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30.10.2020

Der Ellerburg Aue Radweg

Der Ellerburg Aue Radweg

Wegetipp aus Espelkamp

Der Radweg rund um Espelkamp ist mit 44 km ein eher kleiner Rundweg, den ihr in drei Stunden Fahrzeit super bewältigen könnt. Daher steht hier nicht allein das Radfahren im Vordergrund, sondern viel mehr die Punkte die ihr unterwegs anschauen könnt. An der einen oder anderen Stelle lohnt es sich auf jeden Fall einen Stopp einzulegen!

© Schloss Benkhausen

Ausgangspunkt der Route ist der Parkplatz bei der Ellerburg. Von dort aus startet ihr Richtung Westen, zu eurem ersten Ziel, dem Schloss Benkhausen – ein beliebtes Ausflugsziel. Denn neben einer wunderschönen Parkanlage mit einem Englischen Garten, befinden sich auch das Café „Die Rentei“ und das Deutsche Automatenmuseum auf dem Schlossgelände. Hier dreht sich alles rund um historische Münzautomaten aus den Jahren 1888 bis 1977. Taucht ein in die Geschichte von Flipper, Musikboxen und Co. Insgesamt 1.800 Exponate aus aller Welt könnt ihr in der Sammlung Gauselmann bestaunen.

Technikbegeisterte können zudem am Samstag, den 31. Oktober, zwischen 11 und 18 Uhr dort einen Besuch einplanen, wenn das Deutsche Automatenmuseum bereits zum sechsten Mal den „Tag der offenen Automaten-Tür“ ausrichtet. An diesem Tag dreht sich alles um die Technik – das Herzstück eines jeden Automaten. Da der Infektionsschutz oberste Priorität hat wird es keine klassischen Führungen geben, sondern die moderne Technik genutzt, um Einblicke zu ermöglichen, die es so noch nie gab. Für den Tag der offenen Automaten-Tür ist keine Anmeldung erforderlich. Jedoch kann es evtl. vereinzelt zu Wartezeiten kommen.

Weitere Infos zum Deutschen Automatenmuseum:
https://www.deutsches-automatenmuseum.de/

 

Nach der Besichtigung im Automatenmuseum geht’s wieder rauf aufs Rad. Der Fahrradweg macht eine Schlaufe zum Schiffsanleger am Mittellandkanal. Hier hält zum Beispiel die Weiße Flotte der Mindener Fahrgastschifffahrt. Anschließend fahrt ihr durch den Stadtkern von Espelkamp. Achtet doch mal auf die vielen bunten und kunstvoll gestalteten Fassaden in der Stadt.

Von der Innenstadt aus führt der Weg als nächstes zum See am Kleihügel und vorbei an dem Naturschutzgebiet „Großer Aue-See“. Nun sind es noch gute 5 km bis zum letzten Stopp, die Ellerburger Mühle. Eine ehemalige Wassermühle, die als Mahl- und Ölmühle diente, aus dem Jahre 1781. Heute sind einige wesentliche Teile der Mühle noch erhalten. Neben der Ellerburger Mühle steht die Burgruine der Ellerburg – hier beendet ihr eure Radtour. Die Wasserburg stand früher auf der Gräfteninsel und war über eine Steinbrücke erreichbar. Heute ist von der Burganlage leider nicht mehr viel zu erkennen. Auf dem Gelände befindet sich in der Nähe des Buchsgartens eine Erläuterungstafel wo ein Baumlehrpfad beginnt.  

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