© Falko Sieker
30.01.2020

Entlang des Pivitker Wasserwegs

Romantische Gewässer und kleine Pfade...

Wegetipp aus Detmold

... auf dieser 5,2 km langen Tour erwartet dich landschaftliche Vielfalt und Natur pur!

Drei kleine Teiche und eine rote Quelle

Eiserne Quelle, Foto: Falko Sieker
© Falko Sieker

Du startest deine Tour direkt am Parkplatz "Donoper Teich". Der von Bäumen umsäumte Donoper Teich gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Lippe und wurde mit dem umliegenden Gebiet 1950 gemeinsam mit dem HiddeserBent* unter Schutz gestellt. Auf Geheiß von Simon VII. wurde er im Dreißigjährigen Krieg(1618-1648) für die Fischzucht angestaut und nach dem Kammerherrn von Donop benannt.

Du gehst am Donoper Teich vorbei und hältst dich rechts. Dem bekannten Hermannsweg folgend erreichst du den Krebsteich, der aufgrund seines nährstoffarmen Moorwassers lange Zeit für die Krebszucht genutzt wurde.

Am Krebsteich vorbei verlässt du den Hermannsweg und hältst dich links, bis du auf den Panoramaweg triffst. Der Panoramaweg führt wieder in Richtung Donoper Teich.

Wenn du am Donoper Teich nach rechts abbiegst, triffst du bald darauf auf die "Eisenhaltige Quelle", die noch heute besichtigt werden kann. Die rostrote Färbung des Wassers ist auf den hohen Eisengehalt des Wassers zurückzuführen und hebt sich malerisch vom satten Grün der Umgebung ab. Schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Quelle in Form einer Steinvase gefasst. Die Quelle entwickelte sich schnell zu einem Gesundheitsbrunnen, der jedoch im Laufe der Zeit in Vergessenheit geriet.

Nun lässt du die Quelle hinter dir und folgst dem Hasselbach, der links von dir liegt, bis hin zum Hasselbachstausee. Der Hasselbach ist ein linker Nebenfluss der Werre mit einer Länge von ca. 6,5 km. „Hassel“ bedeutet auf Plattdeutsch „Fohlen“ und so weist der Hasselbach auf die einstige Pferdezucht der Senner Pferde hin. Am heutigen Hasselbachstausee entstand 1674 eine Papiermühle, die später zu einer Möbelfabrik umgebaut wurde und die nach mehrfacher Erweiterung bis 1965 produzierte.

Kristallklares Wasser im Blauen See

Über eine Brücke in Richtung Hauptstraße gelangst du nun über den Hasselbachstausee. Die Hauptstraße überquerst du nun in Richtung Parkplatz "Waldfriedhof" und gelangst über den Parkplatz wieder in den Wald. Der Markierung folgend erreichst du den Blauen See, der bekannt ist für sein kristallklares Wasser. Folge dem See auf der linken Seite und beobachte wie dieser sich nach und nach zu einem Bach entwickelt. Dem Blauen Bach folgend halte dich links, bis du wieder auf den Hermannsweg triffst.

Dem Hermannsweg und den Markierungen folgend erreichst du wieder den Ausgangspunkt.

* Extra-Tipp:

Bevor du dem Panoramaweg folgst lohnt sich ein Abstecher zum Hiddeser Bent! Folge  hierzu einfach dem Zielwegweiser Richtung "Hiddeser Bent". Das Hochmoor „Hiddeser Bent“ ist das letzte noch lebende Hangmoor des Teutoburger Waldes. Die Entstehung des Hochmoors begann bereits 7000 v. Chr. und bietet noch heute den Lebensraum für viele hoch spezialisierte und stark gefährdete Pflanzen undTiere. Durch Steigungsregen und kalter Luft herrscht dort ein kühl-feuchtes Klima, welches die Ansiedlung von Torfmoosen ermöglicht.

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