Rundwanderweg Nr. 2 durch das Brakeler Bergland von Rheder über Gehrden und Siddessen zurück nach Rheder

  • Start: Rheder
  • leicht
  • 13,90 km
  • 4 Std. 45 Min.
  • 177 m
  • 223 m
  • 142 m
  • 80 / 100
  • 20 / 100

Beste Jahreszeit

Dieser 14 km lange, abwechslungsreiche Rundwanderweg ist ideal für Familien mit älteren Kindern (kein Kinderwagen!). Neben vielen historischen Bauwerken und Kunstschätzen locken botanische Raritäten, atemberaubende Rundblicke und ein Obstbaum- und  Gewässerlehrpfad.

Ausgangspunkt unserer Rundwanderung ist der Parkplatz vor der Kirche in Rheder. Nutzen Sie die Gelegenheit vor dem Aufbruch und gehen Sie hinein in das Gotteshaus, an dem zwei berühmte Baumeister ihre Vorstellungen von westfälisch geprägter Nachgotik und echt westfälischem Barock verwirklicht haben: Gottfried Laurenz Pictorius und sein Nachfolger Johann Conrad Schlaun. Auftraggeber war Burchard Bruno von Mengersen, Erster Minister und Geheimer Rat am bischöflichen Stuhl in Paderborn und Erbherr auf der »Alten Burg« in Rheder. Schreibt man die bauliche Hülle eher dem altgedienten Architekten Pictorius zu, so geht nachweislich die gesamte Innenkonzeption und die qualitätvolle barocke Ausstattung auf den jungen Schlaun zurück, der gerade dabei war, die Kapuzinerkirche in Brakel zu erbauen. Ein Stück Familien- und Ortsgeschichte zugleich spiegelt sich in den Epitaphien wider, das Rittergeschlecht von Mengersen betreffend, welches seine letzte Ruhestätte unter dem erhöhten Chor gefunden hat.

Mit diesen Eindrücken sollten Sie sich nun auf den Weg machen in Richtung Vorburg. Entweder über die Johann Conrad Schlaun Straße oder die B 252, die den Ort in seiner ganzen Länge durchteilt. Die langgestreckte Straßenfront der Vorburg mit Torfahrt und markanten Eckoktogonen, die als dreiflügelige Anlage 1715‑1718 errichtet worden ist und heute vornehmlich der Schloßbrauerei und der Betriebsverwaltung dient, ist nicht zu übersehen. Durchschreiten Sie kurz die Tordurchfahrt, lassen Sie den Blick auf das Schloß und den einmaligen Binnenhof auf sich wirken. Der Vorburg liegen Entwürfe der beiden Schlaunvorgänger Lambert Friedrich Corfey und Gottfried Laurenz Pictorius zugrunde. Schlaun hatte in der Endphase nachweislich die Bauaufsicht bei diesem Projekt übernommen. Das Schloß war 1750 fertiggestellt, über die Autorschaft des Baumeisters ist sich die Fachwelt noch nicht einig. Jedenfalls macht die farbliche Trennung von Vorburg und Herrenhaus den Altersunterschied deutlich. Teile des Schlosses und die Brauerei-Anlagen sind nach Vereinbarung zu besichtigen, hierfür sollten Sie sich einmal separat Zeit nehmen.

Wir setzen unsere Wanderung an der Straßenfront der Vorburg bis zum Eckoktogon fort, hier biegen wir nach rechts ab und begeben uns auf dem „Parkweg" in Richtung Schloßpark. Links und rechts des Weges sehen wir noch Einrichtungen der Brauerei. Dann bietet sich uns in südlicher Richtung ein Ausblick auf das Oberdorf und die sich anschließende Spiegelbreite, das Baugebiet der letzten 50 Jahre. Mit Blickwendung nach rechts sehen wir das Schloß mit der Orangerie auf der Südseite und das Sudhaus der Brauerei im südlichen Flügel der Vorburg.

Nach ein paar Schritten überqueren wir die Nethe, die ein Stück flußaufwärts einen Teil ihres Wassers mit Hilfe eines Wehrs an den Mühlengraben abgibt, den wir sogleich sehen können. Das Gebäude der ehemaligen Mühle hat seinen Fachwerkanbau nach einem Brand eingebüßt und dient heute ausschließlich der Wohnnutzung. Im Souterrain befindet sich eine Turbinenanlage, die auch heute noch der Stromerzeugung dient.

Der Gebäudekomplex auf der linken Seite unseres Weges ist der im Volksmund genannte »Bierkeller«, er dient heute der Reifelagerung des jungen Bieres bei konstanter Temperatur von 6° C.

Wir betreten den Naturpark Sieseberg und sogleich bietet sich uns ein lohnenswerter Blick in den weiten Landschaftspark, der von der Nethe durchflossen wird. Die Westseite des Schlosses, Gartenseite genannt, und Partien des Unterdorfes mit der Kirche liegen nun im Blickfeld. Der Park, am Ende des 18. Jh. nach englischem Vorbild begonnen, wurde 1838 bis 1843 durch Joseph Bruno von Mengersen in einer zweiten Phase mit ca. 8 ha Größe angelegt, basierend auf der Grundlage der Gartentheorien des Fürsten von Pückler-Muskau. Später wurde er auf fast 100 ha erweitert. Gestalterisches Hauptmerkmal des Landschaftsparks ist bis heute eine Sichtachse, „Pückler-Schlag“ genannt, die sich vom zentralen Gartensaal des Schlosses bis in die Höhen des steil ansteigenden bewaldeten Sieseberges erstreckt.

Übrigens, Graf Joseph-Bruno von Mengersen war der letzte männliche Vertreter seines Geschlechts; man nennt ihn noch heute den "Dichtergrafen". Einige Romane; Epen und Gedichtbände zeugen von seinem Können. Der älteste Sohn seiner jüngsten Tochter Maria, die mit dem Landrat Raban Spiegel v. u. z. Peckelsheim verheiratet war, Adolf Frhr. Spiegel, wurde Erbe aller Rheder'schen Besitzungen.

Ein erhaltenes Ausstattungselement des Parkes ist der Tempel auf einer Anhöhe am Eingang. In direkter Nachbarschaft des „Pückler-Schlages" auf etwa der Hälfte des ansteigenden Waldes befindet sich unter einer Blutbuche das Erbbegräbnis der heutigen Besitzerfamilie Spiegel von Peckelsheim, mehrfach zu erreichen über eine separate Zuwegung und mehrere Natursteintreppen.

Wir passieren nun den Schlossteich, nach barockem Vorbild gespeist durch unterirdisch zugeführtes Wasser aus dem Mühlengraben.

Wir durchschreiten den Landschaftspark direkt am Fuße des Sieseberges mit seinem reichen Bestand an alten Baumriesen und passieren einen weiteren Teich, den Rohr- oder auch Riedteich, der vom Zufluß aus dem Schlossteich, aber auch von echtem Quellwasserzulauf des Sieseberges gespeist wird. Von hier aus sollten Sie noch einmal einen Blick zurück auf das Schloss werfen und Ihre ganze Aufmerksamkeit der umfassenden landschaftlichen Gestaltung schenken. Besonders reizend ist diese Auenlandschaft im Frühjahr, wenn Wiesenschaumkraut, Lerchensporn und der Bärlauch in voller Blüte stehen.

Weitere botanische Raritäten birgt der Landschaftspark und das weite unter Naturschutz stehende Gelände des Sieseberges. Der Märzbecher beispielsweise zählt noch zu den sich großflächig ausbreitenden Frühestblühern.

Nachdem wir durch die Torpfeiler den Park verlassen, wenden wir uns sofort nach links und verbleiben auf dem von Forst- und Landwirtschaft genutzten Weg, der uns zwischen dem Waldgebiet „Mähne" und dem landwirtschaftlich genutzten „Dollenkamp" leicht ansteigend bis zum Beginn des „Sünderholzes" führt. Beide Waldgebiete gehören zum Besitz des Grafen Sierstorpff, Bad Driburg.

Kurz nachdem wir das Fichtenwäldchen auf der Feldseite passiert haben, erreichen wir den Verbindungsweg von Siddessen nach Schmechten bzw. Istrup. Hier lohnt ein Blick auf den Brakeler Talkessel, auf die hochgelegenen Felderbreiten und die ausgedehnten Waldstufen des Lippischen Berglandes und des angrenzenden Weserberglandes. Selbst der Köterberg ist bei klarem Wetter von hier gut auszumachen.

Ein Stückchen weiter geradeaus kommen wir zur rechtwinkligen Abbiegung des Weges nach Schmechten und Istrup. Hier erreicht das Gelände eine Höhe von ca. 225 m. Wir gehen jedoch geradeaus auf dem konstant abschüssigen Weg durch das Sünderholz und überqueren schließlich die K 20, die Gehrden und Schmechten .miteinander verbindet. Hier wenden wir uns nach halblinks und begehen den stetig ansteigenden Waldweg parallel zur Kreisstraße durch das „Mittelholz", vorbei an der Schutzhütte „Eichental“ und am Schießstand in Richtung Gehrdener Sportplatz, der dem Feriendorf Gehrden vorgelagert ist. Hier treffen wir ein erstes Mal auf den Obstbaumlehrpfad, der 1995 angelegt wurde. 54 verschiedene Obstsorten wurden hier angepflanzt, einige davon ortstypisch wie z.B. der „Brakeler Apfel“.

Wir passieren den Hudewald, er diente in früherer Zeit als Gemeindewiese, auf der die Kleinbauern und Bürger des Ortes bis zu drei Rinder weiden lassen konnten. Die Anpflanzungen des Hudewaldes erfolgten 1997 nach historischen Vorgaben in der Trägerschaft des Heimat- und Verkehrsvereins Gehrden. Der Bestand von 52 noch vorhandenen Eichen, allesamt Naturdenkmale, wurde um 103 Neuanpflanzungen ergänzt.

Über den Sportplatz gelangen wir in den nördlichen Randbereich des Gehrdener Feriendorfes und treffen wieder auf den Obstbaumlehrpfad, von dem wir nun einen außergewöhnlichen Blick auf den Hudewald haben.

Wenn wir der Straße geradeaus folgen, erreichen wir den Rotheweg, der nach rechts ins Dorf führt. Bergab, vorbei am barocken Bildstock „Christus am Ölberg“, errichtet 1708, erreichen wir die Öse. Dieser kleine Fluss durchquert die Gemeinde Gehrden und mündet bei Siddessen in die Nethe. Wir folgen dem Lauf der Öse entlang des Gewässerlehr-pfades, der vom Sportfischerverein errichtet wurde. Zahlreiche Infotafeln geben hier Auskunft über die heimische Tierwelt im und am Bachlauf. Vorbei an der ehemaligen Klostermühle aus dem Jahr 1708 erreichen wir einen Bildstock aus dem Jahr 1701 mit dem Bildnis einer Pieta.

Danach gelangen wir, uns rechts haltend, in die Dorfmitte auf den Hansaplatz. Sie sollten es nicht versäumen, sich den historischen Ortskern anzusehen. Kurze Wege führen zum Schloss Gehrden, dass bis zur Säkularisation im Jahr 1810  ein Benediktinerinnenkloster war. Heute beherbergt es das Familienerholungswerk des Erzbistums Paderborn. Ein Kleinod hohen Ranges ist die im 12. Jahrhundert erbaute ehemalige Klosterkirche St. Petrus und Paulus, heute Pfarrkirche Gehrdens. Romanische Architektur und barocke Ausstattung bilden eine einzigartige Synthese. Sie beherbergt nicht nur eine Fülle von Kunstschätzen, sondern auch eine historisch einzigartige Glockenanlage, bestehend aus neun Glocken. Im ehemaligen Klosterbezirk befindet sich auch die Apostellinde, sie soll die drittälteste Linde in Deutschland sein. Über das genaue Alter ist sich die Fachwelt noch nicht einig.

Bevor wir zum Hansaplatz zurückkehren, sollten wir uns noch das ehemalige Rathaus sowie weitere sehenswerte Fachwerkbauten ansehen. Wir passieren die Bürgerhalle und setzen vom Hansaplatz aus unsere Wanderung fort in Richtung Ösebrücke, die eine Statue des Hl. Nepomuk ziert. Links abbiegend in die Straße „Am Ring“ müssen wir nun den stetig ansteigenden „Rosenberg“ hinaufwandern, der von der alljährlich stattfindenden Kreuztracht am Karfreitag wohl vielen Menschen bekannt sein dürfte. Steinerne Stationsbilder, die nach dem Ersten Weltkrieg von Gehrdener Familien zum Gedenken an die gefallenen Söhne gestiftet wurden, begleiten uns nun bis zum Ziel in Form eines steinernen Hochkreuzes auf die Anhöhe. Hier steht auch die Katharinenkapelle von 1668 sowie ein doppelseitiger barocker Bildstock mit einer Legendendartstellung zur Vita der Hl. Katharina.

 

Von diesem Standpunkt aus sollte der Wanderer eine Weile Umschau halten. Lohnende Fernsicht in alle Himmelsrichtungen: im Westen das Eggegebirge, die Ortschaften Altenheerse und Drinenberg, im Osten ein partieller Blick auf Siddessen und ein herrlicher blick nach Osten z. B. auf die Radarstation bei Auenhausen.

 

Wir setzen unsere Wanderung fort auf der linken Seite des Hochkreuzes durch ein der Gemeinde Gehrden gehörendes Weidegelände, hier treffen wir auf ein weiteres Teilstück des Obstbaumlehrpfades. Am Ende der Weide führt uns unser Weg linke Hand über den asphaltierten Weg, der bergab im spitzen Winkel auf den Weg durch das herrlicheTiefental nach Siddessen, dem Landesgolddorf von 1991 führt.

 

Bevor wir unsere Wanderung fortsetzen, sollten wir uns den Sehenswürdigkeiten Siddessens zuwenden. Das älteste Baudenkmal, das barocke Portal der ehemaligen Kapelle von 1668, steht am südöstlichen Zugang zum Kirchplatz und ist geschmückt mit dem Wappen des Bischofs Ferdinand von Fürstenberg. Die heutige Kirche, ein neugotischer Bau aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, einige sehenswere Häuser und Höfe mit Hausinschriften, der Wasserhof sowie zwei barocke Bildstöcke mit den Bildnissen des Hl. Antonius und der Hl. Apollonia zählen zu den Sehenswürdigkeiten im Dorf (siehe auch Beschreibung Wandeweg Nr. 1).

 

Das dieser Rundweg über weite Strecken identisch ist mit dem Kreiswanderweg bzw. dem X2-Wanderweg des EGV oder dem Nethe-ÖseWeg, wird der Wanderer schon bemerkt haben.

 

Nur wenige Meter östlich der Kirche gelangen wir zum Beginn des „Klinkenhahn“, einem am Berghang zunächst parallel zur Öse verlaufenden Weg. Nach einigen hundert Metern mündet die Öse in der Talsenke in die Nethe, die nun auf der rechten Seite unterhalb unseres Wanderweges dahinfließt. Dieses Teilstück des Wanderweges ist jüngst als Radweg ausgebaut worden und quert über eine neue Brücke die Nethe und verläuft dann parallel der B 252 in Richtung Rheder.

 

Wir verbleiben nun auf dem leicht erhöht liegenden Waldweg, der uns, parallel zum Nethelauf, wieder durch Naturschutzgebiet Sieseberg führt, bis wir auf Höhe des Flutwehrs sind, welches einen Teil des Nethewassers für den zuvor beschriebenen Mühlengraben abzweigt. Über einen schmalen Fußpfad steigen wir die kleine Anhöhe zum Steg über den Mühlengraben hinab und überschreiten kurz die Wehrbrücke um die im Jahre 2000 errichtete „Fischtreppe", genauer gesagt den „Mäander-Pass" in Augenschein zu nehmen. Von hier aus ist das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Nethetal in seiner ganzen Weite wahrzunehmen. Auch die„ Spiegelbreite" auf der anderen Seite des Nethetals ist von hier aus gut auszumachen.

 

Wir begeben uns nun über den „Philosophenweg", so ist die offizielle Bezeichnung des Damms zwischen Nethe und Mühlengraben, wieder zurück nach Rheder. Was die Fauna hier anbetrifft, so sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sowohl die Wasseramsel als auch der Eisvogel beständige Bewohner dieses Areals sind. Wir kommen noch an künstlich geschaffenen Teichen vorüber, die zur Biologischen Kläranlage der von Mengersen'schen Dampfbrauerei gehören. Unter ständiger Zuführung von Sauerstoff in das leicht verschmutzte Wasser durch ein bewegliches Schlauchsystem klärt sich das eingeleitete Schmutzwasser von Teichbecken zu Teichbecken auf natürliche Art und Weise.

 

Nach wenigen weiteren Schritten sehen wir die Einmündung des Sieksbachs in die Nethe. Er hat sich seinen Weg gebahnt von den Hampenhausener Quellen durch das landschaftlich reizvolle abgelegene Rheder'sche Siektal, genannt „Himmelreich“.

 

Über den Parkweg, den wir zu Beginn unseres Rundwanderweges bereits kennengelernt haben, oder die anfangs erwähnte Wegvariante über die „Katharinabrücke“ gelangen wir wieder zurück ins Dorf und zu unserem Ausgangspunkt an der Kirche.

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Wegpunkte der Route

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Allgemeine Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundweg
Wegbeschreibung

Ausgangspunkt unserer Rundwanderung ist der Parkplatz vor der Kirche in Rheder. Wir gehen in Richtung Vorburg entweder über die Johann-Conrad-Schlaun-Staße oder die B 252, die Rheder in seiner ganzen Länge durchteilt und an der Straßenfront der Vorburg entlang bis zum Eckoktogon. Dort biegen wir rechts ab und begeben uns auf den "Parkweg" in Richtung Schloßpark.Nachdem wir die Nehte überquert und zwei Schloßteiche passiert haben, verlassen wir den Park durch zwei Torpfeiler und wenden uns sofort nach links. Wir bleiben auf dem Weg, bis wir ein Fichtenwäldchen auf der Feldseite passiert haben und erreichen kurz danach den Verbindungsweg von Siddessen nach Schmechten bzw. Istrup. Ein Stückchen weiter geradeaus kommen wir zur rechtwinkligen Abbiegung des Weges nach Schmechten und Istrup.Wir gehen jedoch geradeaus auf dem konstant abschüssigen Weg und überqueren schließlich die K 20, die Gehrden und Schmechten miteinander verbindet. Hier wenden wir uns nach halblinks und begehen den stetig ansteigenden Waldweg parallel zur Kreisstraße.Über den Gehrdener Sportplatz gelangen wir in den nördlichen randbereich des Gehrdener Feriendorfes. Wir folgen der Straße geradeaus und erreichen den Rotheweg, der nach rechts bergab ins Dorf führt. Danach gelangen wir, uns rechts haltend, in die Dorfmitte auf den Hansaplatz. Von hier aus setzen wir unsere Wanderung Richtung Ösebrücke fort. Links in die Straße "Am Ring" abbiegend müssen wir nun den stetig ansteigenden "Rosenberg" bis zur Katharinenkapelle auf der Anhöhe hinaufwandern.Der Weg führt uns nun auf der linken Seite des Hochkreuzes durch ein der Gemeinde Gehrden gehörendes Weidegelände. Am Ende der Weide führt uns unser Weg linke Hand über den asphaltierten Weg bergab nach Siddessen. Nur wenige Meter östliche der Kirche gelangen wir zum Beginn des "Klinkenhahn", einem am Berghang zunächst parallel zur Öse verlaufenden Weg. Wir bleiben auf diesem Waldweg bis wir auf Höhe des Flutwehrs sind. Über einen schmalen Fußpfad steigen wir die kleine Anhöhe zum Steg über den Mühlengraben hinab und überschreiten kurz die Wehrbrücke. Nun begeben wir uns auf den "Philosophenweg", so ist die offizielle Bezeichnung des Damms zwischen Nethe und Mühlengraben, wieder zurück nach Rheder. Über den Parkweg gelangen wir wieder zurück ins Dorf und zu unserem Ausgangspunkt an der Kirche.

Ausrüstung

Fernglas

Anfahrt

Von der Autobahn A44 (Dortmund-Kassel), Ausfahrt Warburg (weiter in Richtung Brakel) vorbei an Peckelsheim, Niesen, Siddessen nach Rheder.                                           Von Paderborn über die Bundesstraße B 64 bis zur Abfahrt Brakel, auf die B 252, links Richtung Warburg.

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus Linie 550 von Brakel Bahnhof nach Rheder

Literatur

Rundwanderweg "Brakeler Bergland"

Karten

Stadt- und Wanderplan Brakel

Weitere Informationen

www.brakel.de

tourist-info@brakel.de

Tourist-Information, Am Markt 5, 33034 Brakel / Telefon-Nr. 05272/360269

Wegbelag

  • Straße (6%)
  • Asphalt (18%)
  • Schotter (56%)
  • Wanderweg (15%)
  • Pfad (4%)

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