© Teutoburger Wald Tourismus, L. Bohlken
18.08.2020

Auf zur Ochsentour

Sonntagmorgen. Superwetter.

Erlebnisbericht aus Oerlinghausen

© Teutoburger Wald Tourismus, L. Bohlken

Wir wollen mal was anderes sehen als nur unser Zuhause. Doch wohin?

Segelflugplatz Oerlinghausen ist sicher bei dem Bomben-Flugwetter interessant denke ich mir. Meine Kinder im Teenager-Alter finden das auch noch spannend. Ein bisschen Bewegung dabei tut auch gut. Im TEUTO_Navigator finde ich schnell mit der Ochsentour die ideale Kombination.

 

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Start der Tour ist am Archäologischen Freilichtmuseum. Von dort geht es erstmal ein bisschen bergauf, außen um das Museum herum und einen schmalen Waldpfad bergab. Und dann: Wow! Der Löns-Pfad verläuft am Waldrand mit Blick weit in die Ebene hinein. Wir sind begeistert!

Sehr bald sehen wir die ersten Segelflieger. Erhaben schrauben sie sich hinauf in den blauen Himmel. Ein toller Anblick. Unter uns öffnet sich nach kurzer Wegstrecke eine riesige Sandgrube. Oben am Lönspfad tummeln sich schon einige andere Wanderer auf den Ruheliegen, die dort stehen und genießen den wunderbaren Fernblick. Ein paar Kinder lassen den feinen Sand durch die Finger rinnen und laufen sogar barfuß herum. Für Kinder ist es hier ideal, denn hier verläuft auch noch der Eidechsenpfad, eine familientaugliche Kurztour.

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Gut gekennzeichnet mit neuen Wegweisern und Markierungszeichen finden wir dann schnell den Weg zum Segelflugplatz. Schon auf dem Weg dahin blicken wir immer wieder in den Himmel, denn ein Flugzeug nach dem nächsten steigt auf oder kommt über uns hinweg in den Landeanflug. Ein paar Ochsen sehen wir auch, von der Aussichtsplattform über dem Flugplatz.
Wir wollen näher ran an die Flieger und folgen der Ochsentour bis an den Zaun des Flugplatzes. Direkt vor uns werden die Segelflieger mit einer Winde in die Luft gezogen. Neben uns kommen die landenden Segelflieger und kleine Motorflugzeuge rein. Auf dem Wanderweg meint man fasst, die Flieger von unten berühren zu können, so nah sind sie. Es ist spannend hier und trotzdem vermittelt dieser Ort eine unglaubliche Ruhe. Sehr schön! Wir bleiben länger als geplant.

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In einem großen Bogen geht es schließlich um die Sandkuhle herum wieder zum Lönspfad hinauf. Noch einmal lassen wir den Blick in die Ferne schweifen, bevor wir am Barkhauser Berg in einen wunderschönen Buchenwald abtauchen. Mann, ist das ein Grün! Die leise wogenden Gräser hauen uns um. Was für ein verwunschener Ort! – Naja, leer ist es hier heute nicht gerade. Aber es ist ja auch Sonntag und da haben halt viele Leute Zeit, einen kleinen Ausflug zu machen. Störend finde ich das persönlich nicht, denn alle genießen die Zeit in der Natur, sind mit einem Lächeln unterwegs, viele grüßen freundlich.

Wieder zurück am Archäologischen Freilichtmuseum wollen wir gern hineingehen. Leider ist der Zugang aber wegen Corona zahlenmäßig eingeschränkt und wir müssten warten, bis andere Familien wieder herauskommen. Wir beschließen ein anderes Mal wiederzukommen, denn das Museum haben wir ja jetzt schon von außen gesehen und es sieht ziemlich spannend aus.

Das wird auf jeden Fall unser nächstes Ziel und zwar ganz bald!

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