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Bahnhof Lage

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Bahnhof Lage

Der im Jahr 1901 errichtete Bahnhof Lage liegt am Kreuzungspunkt der Strecken von Herford nach Detmold und Bielefeld nach Lemgo. Er wurde als kleinstädtischer Umsteigebahnhof konzipiert. Das Empfangsgebäude ist zweigeschossig in historisierenden Formen erbaut. Das Baumaterial war Backstein.

Für die Stadt Lage ist der Bahnhof von besonderer Bedeutung wegen seiner städtebaulich prägenden Lage am Sedanplatz sowie seines Dokumentationswertes für die verkehrs- und wirtschaftsgeschichtliche Entwicklung der Stadt. Außerdem nimmt das Empfangsgebäude durch seine architektonische Gestaltung eine untypische und damit besondere Stellung in der Bahnhofsarchitektur in der Zeit nach der Jahrhundertwende ein.

Heute haben Sie stündlich mehrere Anschlussmöglichkeiten im Regionalnetz nach Bielefeld, Herford, Lemgo und Paderborn.

 

Kunststation 6: Hans-Rudolf Preuß

Vita:

Geboren 1950 in Bielefeld. Zunächst als Grafiker in der Werbung tätig. Seit 1991 wendet er sich ganz der zeitgenössischen Kunst zu. Grundlage seiner Arbeiten (Tuschen, Grafiken, Gemälde) ist die Verschmelzung eines meditativen Zustandes mit dem Vorgang des aktiven Malens. In der Besinnlichkeit der geistigen Versenkung geht der Maler zurück an die Quellen der persönlichen Bilderinnerungen. Ausdruck dieser seiner Arbeit sind eine Vielfalt von Metaphern und Symbolen. So entstehen Bilder voll innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Zahlreiche Ausstellungen und Austellungsbeteiligungen u.a. 1992 in Hameln, 1993, 1997 und 1999 in Bielefeld, 1994 und 1995 in Bad Salzuflen, 2000 in Bad Oeynhausen und Schwalenberg, 2001 Berlin und Griechenland.

Künstlerische Schwerpunkte: Gemälde, Zeichnungen, Tuschen

Zum Bild:

Hans-Rudolf Preuß arbeitet als freier Grafiker und künstlerischer Mitarbeiter im art-kite-museum in Detmold. Der Maler bevorzugt die informelle Malerei, d.h. Malen ohne Form. Seinen Bildern haftet etwas Schwebendes an. Was immer der Betrachter zu erkennen glaubt, entzieht sich im selben Moment der Gewissheit. Bevor er mit malen beginnt, versetzt er sich in einen tranceähnlichen Zustand, d.h. er meditiert und versucht dabei „an nichts zu denken“. Erst wenn seine Gedanken frei sind, beginnt er zu malen. So vollzieht sich das Abstreifen aller vorher bestimmten Ausdrucksmuster. Seine Bilder lösen Emotionen aus, sie strahlen eine definierbare Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Preuß möchte den Betrachter mit seinen Werken auf eine Zeitreise schicken. Es ist eine reise, die sich im Innern vollzieht. Eine Reise im Äußeren ist die mit dem Zug. So entschied sich der Künstler spontan für den Bahnhof als Objekt. Auf einem Drachen , die Verbindung ergibt sich aus seinem Arbeitsplatz dem art-kite-museum, fährt ein Zug. Er kommt aus einem Schriftzug-Tunnel. „Ein Zug auf einem Drachen, der ebenfalls fliegt – beides hat mit Reise oder Transport zu tun“. Das Werk ist also ein Synonym für den Bahnhof.

Kunststation 7: Sibylle Dotti

Vita:

Geboren 1913 in Berlin. Studium an der Hochschule für Kunsterziehung, Berlin 1933 – 1937. Studium Neuenglische Philologie an der Universität Berlin 1933 – 1935, Studiendirektorin für Kunsterziehung am Stadtgymnasium Detmold 1948 – 1978. Mitglied im Lippischen Künstlerbund und im „Fachwerk“; Gründung der Lagenser Kunststiftung im Jahre 1988; seit 1952 jährliche Reisen und Studien im Ausland; kunstpädagogische Arbeit in New Mexiko, USA, von 1977 - 1987; 1993 Ehrenbürgerin der Stadt Lage; 1998 Bundesverdienstkreuz und Kulturpreis des Landes Ostwestfalen-Lippe; 2002 Veröffentlichung des Buches „Zwischen Wort und Bild“, - Vernissagen aus zwei Jahrzehnten zu Ausstellungen verschiedener Künstler in Lippe.

Künstlerische Schwerpunkte:

Handzeichnung: Feder, Kreide, Radierung, Illustration, d.h. Übersetzung eines Textes in freie Bildgestalt. Malerei mit Tempera und Acryl. Collagen und Fotomontagen mit verschiedenen Materialien.

Zum Bild:

Für die Lagenser Ansichten ließ Sibylle Dotti von ihrem Bild „Eisenbahnknotenpunkt“ einen Druck anfertigen, das Original hängt in Amerika. Sie schuf dieses Bild 1987 mit Feder, Farbe und Kreide. Das kleine Jugendstilgebäude hatte es ihr angetan.

Für die Lagenser Ansichten hatte sie auch ein zweites Bild „Neujahrsnacht“ zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um eine getönte Zeichnung vom Eckhaus an der Friedrichstraße, dem ehemaligen Café Mölling. Dieses Bild durfte leider nicht als Druck am Haus angebracht werden und fand deshalb keine Aufnahme in den Flyer.

 

Auf der Karte

Sedanstraße

32791 Lage

Deutschland


Tel.: 05232/8193

Fax: 05232/89531

E-Mail:

Webseite: www.lage.de

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