Die Optische Telegraphenstation am Rehberg: Technikgeschichte im Teutoburger Wald
Die Optische Telegraphenstation am Rehberg auf dem Rehberg in Bad Driburg mag auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen, doch mit ihrem bedeutungsvollen historischen Hintergrund erzählt sie eine faszinierende Geschichte. Erbaut 1834 von der preußischen Regierung, war sie Teil der innovativen Telegraphenlinie, die sich über rund 700 Kilometer von Berlin bis nach Koblenz erstreckte. Insgesamt 62 Stationen sorgten dafür, dass ein Signal in erstaunlichen 7,5 Minuten die gesamte Strecke übermittelte. Diese technische Meisterleistung der damaligen Zeit diente der schnellen Kommunikation zwischen den preußischen Rheinlanden.
Wer nach dem Besuch noch mehr entdecken möchte, kann in der Umgebung weitere historische Highlights besichtigen, wie die „Antoniuskapelle“, das „Wasserschloss Heerse“ oder die Stiftskirche („Eggedom“).
Obwohl der Betrieb nach nur 15 Jahren eingestellt und die Station abgerissen wurde, bleibt ihre Bedeutung erhalten. Heute lädt die ehemalige Stelle, eingebettet in die malerische Landschaft des Teutoburger Waldes, zu einem Besuch ein, der das Bewusstsein für die frühen technologischen Errungenschaften weckt. Die Station ist nicht nur ein Denkmal der Technikgeschichte, sondern auch ein attraktives Ausflugsziel für alle, die sich für die Anfänge moderner Kommunikation interessieren. Der Besuch des Ortes bietet die perfekte Gelegenheit, in die ruhige Schönheit der Umgebung einzutauchen und dabei die technischen Raffinessen vergangener Zeiten zu erkunden. Wer sich für einen Ausflug nach Bad Driburg entscheidet, wird nicht nur die faszinierende Geschichte dieser Telegraphenstation entdecken, sondern auch die Möglichkeit haben, sich mit der Region und ihrer Entwicklung zu verbinden. So wird die Optische Telegraphenstation am Rehberg zu einem Highlight für Geschichtsinteressierte und Technikbegeisterte gleichermaßen. Ein Besuch lohnt sich, um die Vergangenheit lebendig werden zu lassen und sich von der Innovation der damaligen Zeit inspirieren zu lassen.
Gut zu wissen
Allgemeine Informationen
Parkplätze vorhanden
Zahlungsmöglichkeiten
Anreise & Parken
Anschließend folgt man der Pyrmonter Straße weiter und fährt über die L954, die Altenbekener Straße sowie die L755 in Richtung Altenbeken. In Altenbeken biegt man schließlich rechts ab auf den Eggeweg zur Rehberghütte.
Von hier aus lassen sich sowohl die reizvolle Umgebung des Teutoburger Waldes als auch die geschichtsträchtige Stelle der Telegraphenstation wunderbar erkunden.
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