© Staatsbad Salzuflen / D. Topel
01.08.2019

Auf der Wittekindsroute

Drumherum statt nur mittendrin

Wegetipp aus dem Kreis Herford

Mit 142 Kilometern ist die Wittekindsroute der längste Rundkurs im Wittekindsland und verknüpft dabei sowohl die landschaftlichen als auch die kulturellen Highlights.

ErlebnisGradierwerk Bad Salzuflen - Foto: Staatsbad Salzuflen GmbH
© Staatsbad Salzuflen GmbH

Start der Route ist in Bad Salzuflen. Wenn Ihr losradelt, solltet Ihr Euch zunächst einmal etwas Zeit nehmen, Euch das ErlebnisGradierwerk ansehen und die frische Luft einatmen. Es wird sowohl von außen als auch von innen mit der aus bis zu 1.000 Meter Tiefe gewonnenen Sole berieselt. Außerdem ist das Gradierwerk begehbar, sodass Ihr über eine massive Holztreppe zu einer Aussichtsplattform gelangen und einen Augenblick die Bäderarchitektur und den Kurpark genießen könnt.

Aussicht von der Burg Vlotho - Foto: Vlotho Marketing GmbH
© Vlotho Marketing GmbH

Vorbei geht es am Kurparksee und an der VitaSol Therme in Richtung Vlotho. Etwas abseits der Strecke könnt Ihr einen Stop beim Klang- und Heilpark im Kurpark einlegen. Dieser ist jederzeit zugänglich. Geht unbedingt in die Klanghütte – hier erwartet Euch ein ganz besonderes Klangerlebnis. Nach einiger Zeit kommt Ihr bereits in die Innenstadt. Ein Stück weiter könnt Ihr außerdem die Burg Vlotho besuchen. Eine Rast sowie eine Stärkung bieten sich hier an. Von der Burgmauer des Biergartens erwartet Euch ein herrlicher Ausblick auf das Wesertal.

Weiter geht es Richtung Löhne. Ihr kommt an der Rürupsmühle vorbei, die einzige Mühle im Kreis Herford, die noch durch ein Wasserrad angetrieben wird. Wann die Mühle gebaut wurde, ist nicht bekannt. Sie wurde halb verfallen vom Verein übernommen, restauriert und arbeitet seit 1984 wieder regelmäßig. Rürupsmühle ist die einzige Mühle im Kreis Herford, die noch durch ein Wasserrad angetrieben wird.

Wasserkrater im Aqua Magica Park in Bad Oeynhausen - Foto: P. Hübbe
© P. Hübbe

Weiter Richtung Norden kommt Ihr bald nach Bad Oeynhausen. Vorher könnt Ihr noch durch das Aqua Magica Gelände schlendern und Euch beispielsweise den Wasserkrater ansehen. Steigt bis zu 18 Meter hinab und erlebt, wie das Wasser mit beeindruckender Kraft in die Höhe schießt. Ersatzkleidung zum Umziehen solltet Ihr dann allerdings dabei haben.

Kurpark in Bad Oeynhausen, Foto: Teutoburger Wald Tourismus, D. Ketz
© Teutoburger Wald Tourismus, D. Ketz

Spaziert noch ein wenig durch den Kurpark in Bad Oeynhausen und genießt die Ruhe und die schönen Gebäude des im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegten Parks.

Im GOP im Kaiserpalais finden außerdem beeindruckende Shows statt, die alle zwei Monate wechseln. Hier könnt Ihr tolle Artisten und Entertainer erleben.

Hier geht es zum Programm:

Weiter geht es Richtung Westen – dabei das Wiehengebirge immer im Blick – bis nach Rödinghausen, einem staatlich anerkannten Luftkurort. Schöne Fachwerkhöfe prägen den romantischen Ortskern. Der Aussichtsturm Nonnenstein auf dem Kammweg des Wiehengebirges bietet Euch eine tolle Aussicht über das Wittekindsland.

Hücker Moor in Spenge - Foto: AUbE Tourismusberatung Bielefeld
© AUbE Tourismusberatung Bielefeld

Als nächstes kommt Ihr zum nächsten beliebten Ausflugsziel, dem Hücker Moor in Bünde. Der See und seine Umgebung sind landschaftlich wunderschön, ein Besuch lohnt sich auch zu allen Jahreszeiten. Ihr könnt Euch hier z. B. ein Boot leihen oder Ihr genießt ein kühles Getränk in einem der Biergärten am Ufer und schaut anderen Besuchern beim Rudern zu.

Windmühle Hücker-Aschen - Foto: Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e.V.
© Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford e.V.

Für die Mühlenliebhaber unter Euch gibt es entlang des Weges noch die Windmühle Hücker Aschen – rund um Spenge sind Windmühlen recht selten, da sich aufgrund der Bäche Körner und Samen mit Wasserkraft viel leichter mahlen ließen. Bei einer Besichtigung könnt Ihr Euch das vollständig erhaltene technische Inventar ansehen. Termine gibt es beim Heimatverein Hücker-Aschen:

H2O Herford, Foto: T. Ullonska
© T. Ullonska

Nun geht es auch schon wieder zum Ausgangspunkt.

Wer möchte, kann die Tour im H2O Herford beenden. Im Freizeitbad könnt Ihr nach Eurer Radtour sowohl prima in der Saunalandschaft entspannen als auch jede Menge Action bei Rutschen und Wellenbad erleben.

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