In Herford, so wie im restlichen Deutschland traf die NS-Ideologie auf begeisterte Zustimmung bis hin zu stillem Mitlaufen.
Die Verfolgung von Minderheiten und politisch Andersdenkenden, die zunehmende Militarisierung und Kriegsvorbereitung lösten kaum offenen Widerspruch aus. Versuche des Widerstands wurden brutal unterdrückt oder blieben isoliert.
Die überarbeitete Fassung der ursprünglich 2013 - 2014 gezeigten Ausstellung lädt dazu ein, zu verstehen, welche gesellschaftlichen Mechanismen damals wirkten und mit welcher Aufmerksamkeit wir unsere Gegenwart betrachten müssen. Denn antidemokratische, populistische und rechtsradikale Positionen haben erneut Aufwind. Methoden wie Begriffsumdeutungen, die Ausnutzung realer Sorgen oder die Abwertung von Gegnern und Minderheiten begegnen uns wieder, sowohl im öffentlichen Raum als auch in den sozialen Medien. Geschichte wiederholt sich nicht, doch sie kann uns sensibilisieren.
Die Ausstellung wird ab dem 27.01.2026 in der Gedenkstätte Zellentrakt zu den allgemeinen Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 14 - 16 Uhr geöffnet. Begleitend zu den Themen der Ausstellung steht ein Pädagogisches Programm zur Verfügung. Führungen für Gruppen/Schulklassen sind unter Tel. 05221-189257 vereinbar.
Recherche und Texte: Christoph Laue
Überarbeitung in Kooperation mit Nina Pape und Michael Girke
Gestaltung: Elke Brunegraf
Die Ausstellung konnte erstellt werden mit freundlicher Unterstützung von:
Landeszentrale für politische Bildung NRW
Stiftung der Sparkasse Herford
Kommunalarchiv Herford
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