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Badehaus I im Kurpark, Bad Oeynhausen

  • Bad Oeynhausen

Das Badehaus I mit dem H-förmigen Grundriss dreht dem Kurpark den Rücken zu. Zwar können Sie den sogenannten „Prototyp“ eines Badehauses von dort begehen, der geschmückte Haupteingang befindet sich jedoch auf der Seite der Innenstadt, an der Herforder Strasse. Zwischen 1854 und 1857 errichtet, bekam das erste Wannenbad des Ortes einen zentralen Kuppelraum, der an eine römische Thermenanlage erinnert. Der Stil des gesamten Baus ist jedoch eher im spätklassizistischen Stil gehalten. Finanziert und in die Wege geleitet wurde der Bau vom König Friedrich Wilhelm IV persönlich. Die architektonische Planung wurde dem Berliner Architekten Carl Ferdinand Busse übertragen, der auch einige andere Projekte innerhalb des Kurparks betreut hat.

Der Standort außerhalb des Kurparks erklärt sich daher, dass ein Gefälle vom Oeynhausen Sprudel zum neuen Badehaus genutzt werden sollte, um die Sole direkt in die Wannen leiten zu können.

Eine erste Restaurierung fand um 1895 statt. Leiden mussten der Bau und seine aufwendigen Wandmalereien während des Zweiten Weltkrieges, als das Badehaus I hauptsächlich als Lagerraum diente. Trotz einer erneuten Renovierung im Jahre 1952, wurden alte Spuren der Wandmalereien erst in den 80er Jahren wieder entdeckt und frei gelegt. Über die lange Zeit erhalten geblieben ist der im Gegensatz zum schlichten Stil des Gebäudes aufwendig gestaltete Haupteingang. Hier befindet sich ein Giebelrelief, das mehrere Figuren darstellt, unter anderem Hygieia, die Göttin der Gesundheit. Darunter befindet sich über jeder der drei Flügeltüren eine allegorische Figur. Jede dieser Figuren stellt eine Jahreszeit dar, wobei der Winter fehlt. Dies ist wohl auf den ruhigen Kurbetrieb während der Wintermonate zurückzuführen.

Auf der Karte

Im Kurpark

32545 Bad Oeynhausen

Deutschland


Tel.: 05731 1300

Fax: 05731 131335

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