Vortrag im Heimatmuseum Hüllhorst
In den letzten Jahren haben einige Politiker und auch Wissenschaftler argumentiert, dass die neuen autoritär-populistischen und radikal nationalistischen Gruppen und Parteien, die als Neue Rechte seit den 1990er Jahren in Ländern wie den Vereinigten Staaten, Frankreich, Italien und Deutschland entstanden sind und Einfluss gewonnen haben, als Wiederaufstieg des „Faschismus“ gedeutet werden sollten oder sogar müssen.
Allerdings haben viele Historiker davor gewarnt, die neuen rechtsextremistischen Bewegungen als „faschistisch“ zu bezeichnen, weil dies Fehldeutungen und Missverständnisse fördern könnte. Aus der Sicht dieser Geschichtswissenschaftler muss der Faschismus, dessen Aufstieg 1919 in Italien begann, auf die besonderen Bedingungen der 1920er und 1930er Jahre bezogen werden. Zudem sind Unterschiede zur Neuen Rechten offenkundig, so im Hinblick auf das Ausmaß und den Stellenwert politischer Gewalt, des Antikommunismus und der Kriegsbereitschaft. In dem Vortrag sollen diese Differenzen herausgestellt, aber auch Ähnlichkeiten (z. B. hinsichtlich der Fremdenfeindlichkeit und der Berufung auf „das Volk“) behandelt werden. Letztlich richten sich beide Bewegungen direkt gegen die liberale pluralistische Demokratie.
Allerdings haben viele Historiker davor gewarnt, die neuen rechtsextremistischen Bewegungen als „faschistisch“ zu bezeichnen, weil dies Fehldeutungen und Missverständnisse fördern könnte. Aus der Sicht dieser Geschichtswissenschaftler muss der Faschismus, dessen Aufstieg 1919 in Italien begann, auf die besonderen Bedingungen der 1920er und 1930er Jahre bezogen werden. Zudem sind Unterschiede zur Neuen Rechten offenkundig, so im Hinblick auf das Ausmaß und den Stellenwert politischer Gewalt, des Antikommunismus und der Kriegsbereitschaft. In dem Vortrag sollen diese Differenzen herausgestellt, aber auch Ähnlichkeiten (z. B. hinsichtlich der Fremdenfeindlichkeit und der Berufung auf „das Volk“) behandelt werden. Letztlich richten sich beide Bewegungen direkt gegen die liberale pluralistische Demokratie.
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