jedes Wetter und jede Tageszeit.

Alte Kleinbahn: Der Weg verläuft auf einem alten Damm, die Erhöhung ist gut zu erkennen. Sie gehen auf der alten Trasse der Herforder Kleinbahn, die von 1902 bis 1962 von Vlotho über Bad Salzuflen, Herford und Enger bis nach Wallenbrück fuhr. Sie hatte verschiedene Bahnhöfe in Bad Salzuflen, ein kleiner Güterbahnhof befand sich bei Steinbeck. Die Bahn führte durch das Stadtgebiet Bad Salzuflen, hier ist die alte Trasse zu einem Fußweg durch die Stadt geworden.

Steinbeke: Die Steinbeke wurde früher etwas oberhalb in Stauteichen aufgestaut, mit einem Teil des Wassers wurde eine Mühle betrieben, ein anderer Teil wurde zu einem kleinen Elektrizitätswerk geleitet. So waren die Anwesen, die zum Gut Steinbeck gehörten, noch bis Ende der1940er Jahre in ihrer Energieversorgung autark. Inzwischen sind nur noch Reste der Anlage zu sehen, das Wasser der Steinbeke reicht nicht mehr für eine Nutzung zur Stromgewinnung.

 

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Wegpunkte der Route

Bad Salzuflen

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Es geht los am Kurparkeingang vor dem Kurparksee. Sie gehen links am See vorbei und geradeaus weiter durch den Landschaftsgarten. Auf einer kleinen Brücke überqueren Sie den Schwaghofbach, treffen auf eine Wegkreuzung, auf der ein großer Findling liegt, und gehen geradeaus durch einen kleinen Fichtenbestand. Links liegt eine Wiese, geradeaus treffen Sie auf einen Weg. Hier biegen Sie links ab. Kurz darauf sehen Sie rechts ein Gehege, Unterschlupf für Damwild und Schafe. Links oberhalb des Weges sind in einer kleinen Voliere die verschiedensten Vögel zu sehen. Der Weg wird dann auf der linken Seite von der Exterschen Straße begleitet, auf der rechten mäandert die Salze durch die Wiesen.

Der Weg verläuft auf einem alten Damm, die Erhöhung ist gut zu erkennen. Sie gehen auf der alten Trasse der Herforder Kleinbahn, die von 1902 bis 1962 von Vlotho über Bad Salzuflen, Herford und Enger bis nach Wallenbrück fuhr. Sie hatte verschiedene Bahnhöfe in Bad Salzuflen, ein kleiner Güterbahnhof befand sich bei Steinbeck. Die Bahn führte durch das Stadtgebiet Bad Salzuflen, hier ist die alte Trasse zu einem Fußweg durch die Stadt geworden. Rechts und links vom Weg gehen Sie an Wiesen vorbei, bis auf der linken Seite ein dichtes Schwarzdorngebüsch bis zur Exterschen Straße reicht. Auf der rechten Seite sehen sie einen Erlenbestand, die Salze-Wiesen dahinter werden im Sommer von Pferden beweidet. Links ist nach dem Schwarzdorngebüsch ein Waldbestand zu sehen, er gehört zum Bad Salzufler Stadtwald. Hier können Sie Äste und Stämme im kleinen Tal liegen sehen, die als Totholz zur ökologischen Gesundheit des Waldes beitragen.

Der Weg stößt auf eine Eschenallee und wendet sich hier nach rechts. Geradeaus führt die Trasse der Herforder Kleinbahn weiter. Sie ist hier unter einem Hügel direkt gegenüber der Allee begraben und nur schwer zu erkennen. Der Hügel ist durch die Entsorgung von Fangoschlamm aus dem Kurbetrieb entstanden, bis 1986 wurde er hier abgeladen. Seitdem hat sich der Boden langsam erholt, inzwischen ist diese „Fangohalde“ wieder begrünt. Rechts führt der Weg über die Salze und ist hier asphaltiert. Übrigens ist der Fluss hier auf langer Strecke naturbelassen und hat im Laufe der Jahrzehnte Steilufer gebildet. Diese Bedingungen braucht der Eisvogel, der seit vielen Jahren an den Ufern der Salze brütet. Am Ende der Allee ist auf der rechten Seite ein Erlenwäldchen und danach ein Gebäude zu sehen, es beherbergt das Herforder Wasserwerk. Die Stadt Herford hat zu wenig Trinkwasser, deshalb wird hier seit alten Zeiten Wasser für die Stadt gepumpt. Vor dem Wasserwerk biegt unser Weg nach rechts. Rechts vom Weg sind Fischteiche zu sehen, die inzwischen renaturiert werden. Unser Weg geht etwas abwärts und führt über einen kleinen Steg über die Steinbeke, ein Flüsschen, das in Wüsten entspringt. Die Steinbeke wurde früher etwas oberhalb in Stauteichen aufgestaut, mit einem Teil des Wassers wurde eine Mühle betrieben, ein anderer Teil wurde zu einem kleinen Elektrizitätswerk geleitet. So waren die Anwesen, die zum Gut Steinbeck gehörten, noch bis Ende der1940er Jahre in ihrer Energieversorgung autark. Inzwischen sind nur noch Reste der Anlage zu sehen, das Wasser der Steinbeke reicht nicht mehr für eine Nutzung zur Stromgewinnung.  Wenn Sie den Steg überquert haben, gehen Sie nach links an der Steinbeke entlang, nach kurzer Zeit wendet sich der Weg wieder nach rechts und führt durch Wiesen auf ein Waldstück zu. Links sehen Sie den Reiterhof, das Gut und Schloss Steinbeck liegen.

Das Waldstück, das Sie jetzt erreichen, ist ein alter Erlenbruch, es liegt auf der rechten Seite des Weges. Direkt rechts unterhalb des Weges ist eine Art Kanal zu sehen, der im weiteren Verlauf gemauert ist und auf die Reste des kleinen Elektrizitätswerkes zuläuft . Vor sich sehen Sie das Gelände des Wildgeheges, sie lassen es rechts liegen. Am Ende des Wildgeheges geht’s nach rechts, links sehen sie den Gustav-Horstmann-Thermalsprudel liegen. Der Weg führt auf die Salze zu und wendet sich vor der Brücke über den Fluss und eine Wehranlage nach links. Direkt rechts vom Weg fließt die Salze. Der Wasserlauf, den sie parallel dazu sehen, ist ein Kanal, der den Kurparksee speist. Der Weg führt geradeaus weiter bis zu einer Kreuzung kurz vor dem Café “Seeterrassen”, hier überqueren Sie auf einer kleinen Brücke die Salze und sind am Kurparksee. Vor sich sehen Sie die Kurparkinsel mit einer Quelle. Sie wenden sich nach links und sind am Ausgangspunkt Ihrer Wanderung angekommen. (©Renate Tegtmeyer) 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk

Anfahrt

A2/E34 – Ausfahrt 31/ Vlotho-Exter, weiter Richtung Bad Salzuflen, Straßenverlauf folgen Richtung „Kurgebiet Obernberg“

Parken

Parkmöglichkeiten:
Ausgangspunkt: Parkhaus Sophienstraße (P2)

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus:  
Ausgangspunkt: Stadtbus Linie 943 (ZOB – Am Markt – Waldemeine), Haltestelle: Lietholzstraße

Wegbelag

  • Schotter (4%)
  • Wanderweg (24%)
  • Pfad (72%)

Wetter

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