• Kirche
Nur wenige Schritte vom Bürener Marktplatz entfernt steht die eindrucksvolle Sakramentskapelle.

Der achteckige Barockbau mit geschwungener Haube und Laterne entstand zwischen 1717 und 1720 nach einem Entwurf des damals noch jungen Johann Conrad Schlaun, der später zu einem der bedeutendsten Barockbaumeister Westfalens wurde. Die heutige Kapelle ist bereits der dritte Bau an diesem Standort.

Die Geschichte des Ortes reicht jedoch deutlich weiter zurück und ist zugleich ein eindringliches Kapitel der Bürener Stadtgeschichte. Eine mittelalterliche Sühnekapelle erinnerte an die Ermordung jüdischer Bürger durch Bürener Einwohner im Jahr 1292. Später wurde dieses Geschehen durch die Legende eines angeblichen Hostienfrevels jüdischer Bürger verfälscht. Die heutige Kapelle macht diese Geschichte sichtbar und setzt sich kritisch mit der antijüdischen Legendenbildung auseinander.

Seit 1961 dient die Sakramentskapelle als Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewalt. Vor der Kapelle erinnert ein 1994 errichtetes Mahnmal an die Opfer von Kriegen, Terror und Gewalt. Die Kapelle verbindet damit eindrucksvolle Barockarchitektur mit einem Ort des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Öffnungszeiten

Führungen auf Anfrage

Allgemeine Informationen

  • Parkplätze vorhanden

  • Bushaltestelle vorhanden

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • für Gruppen

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Anreise & Parken

Die Sakramentskapelle befindet sich im Zentrum von Büren. Eine Parkmöglichkeit befindet sich in der Tiefgarage in der Burgstraße (ca. 50 m).

Anreise mit Bus & Bahn:
Nächstgelegene Bushaltestelle: "Büren, Markt" (ca. 150m)
Buslinien: 461, Bür3, Bür4, R61, S60

ÖPNV-Auskunft:
HochstiftBewegt | Nahverkehrsgesellschaft Hochstift mbH
Tel. +49 5251 12 33 66 | www.hochstiftbewegt.de
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