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Rathaus, Markthalle und Kuratorium

  • Herford

Städtebauliches Ensemble im Neubarock

Die Fertigstellung des Herforder Rathauses auf dem ehemaligen Gelände des fürstabteilichen Schlossbaues neben der Münsterkirche fiel in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Ähnlich wie ein Schloss besteht das Rathaus aus einem Mittelbau mit zwei Flügeln. Der gesamte, zweistöckige Ratssaal ist in Holz getäfelt und die Zuschauer haben von der Galerie aus einen freien Blick auf den runden Tisch der Ratsmitglieder.

Im Herforder Rathaus gab es früher eine Polizeiwache mit Gefängnis. Hier hielt in der Zeit des Nationalsozialismus die „Gestapo“ zahlreiche unschuldig Verfolgte fest. Viele von ihnen wurden von hier aus in Konzentrationslager und damit in den sicheren Tod geschickt. In die alten Holztüren haben unzählige Häftlinge ihre Namen geritzt - noch heute sichtbare Spuren bedrückender Schicksale. Die Gedenkstätte Zellentrakt wird als Außenstelle des Stadtarchivs Herford ehrenamtlich durch das Kuratorium „Erinnern Forschen Gedenken“ getragen.

In unmittelbarer Nähe zum Rathaus befinden sich mit der Münsterkirche und der Markthalle weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt, die zusammen mit den umliegenden Stiftshäusern ein zentrales und sehr sehenswertes städtebauliches Ensemble in Herford bilden.

 

Weitere Infos: www.fahr-im-kreis.de

Auf der Karte

Rathausplatz

32052 Herford

Deutschland


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