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17.05.2019

Weg für Genießer

Während des Wanderns Eure Sinne bewusst erleben?

Wegetipp aus Gütersloh

Wandern im Kreis Gütersloh, Foto: pro Wirtschaft GT GmbH, M. Wallenfang
© pro Wirtschaft GT GmbH, M. Wallenfang

Das geht auf dem Weg für Genießer. Der insgesamt 94 Kilometer lange Rundweg führt Euch dabei durch fünf Städte, die jeweils für einen „Sinn“ stehen.

- Sehen in Borgholzhausen
- Hören in Halle (Westf.)
- Schmecken in Steinhagen
- Fühlen in Versmold
- Riechen in Werther (Westf.)

Der Wanderweg lässt sich in insgesamt sechs Etappen mit elf bis 21 Kilometern Länge wandern. Einsteiger können sich an der Ostschleife mit drei Etappen versuchen. Für Geübte ist die gesamte Tour empfehlenswert, denn entlang des Weges gibt es viel zu sehen: Schlösser und Aussichtspunkte für die Entdecker, aber auch entspannte Rastplätze und viel Natur.

Etappe 1

Steinhagener Kirchplatz, Foto: pro Wirtschaft GT GmbH
© pro Wirtschaft GT GmbH

Die erste Etappe
(17 Kilometer) startet in Halle und führt Euch innerhalb weniger Kilometer zum Stadtwald. Von der Kaffeemühle hat man einen schönen Ausblick auf die Münsterländische Tiefebene. Ein Foto ist schnell gemacht! Weiter geht es vorbei am Steinbruch bis auf die Hermannshöhen, die sich aus dem Hermannsweg und dem Eggeweg zusammensetzen und eine Länge von über 220 Kilometern haben. Die Etappe endet in Steinhagen.

Etappe 2

Von Zentrum in Steinhagen geht die zweite Etappe (12 Kilometer) weiter. Wer möchte, kann einen kurzen Abstecher ins Historische Museum machen. Dies zahlreiche Infos über Wacholder, über „reichlich Umdrehungen“ und die Geschichte des „Steinhägers“. An der Schwedenschanze, einer Schutzhütte mit einem Aussichtspunkt über das Ravensberger Land, ist der nächste Aussichtspunkt. In der Berghütte könnt Ihr Euch sonntags und nach Absprache stärken, bevor es weiter durch unberührte Natur bis zur Arminiusquelle geht. Hier könnt Ihr kurz Pause machen oder Euch weiter auf den Weg Richtung Werther machen.

Etappe 3

Peter August Böckstiegel Museum, Foto: Stadt Werther
© Stadt Werther

In Werther startet die mit
11 Kilometern kürzeste Etappe des Weges. Bevor es losgeht, ist ein Besuch des Böckstiegel-Hauses mit historischem Atelier, Wohnhaus und Museum des westfälischen Expressionisten Peter August Böckstiegel empfehlenswert. Die Strecke führt durch einen herrlichen Buchenwald. Außerdem könnt Ihr Spuren des Bergbaus entdecken.

Für Einsteiger bietet sich hier bereits die Möglichkeit, die kleinere Tour (Ostschleife) abzuschließen. Wer noch mehr Zeit mitbringt, sollte sich die drei weiteren Etappen allerdings nicht entgehen lassen.

Etappe 4

Burg Ravensberg, Foto: Fotostudio Warias
© Fotostudio Warias

Auf der Etappe ab Halle (13 Kilometer) kommt Ihr an zwei besonders bekannten Gebäuden vorbei: dem bekannten Gerry Weber Stadion, der Adresse für Spitzensport und Entertainment, und der Burg Ravensberg, einem bis heute herausragenden Wahrzeichen der Region. Gegen Ende der Strecke warten malerische Bauernhöfe auf Euch.

Etappe 5

Die längste Etappe beginnt in Borgholzhausen (21 Kilometer). Der Weg führt Euch hinauf zum Luisenturm, wo Ihr die wunderbare Aussicht auf die Landschaft genießen könnt. Entlang der Strecke kommt Ihr an zwei Rastplätzen vorbei. Nehmt hier jeweils eine kleine Stärkung zu Euch, bevor Ihr Euch weiter auf den Weg macht. Idyllisch ist auch der Historische Dorfkern Bockhorst mit seinen sehr gut erhaltenen Fachwerkhäusern und der alten Dorfkirche. Kurz vor dem Ziel ist der Stadtpark Versmold, der bereits 1843 angelegt wurde, einen Besuch wert. Hier findet Ihr Ruhe und Erholung, aber auch eine Wassertretstelle mit Barfußpfad und Sonnenliegen.

Etappe 6

Flussblick auf das Wasserschloss Holtfeld, Foto: Fotostudio Warias
© Fotostudio Warias

Ab Versmold tretet Ihr schließlich den Rückweg mit 20 Kilometern Richtung Halle an. Diese ist die flachste der Etappen und als „Schlössertour“ des Weges bekannt.

Es geht ins ehemalige Golddorf Oesterweg und schließlich zum Wasserschloss Holtfeld, welches zu den schönsten Wasserschlössern in OWL zählt. Als nächstes kommt Ihr an der idyllischen Waldkapelle Stockkämpen vorbei, wo Ihr die angenehme Stille genießen könnt. Hier wartet auch der nächste Ruheplatz auf Euch. Ein Stück weiter steht das Wasserschloss Tatenhausen, ein Schloss der Weserrenaissance, das seit 1995 von direkten Nachfahren der Grafen von Korff-Schmising, Baronin und Baron Teuffel von Birkensee, bewohnt wird. Besichtigen könnt Ihr deshalb nur die Schlosskapelle – sogar die Baronin selbst führt Euch durch die Anlage.

Weitere Infos zur Buchung gibt's hier.

Die ganze Tour findet Ihr Im TEUTO_Navigator zum Ausdrucken.

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