© F. Grawe
05.03.2020

Im Reich des grünen Königs

Im Reich des grünen Königs

Wegetipp aus Steinheim

Auf ruhigen Wegen führt dich diese rund 26 Kilometer lange Rundtour durch die Emmeraue vorbei an Nieheim, entlang der Tongruben bis hin zum Aussichtsturm auf dem Lattberg.

© Stefan Krooß, Kulturland Kreis Höxter

Du startest am Bahnhof Steinheim. Um nicht vom Weg abzukommen, folgst du dem Logo der Erlesenen Natur (Stil mit Blatt auf weißem Hintergrund). Die Strecke führt dich zunächst in die Innenstadt, um dann nach kurzer Zeit an den Lauf der Emmer abzubiegen. Der Weg durch die Emmeraue ist weitgehend eben und führt teilweise am Fluss entlang durch Grünland und Felder. Kurz vor Nieheim muss auf einem kurzen Stück (ca. 200m) die Straße benutzt werden, die aber nicht stark befahren ist. In Nieheim lohnt sich ein Abstecher zum bekannten Westfalen Culinarium.

Zu einer Pause lädt ein schöner Picknickplatz an den Nieheimer Tongruben ein, einem Erlebnisgebiet der Erlesenen Natur. Von dort aus lässt sich sehr gut das Treiben in den Tongruben beobachten. Mit etwas Glück streift auch einer der hier weidenden Wasserbüffel vorbei.

Es geht weiter nach Entrup. Nach einer Schleife entlang des Ortsrandes beginnt der Aufstieg auf den Lattberg. Der Lattberg kann vom Sportplatz rechts direkt erklommen oder weiter geradeaus ansteigend umfahren werden. Dann muss man an der nächsten Kreuzung nach rechts auf den Feldweg einbiegen, um nach 100 Metern zum Lattbergturm zu gelangen. Vom 24 Meter hohen Holzturm aus hat man eine herrliche Aussicht, u. a. auf die Tongruben und das malerisch gelegene Eversen. Der Turm zeigt außerdem eine Erdzeitalter-Ausstellung und einen Abguss der fossilen Knochen des Sauriers "Toni". Ein Hobby-Archäöloge war im Jahr 2007 in den Tongruben bei Sommersell auf die uralten Knochen eines Sauriers gestoßen. Das Originalskelett ist in Münster im LWL-Museum ausgestellt.

Dein anschließender Weg führt zunächst hinunter in den Ort Eversen und steigt dann wieder an, um im Anschluss wieder hinunter in die Emmeraue zu gelangen und von dort entlang des Flusses wieder zurück nach Steinheim.

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