© Ingrid Menzel

Karlsschanze bei Willebadessen

  • Willebadessen

Die Karlsschanze führte ursprünglich den Namen Behmburg, die doppelte Wall-Anlage trägt ihren heutigen Namen erst durch die Benennung des Paderborner Erzbischofs Ferdinand Freiherr von Fürstenberg, (es ist also eine Geschichtsfälschung).
Literatur: LIPPERT ,,Das Eggegebirge und sein Vorland"

Die Karlsschanze wird im Volksmunde eigentlich die Behmburg genannt.
Sie ist eine alte Volksburg und diente unseren Vorfahren als Zufluchtsstätte, wenn feindliche Völker ins Land drangen. Diese alte Volksburg hat mehrere Erdwälle. Sie waren damals hoch und mit spitzen Pfählen versehen.
Nach Süden sieht man noch drei Erdwälle in großem Abstande. Sie sind heute zerfallen, aber man kann noch recht deutlich die ganze Anlage erkennen. Nach SO fällt hier das Gebirge sehr steil ab. Dieser Klippenabhang war für die Wallburg ein natürlicher Schutz.
Bei Ausgrabungen entdeckte man einen wichtigen Fund, den Steinsockel eines Gebäudes, wohl das Haus eines Burgvogts (nach B. Ortmann). Die Burgquelle ist verschüttet.
Ein gefundenes Tonscherbenstück gehört dem letzten Jahrh. v. Chr. an.

Nach W. R. Lange (Landes-oberverw.rat) haben die Anlagen keine frühgesch. Funde erbracht, und er schließt wie auch andere Forscher aufgrund der baulichen Eigenarten auf eine Fluchtburg der sächs. karoling. Zeit bzw. auf eine noch spätere Burganlage des 13. Jh. (Histor. Stätten Dlds, III, 1970, S. 380).
Der Gebäuderest, ein längliches Rechteck von 9,3 m x 4,6 m, wurde nach den Ortmannschen Grabungen wieder mit Schutt eingedeckt, um ein Zusammenbrechen durch Frost und Bodendruck zu verhüten. Eine Senkung über der Quelle ist sichtbar.
Die Größe der Burg entsprach ihrer wichtigen Lage am Schnittpunkt des alten Eggeweges und des bequemen Passes Kleinenberg-Wiliebadessen (Sintfeld-Wesergebiet).

Quelle: www.wiki-willebadessen.de

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