Lobetag der Stadt Brakel 2026
Der Abmarsch erfolgt um 9:15 ab dem Marktplatz Brakel. Von dort aus geht es zur Gedenkstätte "Sudheimer Linde" mit anschließendem Gestgottesdienst und Salutschießen. Mit dieser Lobeprozession zur Sudheimer Linde wird an einer Begebenheit gedacht, die sich ereignete, als die Schweden im 30järhigen Krieg vor den Toren Brakels lagen und die Stadt zu stürmen drohten. Der Kern der Prozession ist die Sage vom "Wundersamen Ritter von Brakel". Pater Ewald hat sie in seiner Geschichte der Stadt Brakel, wie folgt beschrieben.
Während des 30 jährigen Krieges nahmen die Bürger der Stadt Brakel einst mit Angst und Schrecken wahr, dass der Sudheimerberg in der Nähe der Stadt ganz schwarz von feindlichen Kriegern war, die sich dort gelagert hatten. Nach den Fähnlein zu schließen, waren es Schweden. Da ertönte die Bürgergllocke. Wer die Waffen tragen konnte, griff zum Schwerte oder zur Lanze, mutig zog die Wehr dem Feinde entgegen, nachdem sie in ihrer Not um die Hilfe des mächtigen Schutzpatrons der Stadt des Hl. Michael angefleht hatten. Kaum hatten sie Jedoch das Stadttor hinter sich, als sie an der Spitze ihres Zuges einen Ritter erblickten, der hoch auf einem weißen, feuersprühenden Rosse sitzend, die drohend erhobene Lanze schwang und dessen Rüstung von Gold und Silber strahlend, fast die Augen blendete. Als der Zug an der über den Nethefluss führenden Sudheimberbrücke anlangte, wo ein Kreis von alten Linden steht, war der Feind spurlos verschwunden, aber auch der Wunderritter. Dieser konnte nach Meinung der frommen Bürger unmöglich kein aderer gewesen sein, als der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Stadt Brakel
Während des 30 jährigen Krieges nahmen die Bürger der Stadt Brakel einst mit Angst und Schrecken wahr, dass der Sudheimerberg in der Nähe der Stadt ganz schwarz von feindlichen Kriegern war, die sich dort gelagert hatten. Nach den Fähnlein zu schließen, waren es Schweden. Da ertönte die Bürgergllocke. Wer die Waffen tragen konnte, griff zum Schwerte oder zur Lanze, mutig zog die Wehr dem Feinde entgegen, nachdem sie in ihrer Not um die Hilfe des mächtigen Schutzpatrons der Stadt des Hl. Michael angefleht hatten. Kaum hatten sie Jedoch das Stadttor hinter sich, als sie an der Spitze ihres Zuges einen Ritter erblickten, der hoch auf einem weißen, feuersprühenden Rosse sitzend, die drohend erhobene Lanze schwang und dessen Rüstung von Gold und Silber strahlend, fast die Augen blendete. Als der Zug an der über den Nethefluss führenden Sudheimberbrücke anlangte, wo ein Kreis von alten Linden steht, war der Feind spurlos verschwunden, aber auch der Wunderritter. Dieser konnte nach Meinung der frommen Bürger unmöglich kein aderer gewesen sein, als der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Stadt Brakel
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