© Stadt Brakel
25.09.2020

Von Rheder nach Gehrden

Erlebnisbericht aus Brakel

Ein Nachmittag in Gehrden für Jung und Alt

Erlebnisbericht aus Brakel

Da werde ich ja schön nass werden, dachte ich, als ich morgens zum Fenster hinausschaute. Doch mittags riss der Himmel auf und eine grandiose zweite Taghälfte kündigte sich an. Mir fiel ein Stein vom Herzen, denn einen Familiennachmittag zusammen mit meinen Eltern und meiner Schwester zu gestalten und mit den eigenen Interessen zu verbinden, das war das erklärte Ziel an diesem schönen Sonntag.

Ich organisierte ein Familientreffen in Gehrden mit meinen Eltern und meiner Schwester bei Kaffee, Kuchen und gemütlichem Zusammensein. Da meine Schwester sich bereiterklärte, den Fahrdienst für die Eltern zum vereinbarten Treffpunkt zu übernehmen, konnte ich vorher meine kleine Wandung von Rheder nach Gehrden unternehmen. Da ich die ganze Woche an den Schreibtischstuhl „gefesselt“ war, sehnte ich mich nach Bewegung und frischer Luft. Die landschaftlich abwechslungsreiche Tour führte durch traumhafte Natur und ich wollte diese Route schon immer einmal laufen!

Meine Wanderung begann in Rheder am Schloss – allein nur mit meinem Rucksack und meinem Handy in der Tasche. Auf dem Parkplatz an der Parkscheune stellte ich mein Auto ab, noch ein kurzer Blick auf die Orangerie des Schlosses. Ich wanderte am Schloss entlang, über die kleine Nethebrücke hinterm Barrockgarten – nun stand ich auf einer riesigen, frisch gemähten Wiese – wie aromatisch das frische Gras duftete – herrlich!

Aussicht über das Nethetal in Brakel
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Der Beschilderungen des ‚Brakeler Rundwanderwegs 2’ folgend, ging es ganz ordentlich bergauf, so dass ich schon etwas ins Schwitzen geriet, doch als ich oben ankam, entschädigte mich die wunderschöne Aussicht über das Nethetal. Immer einmal wieder leicht bergab und hier und da ein schattiges Plätzchen, so verlief der weitere Weg nach Gehrden. Ganz für mich allein setzte ich einen Fuß vor den anderen, kein Auto störte, nur die Vögel zwitscherten ihr Lied, Kühe grasten auf der Weide am Wegesrand - das war Wohlfühlnatur pur.

Die rustikale Schutzhütte ‚Im Eichental‘ kurz vor Gehrden kam mir gerade recht für eine Pause. In der Hütte roch es kräftig nach Kaminfeuer und Grillen– da fing mir der Magen zu knurren an und ich erlaubte mir eine leckere Brotzeit.

Frisch gestärkt, wanderte ich weiter. Die Obstbäume am Obstbaumlehrpfad in Gehrden hingen voll mit schmackhaften Äpfeln – ein Apfel sollte mein Nachtisch sein.

Als ich am Hotel ‚Schloss Gehrden‘ ankam, warteten meine Eltern und meine Schwester schon auf der Terrasse im Schlossgarten auf mich. Wir ließen uns den Kuchen schmecken und am Sonntag durfte es ruhig auch einmal Himbeerschmand- und Käsesahnetorte sein!

Café auf der Terasse im Schlossgarten Gehrden in Brakel
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Meine Mutter musste für weitere Strecken mittlerweile ihren Rollator mitnehmen. Kein Problem, denn anschließend konnten wir direkt vom Schloss auf dem barrierefreien Rundwanderweg wandern. Wir liefen entlang an malerischen Fachwerkhäusern, am Gewässerlehrpfad und durch kleine Gassen. Am Dorfteich ließen wir unseren fröhlichen Familiennachmittag in Gehrden ausklingen.

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