Vanya
Tschechows Geschichte ist gleichzeitig urkomisch und schmerzhaft tragisch: Sie handelt vom Umgang der Menschen miteinander, der geprägt ist von Angst, Peinlichkeiten und Gleichgültigkeit, aber manchmal eben auch von Mitgefühl und liebevoller Hingabe. Von der Hoffnung auf Erlösung und dem Traum vom kleinen Glück. Denn wir haben doch immer eine Wahl und von unseren Entscheidungen hängt ab, ob am Ende das Bedauern oder die Liebe bleibt. Was bedeutet es eigentlich, in diesen makabren Zeiten Mensch zu sein?
In London und New York wurde dieses mitreißende und außergewöhnliche Theatererlebnis zu Recht gefeiert: Tony-Award-Gewinner Simon Stephens hat eine radikale, neue Version des Meisterwerkes „Onkel Wanja“ geschrieben – für einen einzigen Schauspieler.
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