© Touristikzentrum Westliches Weserbergland
09.07.2019

Auf dem Hansaweg

Zwischen Werre und Weser

Wegetipp im Teuto: Etappe 1

Die Hermannshöhen sind vielen von Euch sicherlich ein Begriff. Doch der Teuto hat noch weitere Qualitätswege zu bieten. Einer davon ist der Hansaweg. Dieser Fernwanderweg führt Euch von der alten Hansestadt Herford in insgesamt 6 Etappen auf rund 75 Kilometern bis ins Weserbergland nach Hameln. Heute stellen wir Euch die erste Etappe bis zum Land des Hermann nach Bad Salzuflen vor.

Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
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Anfang 2018 wurde der Hansaweg vom Deutschen Wanderverband zum dritten Mal in Folge als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet und erfüllt somit deutschlandweite Qualitätsmerkmale. Die Kriterien sind beispielsweise Wanderleitsystem, Natur und Landschaft oder Kultur und Zivilisation.

Die erste Etappe startet am Herforder Bahnhof und führt Euch bis zum Kurpark in Bad Salzuflen. Bevor Ihr Euch auf den Weg in das Land des Hermann macht, stattet dem Marta einen Besuch ab. Das Museum für zeitgenössische Kunst, Architektur und Design hat nicht nur spannende Wechselausstellungen, sondern beeindruckt auch mit seiner spannenden Fassade.

Wenn Ihr Euch für die Herforder Stadtgeschichte begeistert, ist das Daniel-Pöppelmann-Haus die richtige Anlaufstelle. Neben der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung werden hier vom Herforder Kunstverein jährlich etwa drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge präsentiert.

Schnürt die Stiefel

Hinter der Parkanlage am Wilhelmsplatz erreicht Ihr die Werre. Folgt der Wegmarkierung (weißes X9 auf schwarzem Grund) entlang des Flusses bis zum Freizeitbad H2O. Auf über 3.500 Quadratmeter mit Riesenrutschen, Wellenbad und einer skandinavischen Saunawelt kommen sowohl Wasserratten als auch Entspannungssuchende auf ihre Kosten.

Weiter geht es durch städtische Parkanlagen mit altem Baumbestand und Spielplätzen, bis Ihr am Restaurant Steinmeyer ankommt. Wer eine kleine Pause braucht, kann hier eine Stärkung zu sich nehmen und dabei die schöne Aussicht genießen. Die Gaststätte lasst Ihr schließlich hinter Euch und kommt bald zu einer weitläufigen Wiese, wo auch der Bismarckturm steht. Von hier habt Ihr eine tolle Aussicht. Da der Turm nicht immer geöffnet hat, schaut vorher hier vorbei:

Ihr geht weiter, durch einen tollen Mischwald und vorbei an grün bewachsenen Tümpeln Richtung Bad Salzuflen. Die Stadt ist schon seit 201 Jahren Solebad-Ort und bekannt für ihr Gesundheitsangebot rund um Wasser, Salz und Luft. Ihr kommt an einem Findling vorbei, wo Ihr den Hansaweg schließlich verlasst. Macht einen Spaziergang durch den Kurpark – hier könnt Ihr verschiedene Sitzmöbel wie Strandkörbe, Holzhocker und -liegen ausprobieren.

Gradierwerk im Kurpark Bad Salzuflen - Foto: Domikik Ketz
© Domikik Ketz

An den mächtigen Gradierwerken könnt Ihr tief durchatmen. Diese werden sowohl von innen als auch von außen mit der aus bis zu 1.000 Metern Tiefe gewonnenen Sole berieselt und in der Sole-Nebelkammer findet Ihr kleine Ruhenischen, die zum Entspannen einladen. Eine Treppe führt hinauf zur Aussichtsplattform, sodass Ihr einen herrlichen Ausblick über die Bäderarchitektur Bad Salzuflens und den Kurpark genießen und die erste Etappe des Hansaweges ausklingen lassen könnt.

Weitere Infos zur Gesamtstrecke findet Ihr hier:

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