Mit Rainer Maria Rilke unterwegs in Italien

  • Vortrag/Lesung

Ein literarisch-kulturgeschichtlicher Bilder-Streifzug

vom Gardasee bis nach Capri

Rainer Maria Rilke war nicht nur ein außergewöhnlicher Dichter, sondern auch ein bedeutender Reisender. Als unbehauster Troubadour reiste er jahrzehntelang kreuz und quer durch Europa, von seiner Geburtsstadt Prag nach Deutschland und nach Frankreich, vom hohen Norden bis nach Ägypten.

Eine besonders starke Reise-Beziehung hatte er schon seit seiner Kindheit zu Italien. Er verbrachte immer wieder längere Aufenthalte meist in den klassischen Reisezielen der damals wohlhabenden aristokratischen Elite, z. B. in Florenz, Rom, Neapel, auf Capri und besonders gerne in Venedig,. Reisen war für ihn oft Arbeit, immer wieder ließ er sich von den italienischen Landschaften, den Städten und der Kunst zu seinen bekanntesten Werken inspirieren. Ein wichtiger Ort wurde auch das Schloss Duino an der Adria, wo die ersten Gedichte der berühmten „Duineser Elegien“ entstanden. Oftmals ließ er Hauptsehenswürdigkeiten „links“ liegen, gerne bevorzugte er aber luxuriöse Unterkünfte, besonders gerne, wenn er selbst die Rechnungen nicht bezahlen musste…

Diese Bilder-Präsentation verfolgt mit Gedichten und Prosatexten Rilkes vielfältige Reiseerlebnisse auf der Appeninhalbinsel.

Referent: Klaus Kirmis, Osnabrück/Bremen


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Lippe-Detmold e.V.

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