Jüdischer Friedhof in Brakel

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Friedhof
Wie die Bestattung erfolgt auch die Pflege der jüdischen Gräber überaus schlicht. Die den Toten erwiesene Ehre soll sich nicht durch Blumen oder anderen Grabschmuck, sondern vielmehr durch Andenken im Herzen der Angehörigen äußern.
Der jüdische Friedhof ist in besonderem Maße Zeugnis israelitischer Glaubensgrundsätze. Ein Kernpunkt von diesen ist der Glaube an die leibliche Auferstehung am Tage des jüngsten Gerichts. Daraus folgt, dass es keine Ruhefristen für Gräber gibt; der Friedhof bleibt auch dann noch dauerhaft erhalten, wenn er für Beerdigungen nicht mehr genutzt wird.

Seit dem Jahre 1704 kann in Brakel eine jüdische Gemeinde nachgewiesen werden. Dieser stand ab 1829 in der Kernstadt eine Synagoge zur Verfügung. Der jetzige Friedhof am Hembser Berg - 1853 hier angelegt - hatte einen älteren Vorläufer in der Gegend der heutigen Klöckerstraße. Die erste Beisetzung auf dem Friedhof fand 1854 statt, die letzte im Jahre 1949.

Im Jahr 2005 hat die Stadt Brakel eine Dokumentation der Grabinschriften mit Fotoaufnahmen der Grabsteine zusammen gestellt. Diese Dokumentation entstand aus dem Bedürfnis heraus, der interessierten Leserschaft den jüdischen Friedhof am Hembser Berg in Brakel vorzustellen und die einzelnen Grabstätten in Wort und Bild zu erfassen.

Gut zu wissen

Besucheraufkommen

Öffnungszeiten

Der jüdische Friedhof kann nach Terminabsprache besichtigt werden.

Kontakt: 05272-360-1250

Im Eingangsbereich erinnert eine Gedenktafel an die durch den Nationalsozialismus umgekommenen jüdischen Mitbürger, die auf dem jüdischen Friedhof nicht ihre letzte Ruhe finden konnten.

Allgemeine Informationen

  • Parkplätze vorhanden

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Anreise & Parken

Der Jüdische Friedhof liegt in der Wohnsiedlung von Brakel. Parkmöglichkeiten befinden sich am Straßenrand oder an der nahegelegenen Stadthalle.

Ansprechpartner:in

Autor:in

Stadt Brakel

Firma

Am Markt 5
1461
33034 Brakel - Brakel

+49 5272 / 360 1250

tourist-info@brakel.de

Website

Organisation

Stadt Brakel / Fachbereich 2 / Tourismus

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© Teutoburger Wald Tourismus / P. Koetters

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