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Wer Paderborn seinen Namen gab

Ein Fluss und seine Geschichte

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Ein Missgeschick und seine Folgen

Im Quellgebiet der Pader

200 Quellen versorgen die Pader seit Jahrtausenden mit frischem Wasser. Schuld daran waren angeblich der nordische Gott Wotan und ein umgestoßener Bierkrug. So siedelten bald auch die ersten Menschen am Ufer des Flusses und wussten sich die Kraft des Wassers zunutze zu machen. Dabei gingen sie nicht immer pfleglich mit ihrer Pader um. Doch mehr als einmal erwies sich der Fluss, an dem Karl der Große seine Kaiserpfalz errichten ließ, als Segen für die Stadt.

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Besuch vom Kaiser

Die Pader
"Lange Zeit konnte ich einfach so vor mich hin plätschern. Da gab es hier nur Gegend, ganz viel Gegend, meine Quellen und mich. Doch dann kamen plötzlich die Menschen. Und sie blieben. Auch Kaiser Karl, dem Großen gefiel es meinem Ufer besonders gut, so dass er im Jahr 777 hier seine Kaiserpfalz errichten ließ. Wie ich all das selbst erlebt habe, und warum der Besuch des Kaisers mich noch heute besonders stolz macht? Hören Sie doch mal rein!"

Die Kraft des Wassers

Von Wasserkunst und Waschfrauen

Schon früh wussten sich die Menschen die Kraft des Wassers zunutze zu machen. So sah man regelmäßig Waschfrauen auf den schmalen Planken balancieren, während sie schwätzten „wie die Gänse“. Heute genießen Spaziergänger und Ausflügler die Idylle des wunderschönen Parks, in dem sich mitten in der Stadt alle Quellarme der Pader treffen. Eine wirklich bahnbrechende Idee aber hatten die Menschen im Jahr 1523. Damals nämlich ließ die Wasserkunst die Pader zum ersten Mal bergauf „fließen“.

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Brot und Bier

Damals im Mühlenviertel

Zu einem wahren Boom führte die starke Treibkraft der Pader im 14. Jahrhundert. Wie auf einem „Hindernisparcours“ trieben Wasserräder die zahlreichen Mühlen unterschiedlichster Gewerbe am Ufer an. Am liebsten aber waren der Pader die Mühlen, in denen gemahlen wurde. Öl und Getreide für die Bäcker, Malz für die Bierbrauer. Denn das Wasser der Pader ist besonders bekömmlich, und die Westfalen wissen guten Geschmack zu schätzen. So gab es damals allein rund 300 Bierbrauer in Paderborn. Und noch heute lassen sich die Paderborner gern ein kühles Blondes schmecken. Na denn, Prost!

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Die Story vor Ort erleben

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Wer Paderborn seinen Namen gab: Das erfahren Sie in einem 7-teiligen Audioguide, der Sie kreuz und quer durch das Paderquellgebiet führt. Lauschen Sie der Pader, die Ihnen "höchstpersönlich" Ihre Geschichte erzählt und Sie mit allerhand Wissenswertem versorgt.

Laden Sie sich dazu die kostenlose App "Hearonymus" herunter (Stichwort: "Pader"). Und dann geht es los: Stationen ablaufen, Kapitel auswählen und zuhören.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

 

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Pader-Spaziergang

Der Pader-Spaziergang macht mit einer bedeutenden Besonderheit Paderborns bekannt: Die rund 200 Paderquellen, die mitten in der Innenstadt entspringen, gehören nicht nur zu den ergiebigsten Quellen Deutschlands, sondern sind zugleich Ursprung des kürzesten deutschen Flusses.

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Wer Paderborn seinen Namen gab
Kapitel 1 : Wer Paderborn seinen Namen gab
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