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TeutoTop10 im Kulturland Kreis Höxter

Tipps für 'Heimaturlaub' im Teutoburger Wald, in OstWestfalenLippe

Es geht wieder los, aber sicher! Wunderbare 'Heimaturlaub' Angebote haben wir für Sie zusammengestellt. Unsere Anbieter haben sich sehr gut vorbereitet und freuen sich auf Sie!

Unterwegs im Auenland: Der Netheradweg

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Auf etwa 50 Kilometern durchfließt die Nethe das Kulturland Kreis Höxter vom Rand des Eggegebirges bei Bad Driburg-Neuenheerse bis zur Mündung in die Weser bei Höxter-Godelheim. Der 65 Kilometer lange Netheradweg begleitet sie bei ihrem Lauf und führt dabei durch einen ganz besonderen Naturraum.

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Wer offenen Auges durch die Landschaft radelt und dabei auch noch ein bisschen Glück hat, der kann sogar einen Eisvogel zu Gesicht bekommen. Denn die farbenprächtigen kleinen Vögel lieben die Nethe-Auen. Aber auch andere Tiere – wie Feldschwirl, Nachtigall und Steinkauz - finden hier ideale Bedingungen, denn die Nethe-Aue präsentiert sich in weiten Bereichen noch naturnah und ist daher auch als Schutzgebiet von europäischem Rang klassifiziert.

Mit einer tollen Streckenführung auf gut ausgebauten Radwegen und ohne größere Steigungen ist diese Radtour ein echter Geheimtipp unter den Flussradwegen. Gibt es doch neben der Tierwelt und der Nethe selbst noch jede Menge zu entdecken: Bad Driburg mit dem Gräflichen Park, der Eggedom und Nethestausee in Neuenheerse, die Egge-Quelle und das ehemalige Benediktinerinnenkloster in Willebadessen, die Nethe-Mündung bei Godelheim und die sehenswerten kleinen Orte entlang der Route.

Einen der schönsten Picknickplätze erreichen Sie etwa auf der Hälfte der Strecke am Weidenpalais in Rheder. Das knapp 10 Meter hohe und 30 Meter lange lebende Bauwerk aus Hunderten von Weidenruten bietet im Sommer ein herrlich schattiges Plätzchen. Direkt beim Weidenpalais wurde auch der Uferbereich der Nethe neu gestaltet und lockt zum erfrischenden Fußbad im kühlen Nass. Nur schwer kann man sich hier trennen, denn auch der 8 ha große Landschaftspark, ein kleiner Barockgarten und die 330 Jahre alte Schlossbrauerei Rheder sind einen Erkundungsgang wert. Warum nicht einfach noch mal wiederkommen?

Tipp: Bad Driburg und Höxter sind gut mit der Bahn erreichbar – so kommen Sie ohne Problem zurück zum Startpunkt der Tour. Auch zwischendurch gibt es in Willebadessen, Brakel, Ottbergen und Godelheim Bahnhaltepunkte, so dass sich die Tour jederzeit abkürzen lässt.

Kontakt:
Kulturland Kreis Höxter
Corveyer Allee 7
37671 Höxter
Tel. 05271 - 974323
www.kulturland.org

 

Berinkhusenweg – Wandern rund um Brenkhausen

© Kulturland Kreis Höxter, Katja Krajewski

Schmale Waldpfade, Feldwege und Wiesenpfade wechseln sich auf der 16 km langen Wanderung rund um Brenkhausen ab. Dazu immer neue Ausblicke über die Landschaft, die Klosteranlage Brenkhausen, den Köterberg, die Kalkmagerrasenflächen auf dem Räuschenberg und die weiten Felder und Weiden. Wandern von seiner schönsten Seite! 

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Nordöstlich von Höxter-Brenkhausen liegt das Naturschutzgebiet „Räuschenberg“ - in direkter Nachbarschaft des kleinen Flughafens. Ganz traditionell werden die sonnigen Hangbereiche des Räuschenberges mit Ziegen beweidet. Während im Frühjahr eine bunte Blütenpracht zu bestaunen ist, sorgen im Sommer Oregano und Thymian mit ihrem aromatischen Duft für ein mediterranes Flair.

Immer wieder eröffnen sich auf dieser Wanderung neue Ausblicke über die Landschaft. Beeindruckend ist der Blick auf die Klosteranlage Brenkhausen. Hier hat heute der Generalbischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland seinen Hauptsitz. Ganz im Zeichen gelebter Ökumene und Hand in Hand mit der katholischen Kirche erblüht hier das monastische Leben neu. Planen Sie unbedingt einen Besuch mit ein und überzeugen Sie sich von orientalischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit.

Nach dieser abwechslungsreichen Wanderung wartet im Café am Räuschenberg mit seiner wunderschönen Aussicht aufs Rollfeld und die Umgebung die wohlverdiente Stärkung mit selbstgemachten Kuchen und Torten. Oder aber Sie schließen noch einen kleinen Bummel durch die nah gelegene historische Altstadt von Höxter an und lassen den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen.

Tipp: Wem die 16 km zu lang sind, der findet in dem rund 5 km langen Hudeweg eine schöne kleine Alternative. Der kurze Rundkurs führt einmal rund um den Flugplatz am Räuschenberg - tolle Blicke auf Brenkhausen und Höxter inklusive.

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Agrarhistorischer Wanderweg Bellersen

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Schaukeln macht nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch noch schlau – das sagen zumindest die Hirnforscher. Da passt es gut, dass es auf dieser Tour rund um das Dorf Bellersen gleich zwei Schaukeln zu entdecken gibt: eine große frei schwingende zu Beginn der Tour und eine, auf der man ganz entspannt zurückgelehnt die Landschaft genießen kann.

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Der Agrarhistorische Rundwanderweg beginnt mitten in Bellersen, dem Dorf B. aus der Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Das B könnte aber auch für Bilderbuchdorf stehen, so idyllisch präsentiert sich der kleine Ort mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, gepflegten Gärten und freilaufenden Enten und Gänsen. Der erste Teil der Tour führt Sie entlang des Mühlengrabens auf dem „Erfahrungsweg zur Entfaltung der Sinne“. Egal ob Große Schaukel, Rieseltafel, Wassersäule oder Kettensteg, alle Stationen regen dazu an, die Sinne auf spielerische Weise zu schärfen und selbst zu experimentieren.

Am Mühlrad zweigt der Weg ab und führt vorbei an den Gebäuden der Edelobstbrennerei des Heimat- und Verkehrsvereins. Während die Gebäude selbst eher schmucklos sind, ist der mehrfach prämierte Bellerser Apfelbrand ein echter Hochgenuss (erhältlich z.B. in den regionalen REWE-Märkten).

Den Abenteuerlustigen stellt sich nun die Frage „Furt oder Brücke?“, bevor Sie in eine Landschaft eintauchen, die sich ähnlich idyllisch präsentiert wie der Ort selbst: Unten schlängelt sich die Brucht durch die Wiesen und Weiden, historische Rinderrassen grasen auf den weiten leicht hügeligen Flächen. Vereinzelte Infotafeln erklären anschaulich, wie sich die Natur durch die landwirtschaftliche Nutzung zur Kulturlandschaft entwickelt hat und weisen auf historische Besonderheiten hin.

Das nächste Highlight ist die große Streuobstwiese am Schmandberg. Hier wachsen die Äpfel heran, die von den ehrenamtlichen Brennmeistern aus Bellersen zu edlen Tropfen verarbeitet werden. Einen Hinweis auf ein weiteres regionales Produkt sind die Bienenstöcke unter den Obstbäumen: Der Honig der Imkerei Henselüber die Region hinaus bekannt und z.B. im eigenen kleinen Hofladen oder auf dem Wochenmarkt in Brakel erhältlich.

Durch ein kleines Waldstück kommen Sie schließlich zur großen Landschaftsschaukel. Während Sie hier ihr Picknick genießen, schweift der Blick über die weiten Felder, die das Dorf wie riesige Teppiche umgeben. Gut gestärkt geht es durch den Ort und vorbei am Wohnmobil-Hafen zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

 

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Pilgern auf 2 Reifen: Die Kloster-Garten-Route

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315 Kilometer, 14 Gärten und Anlagen, drei Flüsse und unzählige Sehenswürdigkeiten:
Die Kloster-Garten-Route verbindet außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten mit weiten Landschaften und wird dabei durch die Begegnungen in den Klöstern zu einem ganz besonderen Erlebnis.

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Wer sich auf den Weg macht und das Kulturland Kreis Höxter mit dem Rad auf der Kloster-Garten-Route erkundet, der erlebt eine erstaunliche Vielfalt an Klöstern und Ordensgemeinschaften, imposanten Kirchen und kleinen Kapellen, schmucken Dörfern und liebevoll gepflegten Gartenparadiesen. Ein echter Blickfang sind die neu aufgestellten Bibel-Pfähle, die die Route zu einer echten Pilger-Route machen.

In einer wunderbaren Aktion der Ökumene und Gemeinschaft sind entlang der gesamten Route insgesamt 42 Bibel-Pfähle aufgestellt werden. Vier Meter hoch, aus Lärchenholz und mit einem Bibelvers versehen geben sie die geistlichen Impulse entlang der Route. Der jeweils dargestellte Bibelvers wurde von den Gemeinden vor Ort ausgewählt und interpretiert. „Alle Dinge sind möglich“ steht da beispielsweise auf dem Pfahl in Borgentreich-Körbecke. Ein schöner Zuspruch, gerade auch in Zeiten wie diesen.

Ein kleines Begleitheft bündelt die Interpretationen und bietet die Möglichkeit, die an 28 Bibel-Pfählen angebrachten Buchstaben-Stempel - wie in einem Pilgerpass - in das entsprechende Feld zu stempeln. Hat man die Route erradelt, ergibt sich ein "Losungswort".

Aber nicht nur die Klöster und die Bibel-Pfähle sind ein Highlight, sondern auch die Strecke selbst ist Grund genug, sich auf den Weg zu machen: Den malerischen Landschaften aus sanft geschwungenen Hügeln folgen romantische Flusstäler von Weser, Diemel und Nethe. Es geht vorbei an Schlössern und Herrensitzen, durch historische Orte und malerische Dörfer.

Tipp: Start- und Endpunkt der Kloster-Garten-Route ist das Besucherzentrum an der Abtei Marienmünster. Hier erfahren Sie allerlei Wissenswertes über die Klöster in der Region und können sich multimedial auf die Tour einstimmen. Der Rundkurs lässt sich prima in ein paar Tagen absolvieren. Gastronomische Betriebe und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie unter www.kloster-garten-route.de.

 

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Schmetterlingspfad & Hitgenheierweg Willebadessen

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Abertausende von bunten Blüten recken sich der Sonne entgegen und der Duft aromatischer Kräuter verleiht den Muschelkalkhängen nördlich von Willebadessen ein mediterranes Flair – ein Paradies für die heimischen Schmetterlinge! Folgen Sie dem Flug der Falter und erfahren Sie auf Ihrer Wanderung über die Kalktriften allerlei Wissenswertes über die kleinen Flattertiere.

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Der Schmetterlingspfad ist Bestandteil des Hitgenheierweges, der auf 12,5 km einmal rund um Willebadessen führt. Kaum losgegangen, befinden Sie sich schon mitten in der Welt der Schmetterlinge. Ein herrlicher Kammweg mit schönen Ausblicken auf die ehemalige Klosteranlage in Willebadessen und ausgedehnte Schafweiden ist gleichzeitig „Einflugschneise“ für zahlreiche Schmetterlinge. Zwischen Mai und August lassen sich entlang des Pfades über 50 Tagfalterarten beobachten. Mit etwas Geduld erkennt man hier einen Distelfalter und etwas weiter sitzt ein Schwalbenschwanz auf einer Flockenblume. Eine Besonderheit in Willebadessen ist der Kreuzenzian-Ameisenbläuling, ein kleiner zierlicher blauer Falter, dem der seltene Kreuz-Enzian als Futterpflanze dient. Nirgendwo sonst kommen in NRW Enzian und Bläuling in einer vergleichbaren Anzahl vor.

Im weiteren Verlauf können Sie sich an der Eggequelle mit einem Schluck Wasser aus der sulfathaltigen Mineralwasserquelle stärken – so sind Sie gut gewappnet für den Rest des Weges. Wenn Ihnen kurz nach dem Wildgehege Menschen mit Pfeil und Bogen über den Weg laufen, dann sind diese sicherlich auf dem Weg in den 20 ha großen Feldbogen-Parcours, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Wer selbst einmal seine Treffsicherheit mit Pfeil und Bogen ausprobieren möchte, der erhält im Bogenstübchen, das ganz am Ende der Tour passiert wird, allerlei Informationen zu diesem Freizeitspaß.

Zuvor führt der Weg aber noch durch den Schlosspark von Willebadessen. In den Gebäuden des ehemaligen Klosters befinden sich heute u.a. ein Hotel, die Gäste-Information sowie einCafè. Die Vituskapelle und der Weg hinunter durch die alten Kastanienbäume sind noch mal ein kleines Highlight zum Ende der Tour.

 

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Rund um die Abtei Marienmünster

© Kulturland Kreis Höxter, Katja Krajewski

Ganz im Norden des Kulturlandes Kreis Höxter befindet sich die Abtei Marienmünster.
Das Kloster der Klänge zählt zu den wenigen fast vollständig erhaltenen Klosteranlagen in Westfalen und ist Anlaufstelle, Start- und Endpunkt für zahlreiche Rad- und Wanderwege.

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Wer die sportliche Herausforderung sucht, der ist auf dem Niesetalweg genau richtig: Der 25 km lange Weg erschließt das obere Niesetal zwischen Marienmünster und Schwalenberg und wurde 2019 mit dem Qualitätssiegel "Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. Ein Teil des Weges verläuft ganz nah am gluckernden, murmelnden und manchmal schweigsamen Bach. Dann wieder kommen wunderschöne Waldpfade, Wege durch eine weite Wiesenlandschaft oder tolle Aussichtspunkte, an denen man die im warmen Aufwind kreisenden Rotmilane, Bussarde und Falken beobachten kann.

Auch der beliebte ökumenische Pilgerweg Weg der Stille, der die vier Klosterorte Schwalenberg, Marienmünster, Brenkhausen und Corvey miteinander verbindet, macht Station an der Abtei.

Rund um das Abteigelände selbst wurde ein kurzer, weitgehend barrierefreier Lehrpfad angelegt, der sich dem Thema Holz widmet. An 11 Stationen zeigt er, welche Rolle regionaltypische Bäume wie Buchen und Eichen zu klösterlichen Zeiten gespielt haben und wie sie genutzt wurden. Der Weg beginnt und endet am Besucherzentrum der Abtei und ist mit GPS-Stellen ausgestattet, deren gespeicherte Informationen über eine App abgerufen werden können.

Aber auch auf dem Klostergelände selbst, kann man die ein oder andere Stunde verbringen: So lädt beispielsweise der wiederhergestellte Abteigarten zum Flanieren ein. Im Sommer blühen hier Rosen und Lavendel und die Kräuter duften um die Wette. Direkt nebenan lockt der Klosterkrug, dessen Spezialität die Verarbeitung von heimischen Wildarten ist.

 

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Der Nieheimer Kunstpfad

© Kulturland Kreis Höxter, Irina Jansen

Wie kommt das Boot auf das Haus? Warum ist da ein großer Ring im Baum?
Außergewöhnliche Kunstobjekte mitten in der sanfthügeligen Landschaft südlich der Stadt Nieheim rufen nicht nur bei Kindern große staunende Augen hervor, sondern laden auch Erwachsene zu näheren Erkundungen ein.

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Der knapp 10 km lange Nieheimer Kunstpfad führt durch eine sanfthügelige Landschaft, die mit außergewöhnlichen Kunstobjekten aufwarten kann. Immer ist es die Landschaft, die die Künstler zu ihren Werken inspiriert hat. Sei es das Lichtspiel im Laub am „Verlobungsring“, die sanfte Kraft des Windes in der „Windwiege“ oder die Idylle der Heckenlandschaft im Mühlbachtal am „Boot im Haus“. Das Zusammenspiel macht neugierig und schärft die Sinne für die Wahrnehmung der Landschaft. 

Legen Sie sich in die Windwiege und lassen Sie sich sanft im Rhythmus des Windes schaukeln. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, in dieser überdimensionalen runden Hängematte aus Holz zu liegen und – den Blick nach oben gerichtet – die Gedanken schweifen zu lassen. Da kann es schon passieren, dass die Augen zufallen und die Pause etwas ausgedehnter wird. Entspannung pur!

Stellen Sie sich mitten zwischen die zahlreichen Streichinstrumente aus Cortenstahl nahe der Eichenallee und hören sie auf die Musik, die in der Luft liegt. Steigen Sie auf den Holsterturm und freuen Sie sich über die schöne Aussicht und die überstandene „Attacke am Turm“. 

Neustes Kunstwerk ist das „Boot im Haus“ des Künstlers Ilan Averbuch. Ganz unmittelbar stellt sich die Frage, was war wohl zuerst da? Das Haus oder das Schiff? Besonders, wenn die umliegenden Wiesen von Rindern beweidet werden, ruft das Kunstwerk schnell Assoziationen mit der Arche Noah hervor.

Aber was immer noch das Beste ist: Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und lassen Sie die Kunstwerke auf sich wirken. Vielleicht kommen Ihnen ja ganz andere Ideen und Gedanken. Gut nachwirken lassen und diskutieren können Sie die Kunst im Landgasthaus Nolte in Erwitzen. Der wanderfreundliche Betrieb bietet z.B. leckere Gerichte mit dem berühmten Nieheimer Käse.

 

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Rund um den Wildberg

© Kulturland Kreis Höxter, Katja Krajewski

Steil ragt der Wildberg zwischen den Orten Amelunxen, Wehrden und Blankenau hinauf und trennt die Täler von Weser und Nethe, die etwas weiter nördlich zusammenfließen. Der 12 km lange Rundwanderweg führt durch Wald, Feld und Flur mit schönen Aussichten ins Weser- und ins Nethetal.

 

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Die vier Kirchtürme im Logo des Weges stehen für die drei Beverunger Ortschaften Amelunxen, Wehrden und Blankenau, die am Fuße des Wildberges liegen. Jeder für sich kann als Start- oder Pausenort für die Wanderung gewählt werden. Zuwege führen jeweils hinauf auf den eigentlichen Rundwanderweg. 

In Amelunxen wechselten in einem langen Streit zwischen Protestanten und Katholiken die Besitztümer der Kirche ständig hin und her und wurden am Ende den Protestanten zugesprochen. Der letzte Corveyer Fürstbischof Ferdinand von Lüninck ließ daher den Katholiken dort eine neue Kirche bauen, so dass heute in den drei Ortschaften mit ca. 2.500 Einwohnern vier Kirchen vorhanden sind.

Die Wälder am Wildberg stehen zu großen Teilen unter Naturschutz und gehören dem europäischen Schutzgebietsnetz NATURA 2000 an. Viel Fläche nehmen dabei die hohen Buchenwälder ein mit dem typischen Waldmeister- oder Orchideen-Unterwuchs. Dieser besondere Lebensraum bietet dem Rot- und Schwarzmilan ein Zuhause. Die großen Greifvögel kann man über den Feldern im Weser- und Nethetal häufig kreisen sehen. Besonders markant sind die V-förmigen Schwanzspitzen. 

Auch durch die von Hitze und Borkenkäfer geplagten Fichtenbestände führt der Weg. Hier auf diesen Flächen kann man fortlaufend die Veränderung dieser Waldflächen beobachten. Aktuell werden die betroffenen Bäume entnommen und die Flächen über die Jahre neu aufgeforstet. Die freien Flächen ermöglichen neue Ausblicke, die vorher durch dichte Wälder versperrt waren. 

Tipp für die wohlverdiente Stärkung nach der Tour: Die regionale Küche mit Zutaten aus der näheren Umgebung steht ganz im Fokus des Restaurants „Heimatliebe“ im Gasthof Kirchhoff in Amelunxen. So stammt beispielsweise das Schweinefleisch vom Regionalpartner Uwe Klare aus Borgentreich, Brot und Brötchen aus Amelunxen und das Wild liefern heimische Jäger. Weitere gastronomische Betriebe in Beverungen und den Ortsteilen finden Sie hier.

 

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Erlesene Natur „Schaufenster in die Vergangenheit“

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Zwischen Ossendorf und Germete – unweit der fast 1000-jährigen Hansestadt Warburg - sind Fachleuten zufolge einige der schönsten Äcker Deutschlands zu finden: Neben tiefrotem Klatschmohn blühen farbenprächtige Ackerwildkräuter. Hecken, Lesesteinhaufen und unbefestigte Feldwege säumen die kleinteilig strukturierten Felder.

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Inmitten dieser vom Menschen geprägten Landschaft vermittelt der knapp 7 km lange Rundweg spannende Details über das Land und seine Geschichte und bietet an 12 Hörstationen ein „Schaufenster in die Vergangenheit“. So erfahren Sie beispielsweise, wie Schafe die Landschaft gestalten oder welche Rolle der Heinturm im Siebenjährigen Krieg spielte.

Zu eben diesem ehemaligen Wartturm führt in zwei Etappen ein steiler Serpentinenpfad. Während des Aufstiegs haben Sie immer wieder tolle Ausblicke zurück ins Diemeltal und schon relativ weit oben bietet sich eine Landschaftsliege zur Rast an. Der 15 m hohe Heinturm hat einen besonders hoch liegenden Einstieg, welcher nur mittels Leiter über den neben dem Einstieg befindlichen „Kragstein“, der früher eine Steinplatte trug, zu erreichen war. Heute ist er nur von außen zu besichtigen.

Einen Farbaspekt der besonderen Art bieten im Juni die artenreichen Salbei-Glatthaferwiesen. Mit dem Feld-Rittersporn wetteifern sie um das satteste Blau und das beste Fotomotiv. In diesen Wettstreit möchte auch die Diemel mit einsteigen. Unterhalb des Trommelwehrs lässt ein Blick auf den alten Diemellauf – mit Kiesbänken, Totholz- und Flachwasserbereichen – erahnen, wie eine naturnahe Flussgestaltung aussehen kann.

Tipp: In Germete ist der Sinnesgarten der Serviam-Schwestern ebenso einen Besuch wert wie das Restaurant Deele mit der leckeren regionalen Küche. Ebenso sehenswert ist der historische Stadtkern von Warburg mit seinen zahlreichen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, der Stadtmauer und den vielen gastronomischen Betrieben.   

 

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37671 Höxter
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Radtour „Im Reich des grünen Königs“

© Kulturland Kreis Höxter, Frank Grawe

Mit ihren Flechthecken, uralten Kopfweiden und natürlichen Bachläufen wirkt die Landschaft links und rechts der Emmer fast wie die Kulisse für ein Märchen – Froschkönig inklusive! Die 26 km lange Radtour verbindet die Städte Steinheim und Nieheim miteinander und bietet Ihnen die Chance, die kleinen lackgrünen Hüpfer in ihrem natürlichen Lebensraum zu besuchen.

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Der abwechslungsreiche Rundkurs hat aber noch viel mehr zu bieten: Auf gut ausgebauten Radwegen und abseits befahrener Straßen können Sie kunstvoll zu lebenden Zäunen verwobene Gehölze, die Nieheimer Flechthecke, entdecken, die Replik eines Schwimmsaurier-Skeletts bestaunen und mit etwas Glück sogar Wasserbüffeln beim Grasen zusehen.

Ein markanter Zwischenstopp ist der Lattbergturm bei Entrup. Von oben haben Sie einen prächtigen Blick über die gesamte Strecke und die umgebende Landschaft: Die umliegenden Dörfer liegen idyllisch eingebettet zwischen den gelb-grünen Feldern und bei guter Sicht können Sie sogar das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald entdecken. Im Turm selbst informieren zahlreiche Infotafeln über die erdgeschichtliche Entwicklung und warum gerade hier der Schwimmsaurier „Toni“ entdeckt werden konnte.

Aber zurück zum Froschkönig: In der Beberaue und in den Nieheimer Tongruben sind in den letzten Jahren zahlreiche Kleingewässer neu geschaffen worden, um dem Laubfrosch ein Zuhause zu geben. Nirgendwo sonst in Ostwestfalen-Lippe ist er deshalb heute so häufig anzutreffen wie hier. Aber auch wenn Sie ihn nicht direkt zu Gesicht bekommen, seinen lautstarken Chorgesängen, die in lauen April- und Mainächten ab Einbruch der Dunkelheit vorgetragen werden, sind nicht zu überhören.

Tipp: Wer vom Radeln Appetit bekommt, der ist in Nieheim genau richtig: In der Schaukäserei Menne können Sie nicht nur leckeren selbstgemachten Käse verkosten – u.a. den original Nieheimer Käse, sondern auch noch viele andere regionale Spezialitäten erwerben. Das westfälische Picknick komplett machen die Produkte der Bäckerei Rieks sowie der Fleischerei Krücke. So sind die Radtaschen schnell mit allerlei Köstlichkeiten gefüllt, die Sie z.B. am Picknickplatz an den Tongruben genießen können.

 

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