Wanderweg 5

  • Start: Parkplatz an der Obernbergwiese
  • mittel
  • 6,44 km
  • 1 Std. 47 Min.
  • 129 m
  • 166 m
  • 88 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Die Wegstrecke liegt bis auf kurze Abschnitte im Schatten und ist im Sommer angenehm zu begehen. Im Winter ist ein Abschnitt von etwa 1000 Metern ungeschützt dem Wind ausgesetzt.

Fischreiher: Der Fischreiher oder Graureiher (Ardea cenerea) ist in Deutschland häufig zu sehen. Mit einer Größe von etwa 90 cm, einer Flügelspannweite bis zu 170 cm und einem Gewicht von bis zu 2 kg zählt er zu den imposantesten der in Deutschland lebenden Großvögel. Wenn er fliegt, ist sein lauter Ruf „kraik“ gut zu hören. Graureiher brüten selten einzeln, sie sind vor allem Koloniebrüter. Reiher nutzen gern immer wieder die gleichen Brutplätze, es gibt Kolonien, die über 100 Jahre alt sind. Sie ernähren sich besonders gern von Fisch, verschmähen aber auch Mäuse und anderes Kleingetier (Insekten) nicht. Pro Tag braucht ein Reiher etwa 500 g Nahrung, eine große Reiherkolonie ist von Fischzüchtern deshalb mit Recht gefürchtet.
Ende März legen die Weibchen drei bis fünf Eier. Nach etwa 26 Tagen schlüpfen die Jungen, sie bleiben sechs bis sieben Wochen im Nest.
Als Jäger sind die Fischreiher Einzelgänger, in der Brutkolonie ist dagegen Geselligkeit angesagt. Aus dieser Spaltung haben die Vögel ein umfangreiches und gestenreiches Ritual entwickelt, das ein friedliches Miteinander ermöglicht.

Schwaghof-Legende: Um den alten Schwaghof und das Schwaghofbachtal spinnen sich alte Geschichten. Hier soll einst die Frau des Meyers zu Schwabedissen gewohnt und ihren Schwager umgebracht haben. Die Leiche soll sie in einem der Schwaghofteiche versenkt haben. Bei einer Gerichtsverhandlung (die es wirklich gab) wurde sie freigesprochen, kurz darauf starb sie. Und seitdem soll sie in stürmischen Nächten dazu verurteilt sein, die Teiche mit einem Krug ohne Boden auszuschöpfen, als Sühne für ihre Tat. Angetrieben wird sie dabei von einem Reiter auf weißem Pferd, dem „alten Hans von Seligenwörden“, so wird erzählt. Ihr Ächzen und Stöhnen soll sogar Holzdiebe von dieser Gegend fern gehalten haben.

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Wegpunkte der Route

Bad Salzuflen

Umweltzentrum Bad Salzuflen e.V.

Natur erleben und erfahren: das ist das Motto des Umweltzentrums Heerser Mühle in Bad Salzuflen. Seit 1987 engagiert si...

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Ausgangspunkt für diesen Weg ist der Parkplatz an der Obernbergwiese. Den Forsthausweg gehen Sie bis zu einer Linkskurve am Waldrand. In dieser Kurve geht unser Weg geradeaus in den Wald. Er führt am Schwaghofbachtal entlang und ist befestigt. Auf der anderen Seite des Tals sehen Sie den Bad Salzufler Golfplatz. Der Weg führt leicht aufwärts durch schönen Laubwald.

Sie treffen auf Teiche: Links vom Weg ist der Sängerteich zu sehen, rechts liegen die vier Schwaghofteiche. Zwischen dem dritten und vierten Teich führt eine kleine Brücke auf die andere Talseite. Sie gehen auf den Schwaghof zu. Rechts liegen Tennisplätze, der Weg ist hier asphaltiert. Folgen Sie diesem Weg bis hoch zur Schwaghofstraße, wenden Sie sich nach links und gehen auf das Clubhaus des Golfclubs zu. Die Markierungen sind in diesem Straßenabschnitt schwer zu finden. Sie gehen am Clubhaus vorbei, rechts vom Weg liegt der Golfplatz, links Laubwald. Kurz vor dem Ende der freien Fläche biegt unser Weg nach links in den Wald, vor sich sehen Sie eine Schutzhütte. Lassen Sie sich hier ein bisschen Zeit und nutzen Sie die Bänke am Weg: Der Ausblick von dieser Stelle in das Salzetal ist wunderschön. Kurz nach dem Linksschwenk in den Wald trifft unser Weg auf die Schaftrift, hier wurden früher die Schafe durch den Wald zu ihren Weidegebieten getrieben. Sie wenden sich nach rechts. Gleich zu Anfang können Sie auf der linken Seite etwa 40 Meter im Wald ein Hünengrab sehen. Sie gehen in schönem Laubwald geradeaus, nach einer Weile treffen Sie auf einen Wegweiser und eine Bank.

Die gut befestigte Schaftrift führt durch Laubwald und Anpflanzungen, die Dickung genannt werden. Links neben dem Weg sehen Sie einen Küstentannenbestand, der Weg geht abwärts und mündet ins Finnebachtal. Sie wenden sich nach rechts, der Weg verläuft parallel zur Finnebachstraße. Wenn das Tal sich verengt, steigt er neben der Straße aufwärts und führt Sie in sanften Steigungen bis zum Waldrestaurant Zur Loose. Im März/April blühen hier unzählige Buschwindröschen, ein wunderschöner Anblick. Sie lassen das Restaurant links liegen, unser Weg begleitet ab hier die Extersche Straße. Sie kommen an eine kleine Brückein einem Tal, auf der Sie die Caspohlquelle trockenen Fußes überqueren können. Das Tal heißt „Kühler Grund“. Kurz darauf sehen Sie auf der anderen Straßenseite eine auffällige, alte Eiche, das ist die Stadt-Eiche. An sie schließt sich eine Schwarzdornanpflanzung an, deren Zweige zur Ausbesserung der Gradierwerke dienten. Nach einer Weile führt der Weg an einem Fichtenbestand auf der rechten Seite vorbei, der bis zu 25 Horste von Fischreihern beherbergt.

Auf der anderen Straßenseite sehen Sie den Landschaftspark. Der Weg führt dicht an der Straße entlang und ist zu einer Birkenallee geworden. Sie halten sich auf dem linken Weg, der unten im Schwaghofbachtal verläuft. Sie treffen auf den Forsthausweg, der hier eine Linkskurve macht, und gehen neben der Straße auf einem Parallelweg bis zur Obernbergwiese. Sie sind am Ausgangspunkt ihrer Wanderung angekommen. (©Renate Tegtmeyer) 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk

Anfahrt

A2/E34 – Ausfahrt 31/ Vlotho-Exter, weiter Richtung Bad Salzuflen, Straßenverlauf folgen Richtung „Kurgebiet Obernberg“

Parken

Parkmöglichkeiten:
Ausgangspunkt: Parkhaus Sophienstraße (P2)
für Seiteneinsteiger: Parkplatz am Waldrestaurant Zur Loose, Parkplatz am Hotel Mercure Schwaghof

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus:
Ausgangspunkt: Stadtbus Linie 942 (ZOB – Am Markt - VitaSol), Haltestelle: Haus Bergfrieden
Für Seiteneinsteiger: Stadtbus Linie 941 (ZOB – Am Markt – Elkenbrede), Haltestelle: Schubertstraße

Wegbelag

  • Unbekannt (3%)
  • Asphalt (9%)
  • Schotter (33%)
  • Wanderweg (18%)
  • Pfad (37%)

Wetter

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