Lange Museumsnacht
Das Archäologische Freilichtmuseum startet diesmal ganz groß in den Frühling: Die Museumsnacht steht im Zeichen von Riesen und Trollen. In dieser Nacht wird die Anlage in zauberhaftes Licht getaucht. Am Feuer kann man Märchen zu Riesen und Trollen lauschen. Ein Vortrag mit dem Titel „Götter und Riesen – Eine Hassliebe unter Verwandten. Exkurs in die nordisch-germanische Mythologie“ liefert einen Eindruck zum frühgeschichtlichen Riesen-Image. Als Walking Acts treten last but not least Riesen und Trolle auf.
Highlights der Veranstaltung sind Feuershows der Bielefelder Feuerkunstgruppe FeuerFlut. Denn das Museumsteam möchte mit Licht, Farbe und Musik einen fetten Schlussstrich unter den Winter ziehen. Präsentiert wird im Übrigen alles, was nachts schön sichtbar ist: Eine Wikingergruppe heizt beispielsweise den frühmittelalterlichen Perlenofen ein und erzeugt farbenfrohe Glasperlen. Auch ein Schmied zeigt sein Handwerk. An einem der vielen Lagerfeuer können unter kundiger Anleitung mit Feuerstein, Katzengold und Zunderpilzen wie in der Steinzeit Feuer entfacht werden. Wem das noch zu dunkel ist, der kann in einem Workshop Fackeln bauen. Überdies wird der frisch gebaute steinzeitliche Kuppelbackofen eingeheizt und Steinzeit-Brot gebacken.
Wer noch ein Geschenk sucht wird auf dem nächtlichen Markt fündig. Der Schmied bietet handgemachte Produkte an, der „Irre Wikinger“ aus Schleswig bringt Frühmittelalter-Accessoires mit. Auch die vom Museum patentierte Marke UrLand etabliert sich so langsam. Ein extra Stand mit dem neuen UrLand Met darf deshalb nicht fehlen. Ergänzt wird das Angebot durch den Stand von Trollmarkt aus Kassel – für alle, die einen Troll in der Verwandtschaft haben. Und Menschen über 2 Meter haben an diesem Abend freien Eintritt.
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