Maria in Vinea, ehemaliges Dominikanerkloster Warburg

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Kirche

Eindrucksvoll beherrschen die evangelische Pfarrkirche und das Marianum die Silhouette Warburgs. Das Gymnasium auf dem Ikenberg hat eine lange Tradition: Schon 1628 eröffneten dort Dominikaner eine höhere öffentliche Schule – sie wurde auch nach der Aufhebung des Klosters (1824) weitergeführt. 1281 vom Paderborner Bischof Otto von Rietberg berufen, hatte der Predigerorden zunächst für Konflikte gesorgt. Die Bürger der Altstadt wehrten sich gegen die Schenkung ihrer Marienkapelle und des für die Konventbauten vorgesehenen Areals an die Mönche – der Streit wurde jedoch beigelegt. Wesentliche Teile der ehemaligen Klosteranlage stammen aus dem 18. Jahrhundert. Ein Ergebnis verschiedener Bauphasen ist die Kirche, deren Innenraum alle zwei Jahre jungen Künstlern für die Inszenierung ihrer Arbeiten zur Verfügung steht.                         

Sehenswürdigkeiten: Kirche, Barockaltar mit sehenswertem Altarbild, Apostelzyklus mit zwölf Statuen aus Lindenholz (um 1510), Kreuzgang (14. Jh.) mit Fresken aus dem 15. Jh.

 

(Quelle: Annette Fischer, Klosterregion Kulturland Kreis Höxter)

 

Öffnungszeiten in den Sommermonaten:

Sa: 15:00-17:00 Uhr

So: 15:00-17:30 Uhr

Gut zu wissen

Autor:in

Katja Krajewski

Organisation

Kulturland Kreis Höxter, c/o GfW im Kreis Höxter mbH

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Anfahrt
Maria in Vinea, ehemaliges Dominikanerkloster Warburg
Brüderkirchhof 3
34414 Warburg
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