Wanderweg 9

  • Start: Hotel-Restaurant Waldesrand
  • mittel
  • 5,72 km
  • 2 Std.
  • 151 m
  • 193 m
  • 126 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der Weg bietet einen erholsamen Spaziergang zu jeder Jahreszeit. Nur eine kurze, ebene Wegstrecke verläuft außerhalb des Waldes, er ist also auch im Hochsommer zu empfehlen.

Grenzsteine: Die meisten Grenzsteine stammen aus dem 19. Jahrhundert. Sie können die lippische Rose erkennen, auf der Rückseite finden Sie den preußischen Adler. Die Steine sind alle durchnummeriert. Auf der Kreisgrenze finden sie auch sehr alte Grenzsteine aus dem Jahr 1536, die noch nicht mit einer Jahreszahl versehen wurden. Diese Steine haben nicht die spätere, typische Form, ihre Bezeichnungen sind trotzdem oft besser zu erkennen als auf den neueren Grenzsteinen. Das liegt an der besseren Qualität des Sandsteins. Die lippische Rose auf der Vorderseite ist sehr viel einfacher ausgeführt als bei den neueren Steinen, auf der Rückseite sind die Ravensberger Sparren zu sehen. Ab 1666 gehörte die Grafschaft Ravensberg zum Kurfürstentum Brandenburg. 1701 krönte sich der brandenburgische Kurfürst zum König in Preußen, von da an verlief also die Grenze zwischen der Grafschaft Lippe und einem Teil des Königreiches Preußen (Ravensberg/Minden).

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Der Weg ist naturbelassen, er verläuft teilweise auf unbefestigten Strecken und hat sehr schöne Waldstrecken. Sie beginnen ihn am Hotel-Restaurant Waldesrand, nach kurzer Zeit biegt der Weg links ab. Er ist hier schmal, uneben und geht abwärts, achten Sie auf die Markierung. An einer Schranke kommen Sie aus dem Wald heraus und überqueren eine Wiese bis zu einer schmalen asphaltierten Straße, dem Eckernkamp.

Jetzt geht es nach rechts, an einzelnen Häusern vorbei, auf eine große Autobahnbrücke zu, die das Finnebachtal mit einer der ältesten Autobahnbrücken in Deutschland überquert. Der Eckernkamp macht kurz vor der Brücke eine Biegung nach links, unser Weg geht hier nach rechts ab. Rechts neben dem Weg fließt der Finnebach, der die Grenze zwischen dem Bad Salzufler Stadtwald (links) und dem Herforder Forst (rechts) bildet. Links oberhalb des Weges sehen Sie ein Fachwerkhaus, das unter Denkmalschutz steht und lange der Stadt Bad Salzuflen gehörte. Der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1780. Das Haus wurde lange als Unterkunft für sogenannte „Holzwärter“ genutzt, Forstarbeiter, die gleichzeitig ein Auge auf Holzdiebe haben sollten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es von der Stadt Bad Salzuflen als Schweinemästerei genutzt, erst in den 1980er Jahren hat die Stadt es verkauft. Heute ist es in Privatbesitz. Die alten Felder um das Haus sind inzwischen aufgeforstet.

Der Weg steigt leicht an und führt durch einen jungen Laubwald, er ist hier nicht befestigt. Nach kurzer Zeit sehen Sie vor sich die Autobahn, sie treffen auf einen anderen Weg und halten sich rechts. Kurz nach der Abzweigung sehen Sie rechts einen Grenzstein, auf dem die Lippische Rose, die Nummer 72 und die Jahreszahl 1860 zu sehen sind. Der Weg ist hier uneben und verläuft parallel zur Autobahn, bis Sie zur Fußgängerbrücke über die Autobahn kommen. Vor der Brücke steigt unser Weg hinter der Bank nach rechts an, oben angekommen halten Sie sich rechts. An einer markierten Eiche halten Sie sich wieder rechts, sie sind hier auf dem „Weißen Weg“.

Hier gehen Sie bis zu einem Wegekreuz. Wege, die unterwegs abzweigen, beachten Sie nicht; halten Sie sich an die Markierung. In einer Senke sehen Sie links vom Weg eine markante Eiche. Jetzt sind es noch etwa 200 Meter bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Hotel-Restaurant Waldesrand. (©Renate Tegtmeyer) 

Sicherheitshinweise

Sanfte Steigungen unter 10 %, es werden 95 Höhenmeter überwunden. Teilweise unbefestigte Streckenabschnitte.

Anfahrt

Sie fahren aus Bad Salzuflen die Herforder Straße in Richtung Herford und biegen am Ortsausgang im Kreisel nach rechts in die Mozartstraße. Sie folgen der Straße, bis sie auf den Gröchteweg trifft, hier biegen Sie links ab. Sie folgen dem Gröchteweg, der nach der Autobahnunterführung Stadtholzstraße heißt. An der ersten Ampelkreuzung biegen Sie rechts in die Ulmenstraße ab. Sie folgen der abknickenden Vorfahrt nach links in die Stuckenbergstraße. Am Ende biegen Sie rechts ab in die Vlothoer Straße. Dieser Straße folgen Sie bis zum Kreisel. Hier halten Sie sich rechts und gelangen nach etwa 1,2 km zum Parkplatz des Hotel-Restaurants Waldesrand rechts an der Straße.

Parken

Parkplatz am Hotel-Restaurant Waldesrand

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus
Linie 433 der Gesellschaft VMR ab ZOB Bad Salzuflen bis zum Alten Markt in Herford, hier umsteigen in die Linie 434 bis zur Haltestelle Schwarzenmoor Siedlung. Vor sich sehen Sie das Hotel-Restaurant Waldesrand. (Wartezeiten bis zu 30 Minuten in Herford am Alten Markt einplanen!)

Wegbelag

  • Schotter (67%)
  • Wanderweg (33%)

Wetter

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